Neue Schutzfrau vor Ort bei der Polizeistation Hessisch Lichtenau; auf dem Bild sind von links zu sehen Polizeioberrat Christopher Pfaff (Leiter der Polizeidirektion Werra-Meißner), Polizeihauptkommissarin Undine Mench (Schutzfrau vor Ort) und Erster Polizeihauptkommissar Markus Eichenberg (Leiter der Polizeistation Hessisch Lichtenau)

Polizeipräsidium Nordhessen

Undine Mench ist neue Schutzfrau vor Ort in Hessisch Lichtenau

Bei der Polizeistation Hessisch Lichtenau hat Polizeihauptkommissarin Undine Mench jetzt die Funktion als "Schutzfrau vor Ort" übernommen. Sie folgt damit auf Mathias Kalthoff, der zum Ende des Monats Januar 2026 in den Ruhestand eingetreten ist und als "Schutzmann vor Ort" die gleiche Beauftragung innehatte.

Undine Mench versieht bereits seit vielen Jahren ihren Dienst bei der Polizeistation Hessisch Lichtenau und erhielt kürzlich ihre offizielle Beauftragung aus den Händen von Polizeioberrat Christopher Pfaff, Leiter der Polizeidirektion Werra-Meißner. Mench wird künftig schwerpunktmäßig für die Kommunen Hessisch Lichtenau und Großalmerode zuständig sein und stellt damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Polizei und den Einwohnern beider Kommunen dar.

Christopher Pfaff, Leiter der Polizeidirektion Werra-Meißner, zur Beauftragung von Undine Mench:

"Mit der Beauftragung von Undine Mench als "Schutzfrau vor Ort" führen wir die bereits gut etablierte und bürgernahe Arbeit der Polizei in Hessisch Lichtenau und Großalmerode konsequent fort. Wichtig war uns dabei, frühzeitig eine Nachfolgeregelung zu treffen, um nach der Ruhestandsversetzung von Mathias Kalthoff die Präventionsarbeit der Polizei vor Ort in den Kommunen zukunftsträchtig zu gestalten. Mit Undine Mench als Nachfolgerin haben wir eine Kollegin ausgewählt, die sowohl dienstlich als auch privat über viele Jahre hier verwurzelt ist, daher bereits eine gute örtliche Vernetzung mitbringt und sich zudem bereits in den letzten Jahren kontinuierlich fachspezifisch weitergebildet hat. Die größtenteils präventiv ausgerichtete Tätigkeit, bei der die Kontaktpflege und der Vertrauensaufbau zu verschiedenen Institutionen und benachbarten Behörden ein wesentlicher Bestandteil ist, sehe ich daher bei Undine Mench in guten Händen."

"Zusammen mit Marco Hahn (Sontra), Thomas Junghans (Bad Sooden-Allendorf) und Andrea Roselieb (Witzenhausen) haben wir im Werra-Meißner-Kreis jetzt ein SvO-Team mit einer guten Mischung, das engagiert und nah am Bürger ist, sich gewissenhaft für deren Belange einsetzt und sich bei übergeordneten Themen und Aufgaben auch gegenseitig unterstützt.", führt POR Christopher Pfaff zur Einführung von Undine Mench und den SvO im Kreis dann weiter aus.

Undine Mench zu ihrer Beauftragung:

"Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Durch meine lange Zugehörigkeit zur Polizeistation in Hessisch Lichtenau kenne ich einen Großteil der Bürgerinnen und Bürger der Stadt recht gut. Zudem bin ich durch meinen Wohnsitz in einem Stadtteil von Hessisch Lichtenau auch privat schon lange hier verwurzelt und u.a. auch im Vereinsleben verschiedentlich aktiv, was für meine neue Tätigkeit sicherlich viele Vorteile mit sich bringt. Die Bürgerinnen und Bürger können daher jederzeit gerne auf mich zukommen."

Zufrieden mit der Beauftragung von Undine Mench als "Schutzfrau vor Ort" zeigt sich auch der Leiter der Polizeistation Hessisch Lichtenau, Markus Eichenberg. "Nachdem unser ehemaliger Schutzmann vor Ort, Mathias Kalthoff, in seinen verdienten Ruhestand eingetreten ist freut es mich besonders, dass mit Undine Menchs Beauftragung fast nahtlos eine Nachfolgeregelung getroffen werden konnte. In der Vergangenheit hat sich vielfach gezeigt, wie wichtig es für die Bürgerinnen und Bürger ist, eine dauerhafte Ansprechperson in den Reihen der Polizei zu haben. Ich bin daher überzeugt, dass man mit Undine Mench die richtige Wahl getroffen hat, um sich den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger verstärkt widmen zu können", fügt Markus Eichenberg abschließend an.

Dienstliche Vita Undine Mench:

Polizeihauptkommissarin Undine Mench trat am 01. März 1990 in den Dienst der Hessischen Polizei ein. Nach ihrer Ausbildung (I. Fachprüfung) versah sie zunächst ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei in Hanau und wechselte im März 1994 nach Frankfurt, wo sie Schichtdienst auf dem 5. Polizeirevier versah. Zum 01.11.1995 erfolgte ihre Versetzung in den Werra-Meißner-Kreis zur Polizeistation Hessisch Lichtenau, wo sie über viele Jahre weiterhin im Wechselschichtdienst tätig war. Nach dem Erwerb der II. Fachprüfung an der damaligen Verwaltungsfachhochschule Kassel im Jahr Januar 2008 nahm Undine Mench den Schichtdienst in Hessisch Lichtenau erneut auf und wurde u.a. im Juni 2012 mit der Leitung einer Dienstgruppe beauftragt. Weitere Stationen waren zwischenzeitlich außerdem die Polizeistationen in Witzenhausen und Sontra, wo Undine Mench ebenfalls als Dienstgruppenleiterin eingesetzt war. Seit dem 01.08.2025 übte sie diese Funktion bis zu ihrer neuen Beauftragung als SvO dann wieder bei der Polizeistation in Hessisch Lichtenau aus.

Privates:

Undine Mench ist 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern.

Erreichbarkeit:

Neben der persönlichen Erreichbarkeit auf der Polizeistation Hessisch Lichtenau in der Industriestraße 53-55, kann mit der Schutzfrau vor Ort auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden über die Wache der Polizeistation Hessisch Lichtenau unter +49 5602 9393 0 oder über die E-Mailadresse: svo-wmk-pd.ppnh@polizei.hessen.de

Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort (Erläuterung): 

Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort (SvO) sind Ansprechpersonen in der Kommune und halten einen beständigen Kontakt zur örtlichen Verwaltung, Vereinen, Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern. Die SvO stellen ein wichtiges Bindeglied auf der Ebene ihrer Dienststelle zu den Kommunen, der Polizeidirektion und dem Stabsbereich E4 (Prävention) der Polizeipräsidien dar. Hierdurch wird die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Institutionen, Vereinen und anderen Ämtern und Behörden intensiviert. Durch ihren schwerpunktmäßig präventiven Einsatz ist eine zusätzliche Erhöhung der kommunikativen Präsenz in ihren zugewiesenen Dienstbereichen und die Verbesserung des Vertrauensverhältnisses zur Polizei möglich. Damit soll das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig gestärkt werden.

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