Teaserbild zur Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 für das Polizeipräsidium Mittelhessen

Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für Mittelhessen

Polizeipräsident Torsten Krückemeier und Leitende Kriminaldirektorin Carina Lerch stellen gemeinsam die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für Mittelhessen vor:

„Die Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 ist für Mittelhessen insgesamt sehr erfreulich. Sie zeigt, dass unsere Sicherheitsarbeit wirkt. Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Bediensteten des Polizeipräsidiums Mittelhessen, die mit großem Engagement, hoher Professionalität und persönlichem Einsatz täglich Verantwortung übernehmen. Ihr Dienst steht für die Sicherheit der Menschen in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen sowie im Wetteraukreis und im Lahn-Dill-Kreis. Dafür spreche ich ihnen meine besondere Anerkennung und meinen respektvollen Dank aus“, erklärt Torsten Krückemeier, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Mittelhessen.

Gießen: Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Polizeipräsident Torsten Krückemeier und die Leiterin der Abteilung Einsatz, Leitende Kriminaldirektorin Carina Lerch, heute die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für das Polizeipräsidium Mittelhessen sowie die der Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf sowie des Wetteraukreises und des Lahn-Dill-Kreises vor.

Pressekonferenz zur Vorstellung der PKS 2025 des PP Mittelhessen
v.l.: Guido Rehr, Leiter Presse - & Öffentlichkeitsarbeit; Torsten Krückemeier, Polizeipräsident; Carina Lerch, Leiterin Abteilung Einsatz

Das Polizeipräsidium Mittelhessen verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 47.648 Straftaten (ohne ausländerrechtliche Delikte). Das sind 991 Fälle weniger als im Vorjahr und entspricht einem Rückgang um rund zwei Prozent. Damit setzt sich der positive Trend fort: Bereits im dritten Jahr in Folge sind die Fallzahlen deutlich gesunken – ein klares Zeichen für die nachhaltige Wirkung der Sicherheitsarbeit in Mittelhessen.

„Die Aufklärungsquote liegt im Jahr 2025 bei 62,7 Prozent (2024: 62,6 Prozent) und ist damit leicht gestiegen. Sie bewegt sich seit Jahren konstant über der 62-Prozent-Marke und belegt die nachhaltige Qualität der Ermittlungsarbeit im Polizeipräsidium Mittelhessen. Dass die Quote trotz der vielfältigen Herausforderungen stabil auf diesem hohen Niveau gehalten werden konnte und im aktuellen Berichtsjahr sogar leicht zulegt, unterstreicht die Professionalität, das Engagement und die hohe Einsatzbereitschaft meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Region. In Verbindung mit dem Rückgang der Fallzahlen um 991 Fälle zeigt sich damit eine insgesamt erfolgreiche und wirkungsvolle Ermittlungsarbeit in Mittelhessen“, macht Torsten Krückemeier deutlich.

Diagramm der Fallzahlen Straftaten Gesamt & Aufklärungsquote (ohne ausländerrechtliche Delikte)

Mittelhessen ist eine sichere Region

Mit einem Wert von 4.425 – ohne ausländerrechtliche Verstöße – bewegt sich die Häufigkeitszahl (HZ) im Polizeipräsidium Mittelhessen in den drei zurückliegenden Jahren auf einem stabilen Niveau (2024: 4.516 – zensusbereinigt –) und liegt damit deutlich unter der landesweiten HZ von 6.002. Dieser kontinuierliche Verlauf unterstreicht nicht nur eine verlässliche Sicherheitslage, sondern macht zugleich deutlich, dass Mittelhessen auch im landesweiten Vergleich eine sichere und lebenswerte Region ist. Im Vergleich der hessischen Flächenpräsidien weist das Polizeipräsidium Mittelhessen die drittniedrigste Häufigkeitszahl auf (nach PP Südhessen und PP Osthessen) – ein klares Indiz für eine insgesamt unterdurchschnittliche Kriminalitätsbelastung.

„Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass Mittelhessen eine sichere Heimat für die hier lebenden Menschen ist. Die stabile Häufigkeitszahl bestätigt, dass unsere strategische Ausrichtung und das tägliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wirkung zeigen“, betont Polizeipräsident Torsten Krückemeier.

Der gesetzliche und zugleich demokratische Auftrag der Polizei besteht darin, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen. Diesem Auftrag kommen die Polizistinnen und Polizisten in Mittelhessen mit hoher Professionalität, großem Verantwortungsbewusstsein und spürbarem Engagement nach. 

„Sicherheit ist eine zentrale Voraussetzung für Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Aufgabe ist es, den Menschen in Mittelhessen Sicherheit zu geben – und dieses Ziel verfolgen wir mit Überzeugung und Leidenschaft“

Torsten Krückemeier Polizeipräsident

Die bereits sehr gute Sicherheitslage ist dabei nicht Anlass, sich auf dem Erreichtem auszuruhen, sondern vielmehr Antrieb, das hohe Niveau zu halten und weiterzuentwickeln. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen die gute Sicherheitslage als Verpflichtung. Sie ist Motivation, weiterhin konsequent, bürgernah und professionell zu arbeiten“, macht Krückemeier deutlich. Dabei versteht sich die Polizei ausdrücklich als „Bürgerpolizei“ – kommunikativ, ansprechbar und nah an den Menschen. Ein sichtbares Beispiel hierfür sind die sogenannten „Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort“, die in den Kommunen, in denen sie bereits installiert sind, als feste Ansprechpartner präsent sind. Sie stehen für persönliche Erreichbarkeit, einen vertrauensvollen Austausch und fungieren als Mittler zwischen Polizei, Stadtgesellschaft und Behörden.

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