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Polizei Hessen

2015: Innenminister Peter Beuth stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik vor

Mit Jahrbuch 2015

Wiesbaden. Noch nie wurden in Hessen so viele Straftaten aufgeklärt wie im letzten Jahr. Die Aufklärungsquote lag 2015 bei 59,9 Prozent – der höchste jemals erhobene Wert. Allerdings hat sich die Fallzahl im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 396.931 auf 403.188 erhöht. Innenminister Peter Beuth wertete diese Ergebnisse bei der heutigen Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) als einen Beleg für die nachhaltige und langfristig ausgelegte Sicherheitspolitik des Landes.

„Die hessische Polizei hat sich 2015 den Herausforderungen, die durch Zuwanderung, die Bedrohungslage durch den islamistischen Terrorismus und durch Großlagen entstanden sind, erfolgreich gestellt. Die Zahlen zeigen: Hessen ist und bleibt ein sicheres Land. Die niedrigste Fallzahl aller Zeiten bei der Straßenkriminalität ist ein Beleg dafür, dass das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Polizei gerechtfertigt ist“, sagte der Innenminister. Die Kriminalität auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen konnte im 20-Jahre-Vergleich halbiert werden (-50,7 Prozent). Im Vergleich zu 2014 konnten die Fallzahlen um 3,5 Prozentpunkte reduziert werden.

v.l.: Pressesprecher des Innenministeriums Marco Krause, Innenminister Peter Beuth, Landespolizeipräsident Udo Münch und die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes Sabine Thurau bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015
v.l.: Pressesprecher des Innenministeriums Marco Krause, Innenminister Peter Beuth, Landespolizeipräsident Udo Münch und die Präsidentin des Hessischen Landeskriminalamtes Sabine Thurau bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015

Um genaue Aussagen nach den Standards der bundeseinheitlich geführten PKS zum Thema Kriminalität im Kontext mit Zuwanderung treffen zu können, haben der Bund und die Länder die Erfassungskriterien für das Jahr 2016 präzisiert. Anhand der für 2015 erfassten Delikte von Flüchtlingen stellte Innenminister Peter Beuth fest: „Trotz der Vervierfachung der Anzahl von Zuwanderern im letzten Jahr, vor allem seit September, stiegen die registrierten Straftaten dieser Bevölkerungsgruppe bisher nicht in gleichem Maß an.“ Wenngleich eine valide Auswertung erst mit der Erhebung der Daten für das Jahr 2016 möglich sei, zeige die bisherige Erfassung neben ausländerrechtlichen Verstößen vorwiegend bedeutsame Fallzahlen bei Ladendiebstahl, Beförderungserschleichung, Körperverletzungs- und Urkundenfälschungsdelikten. „Die Landesregierung hat eine Reihe von Maßnahmen initiiert, damit Schutzsuchende um die Rechte und Pflichten in unserem Land wissen. Unerlässlich für eine erfolgreiche Integration ist Aufklärung, wie wir sie im Rahmen unserer Präventionsveranstaltungen für Flüchtlinge landesweit in den Erstaufnahmeeinrichtungen anbieten“, so Peter Beuth.

Presseinformation HMdIuS Nr. 17 vom 28.01.2016: 2 rote Pfeile "Beste Aufklärungsquote seit Erfassung / Straßenkriminalität signifikant gesunken"


Zusätzliche Informationen zur PKS können vom HLKA unter

Telefon: (0611) 83 - 8230 bis 8233

Fax:         (0611) 83 - 8235

E-Mail:   2 rote Pfeile pks@hlka.de

angefordert werden.

Polizeiliche Kriminalstatistiken werden von allen Bundesländern geführt. Das Bundeskriminalamt (BKA) führt die Statistiken der Bundesländer zu einer Bundesstatistik zusammen, die unter  www.bka.de abgerufen werden kann.

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