So zeigten beispielsweise auf der Grünfläche des Präsidiums die Vier- und Zweibeinigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diensthundekommandos ihr Können, welches für Staunen und - insbesondere bei den ganz jungen Gästen - für leuchtendende Augen sorgte. Die Hunde erschnüffelten nicht nur verdächtige Koffer und sprangen über ein brennendes Hindernis, sondern ergriffen gleich mehrere „Täterinnen und Täter“. Die Besucherinnen und Besucher erhielten so einen kleinen Eindruck der vielfältigen Ausbildung sowie der umfangreichen Einsatzmöglichkeiten der Vierbeiner im polizeilichen Alltag.
Wer es nicht nur beim Zuschauen belassen wollte, konnte selbst aktiv werden und auf einem Polizeimotorrad sowie in einem Streifen- oder Zivilwagen Platz nehmen und diese Erinnerungen für immer festhalten. Besonders lang war die Schlange, um einen Blick in einen der großen Wasserwerfer erlangen zu können. Auch die Ausrüstung und Ausstattung des Überfallkommandos zog viel Interesse auf sich. Besonders aktiv wurde es an der sogenannten „T-Wall“, an der mit oder ohne „Rauschbrille“ das Reaktionsvermögen getestet werden konnte.
Sehr begehrt war zudem der Stand der Spurensicherung, wo die Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Fingerabdrücke auf einem Becher sichtbar machen konnten. Auch Themen wie Falschgeld, Artenschutz sowie Produktpiraterie, Urkundenfälschung, Plagiate, Rauschgift und Kinderschutz zogen großes Interesse auf sich.
Zahlreiche Frankfurterinnen und Frankfurter sowie Zugereiste nutzten zudem die Gelegenheit, um mit den anwesenden „Schutzleuten vor Ort“ ins Gespräch zu kommen und sich am Infomobil der Nachwuchsgewinnung über die Einstellungsvoraussetzungen der hessischen Polizei zu informieren.
Das Landespolizeiorchester spielte derweil zahlreiche Klassiker, was neben einem kulinarischen Foodtruck-Angebot zur guten Laune vor Ort beitrug.
Auf einer großen Bühne gab es nicht nur wertvolle Präventionshinweise, sondern zudem seltene Einblicke in die Arbeit von Mordermittlungen. Ein sehr erfahrener Ermittler der Mordkommission berichtete über einen abgeschlossenen Fall und nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf den langwierigen Weg eines umfangreichen Kriminalfalls.
Interesse am Kriminalmuseum?
Wem die Warteschlange vor dem Kriminalmuseum im Rahmen der Nacht der Museen zu lang war oder wer es nicht geschafft hat vorbeizukommen, kann mit einer Gruppe von 10-20 Personen von Dienstag bis Donnerstag eine kostenlose Führung buchen. Wichtig: Einlass wird erst ab 14 Jahren gewährt. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
https://www.polizei.hessen.de/service/kriminalmuseum
Nacht der Museen
Tausende besuchen Kriminalmuseum
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