Unfälle mit verletzten Personen
Bei der absolut überwiegenden Anzahl an Verkehrsunfällen ereignete sich lediglich Sachschaden (85,11% der Gesamtunfälle). In 3.021 der polizeilich erfassten Verkehrsunfälle waren verletzte Personen zu verzeichnen, was einer Zunahme um 5,81% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 17 Verkehrsteilnehmende wurden bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt (+3/ +21,43%), hierunter vier Fußgänger bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Schienenfahrzeugen. 363 Personen (-1/ -0,27%) wurden infolge von Verkehrsunfällen schwer verletzt, 3.374 Personen (+135/ +4,17%) erlitten leichte Verletzungen.
Unfälle mit Kindern
Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 197 Kinder auf den Straßen des Frankfurter Stadtgebiets und den angrenzenden Autobahnen. 16 Kinder wurden schwer- und 181 Kinder leichtverletzt. Erfreulicherweise wurden weder Kinder, noch Jugendliche oder Junge Fahrer (bis 24 Jahre) tödlich verletzt. In der Gesamtbetrachtung weist die Verkehrsunfallstatistik jedoch einen Anstieg von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kindern aus (+65/ +40,12%).
Unfälle mit Radfahrern
Im Berichtszeitraum ereigneten sich 1.089 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrenden (+104/ 10,56%). Hierbei verunglückten insgesamt 715 Radfahrende (-47/ +7,04%).
Unfälle mit E-Scootern
E-Scooter waren an insgesamt 414 Unfällen beteiligt, wobei 235 Personen verletzt wurden. Der Anteil der hierbei Schwerverletzten steht mit 8,58% aller im Straßenverkehr schwerverletzten Personen weiterhin in einem bedeutenden Missverhältnis zur Nutzungshäufigkeit des Verkehrsmittels. , weshalb die Frankfurter Polizei in diesem Bereich einen besonderen Schwerpunkt setzt. Auch wegen der Gesamtanzahl der Verkehrsunfälle von E-Scooter-Nutzenden (414) erfordert diese Verkehrsbeteiligung, neben der nach wie vor überproportional hohen Anzahl von Verunglückten (235/ +30/ +14,63%; davon 29 Personen schwer- und 206 Personen leichtverletzt), weiterhin eine besondere polizeiliche Berücksichtigung.