Zwischen Montag und Sonntag, 29. Juni bis 5. Juli, fanden Kontroll- und Durchsuchungsmaßnahmen mit dem Schwerpunkt der Bekämpfung der Sozialkriminalität statt. Der großangelegte Einsatz, an dem Kräfte aller sieben hessischen Polizeipräsidien beteiligt waren, wurde vom Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) koordiniert.
Die Bilanz umfasst über 890 kontrollierte Personen in 75 mobilen Kontrollen, 32 vollstreckte Durchsuchungsbeschlüsse, zwei Haftbefehle, 36 erstattete Strafanzeigen, über 35 gefertigte Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Missbrauchs staatlicher Leistungen. Die im Raum stehenden Vorwürfe reichen von Sozialleistungsbetrug, Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit bis hin zu Geldwäsche. Während der Maßnahmen wurden zudem Anzeigen zu weiteren 36 Straftaten und 49 Ordnungswidrigkeiten zu sonstigen Anlässen gefertigt. Außerdem konnten Vermögenswerte im Gesamtwert von rund 95.000 Euro gesichert werden.
Daniel Muth, Präsident des Hessischen Landeskriminalamtes, sagte: “Aus polizeilicher Sicht liegen die Ermittlungsschwerpunkte im Bereich der Sozialkriminalität vor allem auf der Bekämpfung organisierter Missbrauchsstrukturen und der Geldwäsche. Um kriminelle Strukturen wirksam und nachhaltig zu zerschlagen, müssen wir Geldflüssen folgen, sie offenlegen und illegal erlangtes Vermögen konsequent abschöpfen. Es freut mich besonders, dass dies in der vergangenen Woche gelungen ist. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen eingesetzten Kräften.”
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