Ziel war es, die Zusammenarbeit mit den Kommunen zu stärken und gemeinsame Maßnahmen vor Ort anzustoßen.
Herr Burkart, Leiter der Abteilung Einsatz, begrüßte die Teilnehmenden und machte deutlich, dass E-Scooter längst zum Straßenbild gehören, zugleich aber mit steigenden Unfallzahlen und erheblichen Risiken verbunden sind. Die Kampagne „E-Scooter? Nur mit Plan. Regeln kennen. Sicher ankommen.“ setzt deshalb auf Prävention, Kontrollen und eine moderne Marketingstrategie, um insbesondere Jugendliche, Eltern und Schulen besser zu erreichen.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Unfallzahlen, typisches Fehlverhalten und konkrete Präventionsmaßnahmen. Dazu zählen die Ansprache von Jugendlichen und Eltern, Aufklärungsarbeit an Schulen, Plakatierungen sowie Kooperationen mit südhessischen Kommunen.
Die Kampagne verbindet die polizeiliche Arbeit mit der Unterstützung starker kommunaler Partner. So entstehen einheitliche Botschaften, mehr Reichweite und ein abgestimmtes Vorgehen vor Ort. Ralf Drexelius, Leiter der Jugendverkehrsschulen und verantwortlich für Verkehrsprävention, sowie Florian Sauerwein, verantwortlich für Medien und strategische Kommunikation, stellten die Kampagne vor. André Wanko sprach über Bußgelder, Technik sowie Manipulationen und Tuning an E-Scootern.
Ordnungsämter, Polizei und Stadtpolizei werden künftig verstärkt kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Gleichzeitig bleibt der Austausch auf Augenhöhe ein wichtiger Bestandteil der Kampagne, weil vielen Eltern und Jugendlichen die Regeln und Risiken im Alltag nicht immer bekannt sind.