Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (SfS) im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises

Gedrücktes Gaspedal für SfS-Verkehrswissen

Es war ein Nachmittag, der zeigte: Verkehrssicherheit kennt keine Altersgrenze!

Am 19. Mai versammelten sich die Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren (SfS) im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises, um an einer mehrstündigen Fortbildung teilzunehmen, die informierte und begeisterte.

Eingeladen hatte der Kreispräventionsrat aus dem Main-Taunus. Zu Beginn begrüßten Andreas Suda, einer der beiden Geschäftsführer des Kreispräventionsrats, und Florian Meerheim, der Leiter des Sachgebiets Prävention bei der PD Main-Taunus, die Teilnehmenden.

„Schön, dass Sie da sind! Machen Sie sich keine Sorgen, heute wird niemand geblitzt – außer vielleicht von neuen Erkenntnissen“, scherzte PHK Meerheim in der Einleitung.

Wer dachte, das „Verkehrsrecht“ sei eine trockene Materie, wurde durch den Referenten schnell eines Besseren belehrt. Ralf Drexelius, der eigentlich Polizeibeamter ist, an diesem Tag aber in der Rolle des ADAC unterwegs war, verstand es meisterhaft, das Eis zu brechen. Mit viel Charme, enormem Fachwissen und einer großen Portion Empathie holte er die Teilnehmenden dort ab, wo sie standen – oder besser gesagt: wie sie unterwegs waren. Ob zu Fuß, mit dem Rollator, dem Fahrrad oder dem Auto: Jeder Zweifel oder jede „Das-wollte-ich-schon-immer-mal-fragen-Frage“ fand Raum.

Die Veranstaltung knüpfte an das Grundseminar der neuen SfS aus dem Vorjahr an, bot aber auch erfahrenen SfS die Möglichkeit, ihre Kenntnisse aufzufrischen. Ralf Drexelius hatte auf alles eine Antwort: praxisnah, alltagsrelevant und mit dem Fokus auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.

„Ich freue mich, dass sich heute 30 unserer knapp 140 aktiven SfS aus dem Main-Taunus-Kreis mit dem Thema Verkehrssicherheit beschäftigen. Sie wurden dabei bestens durch die Veranstaltung chauffiert“, sagte der polizeiliche Berater PHK Jürgen Seewald nach der Veranstaltung. Natürlich hatte er für alle noch Infoflyer von „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ dabei.

Dass Drexelius selbst langjährige Erfahrung mitbringt, merkte man schnell. Doch statt mit erhobenem Zeigefinger zu agieren, setzte er auf Dialog und Augenhöhe. Er drückte aufs Gaspedal, was die Wissensvermittlung anging – und das ist oft besser, als es im Auto durchzudrücken.