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03.03.2020 | Presseinformation

Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts in Volkmarsen

Anlauf- und Betreuungsstelle für Opfer und Zeugen bei der Polizeistation in Bad Arolsen ab 27.02.2020

Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts in Volkmarsen

Dienstag, 03. März 2020, 13:54 Uhr:

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Polizeipräsidiums Nordhessen wegen des Verdachts des versuchten Mordes gegen den 29 Jahre alten Tatverdächtigen aus Volkmarsen laufen weiter auf Hochtouren. Die Polizei hat inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet. Die Ermittler bitten zur Rekonstruktion des genauen Tatverlaufs auch weiterhin um Fotos und Videos, die am Rosenmontag in Volkmarsen aufgenommen wurden und im Zusammenhang mit den Ereignissen stehen könnten.

Das Hinweisportal unter  https://polizei-hinweise.de/volkmarsen ist aus diesem Grund weiterhin geschaltet. Dort werden sowohl Videos, Fotos als auch weitere sachdienliche Hinweise entgegengenommen.

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Mittwoch, 26. Februar 2020, 16:06 Uhr

Die im Volkmarser Rathaus wegen der Ereignisse am Rosenmontag eingerichtete Informationsstelle für Betroffene schließt um 16 Uhr. Ab dem morgigen Donnerstag wird durch die Polizei dann eine Anlauf- und Betreuungsstelle für Opfer und Zeugen bei der Polizeistation in Bad Arolsen eingerichtet, die ab morgen zudem telefonisch unter 05691 - 97990 erreichbar sein wird.

Opferschutzberater der Polizei werden dort als Ansprechpartner bereitstehen.

Erreichbarkeit für Fragen und Hinweise:
Weiterhin hat die Polizei derzeit für Fragen und Hinweise aus der Bevölkerung ein Callcenter unter der Rufnummer 0800/1103333 eingerichtet. Darüber hinaus werden sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall über https://polizei-hinweise.de/volkmarsen oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

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Mittwoch, 26. Februar 2020, 11:44 Uhr

Nach den Ereignissen in Volkmarsen am Rosenmontag hat die Polizei auch heute noch ein Informationszentrum für Betroffene im Rathaus (Steinweg 29) eingerichtet.

Ab Donnerstag, 27. Februar 2020, wird eine Anlauf- und Betreuungsstelle für Opfer und Zeugen bei der Polizeistation in Bad Arolsen eingerichtet, die ab morgen zudem telefonisch unter 05691 - 97990 erreichbar sein wird.

Opferschutzberater der Polizei werden dort als Ansprechpartner bereitstehen. Informationen zum Opferschutz finden Sie auch auf der Internetseite der Polizei Hessen.

Erreichbarkeit für Fragen und Hinweise:
Weiterhin hat die Polizei derzeit für Fragen und Hinweise aus der Bevölkerung ein Callcenter unter der Rufnummer 0800/1103333 eingerichtet. Darüber hinaus werden sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall über https://polizei-hinweise.de/volkmarsen oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

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Dienstag, 25. Februar 2020, 20:41 Uhr

Kassel (ots) - Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main 25.02.2020

Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der hessischen Polizei gegen einen 29-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes am 24.02.2020 in Volkmarsen.

In dem Ermittlungsverfahren gegen einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Volkmarsen hat das Amtsgericht Kassel auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeordnet. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, am 24.02.2020 gegen 14.45 Uhr auf dem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen seinen PKW bewusst in Tötungsabsicht in eine größere Personengruppe gesteuert zu haben. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden durch diese Tat 61 Personen im Alter von 2 Jahren bis 85 Jahren, teils schwer verletzt. Unter den Opfern befinden sich 20 Kinder. Die Ermittlungen - insbesondere zu der Tatmotivation - dauern derzeit an, wobei weiterhin in alle Richtungen ermittelt wird.

Sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall werden weiterhin über www.polizei-hinweise.de/volkmarsen oder jede Polizeidienststelle entgegengenommen.

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Dienstag, 25. Februar 2020, 13:42 Uhr:

Kassel (ots) - Hinweise von Verletzten und Zeugen erbeten

Im Nachgang des versuchten Tötungsdeliktes in Volkmarsen am gestrigen Rosenmontag melden sich noch immer verletzte Personen. Aktuell hat sich die Anzahl Verletzter auf fast 60 erhöht. Wir bitten deswegen alle diejenigen, die im Rahmen der Ereignisse in Volkmarsen verletzt wurden (auch wenn keine ärztliche Behandlung notwendig war) sowie diejenigen, die sachdienliche Hinweise zum Täter und zum Tathergang machen können, sich unter der Rufnummer 0800/1103333 zu melden.

Für Fotos und Videos steht weiterhin das Hinweisportal unter  https://polizei-hinweise.de/volkmarsen  zur Verfügung.

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Dienstag, 25. Februar 2020, 10:08 Uhr:

Kassel (ots) - Nachtrag zur Pressemeldung der GStA vom 24.02.2020:

Am gestrigen Tag kam es im Rahmen des Rosenmontagsumzugs in Volkmarsen zu einem versuchten Tötungsdelikt. Aktuell befinden sich noch 35 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus. Weitere 17 Personen wurden ambulant behandelt bzw. konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Unter den verletzten Personen befinden sich auch 18 Kinder. Die Motivlage des Täters ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Ermittlungen dahingehend laufen weiterhin auf Hochtouren. Eine weitere männliche Person wurde gestern am Tatort vorläufig festgenommen. Ihr wird eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen vorgeworfen ("Gaffer-Video").

Wir weisen auf Folgendes hin: Auch für heute sind noch weitere Faschingsumzüge in ganz Hessen geplant. Es gibt zwar keine konkreten Hinweise darauf, dass sich die Gefährdungslage für die noch geplanten Umzüge erhöht hat. Wir sensibilisieren aber die Veranstalter, ihre Sicherheitskonzepte nochmals zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Gleichzeitig wird die polizeiliche Präsenz noch einmal geprüft und lagegepasst erhöht.

Hinweis für Medienvertreter: Ab 11:30 Uhr wird ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen, Polizeioberrat Henning Hinn, am Steinweg, Ecke Erpeweg in Volkmarsen für O-Töne zur Verfügung stehen.

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Montag, 24. Februar 2020, 18:39 Uhr:

Kassel (ots) - Presseinformation der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die hessische Polizei ermitteln gegen einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Volkmarsen der dringend verdächtig ist, am 24.02.2020 gegen 14.45 Uhr mit einem PKW in eine Personengruppe beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen gefahren zu sein. Durch die Kollision mit dem PKW sind nach derzeitigem Stand der Ermittlungen rund 30 Personen - teilweise schwer - verletzt worden. Unter den Verletzten befinden sich auch Kinder. Die Verletzten werden derzeit in den umliegenden Krankenhäusern versorgt. Der Beschuldigte konnte noch vor Ort von der Polizei vorläufig festgenommen werden und befindet sich derzeit aufgrund der Verletzungen, die er im Zusammenhang mit dem Schadensereignis selbst erlitten hat, in ärztlicher Behandlung. Der Beschuldigte soll dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, sobald dies sein Gesundheitszustand zulässt.

Die Ermittlungen - insbesondere zu den Hintergründen der Tat - dauern derzeit an. Insbesondere zum Tatmotiv können derzeit noch keine Angaben gemacht werden; es wird in alle Richtungen ermittelt.

Vorsorglich wurden alle Rosenmontagsumzüge in Hessen beendet.

Für Betroffene wurde im Rathaus in Volkmarsen (Steinweg 29) ein Informationszentrum eingerichtet. Für Fragen und Hinweise wurde unter der Rufnummer 0800/1103333 ein Callcenter eingerichtet.

Sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Filmaufnahmen zu dem Vorfall werden über

 https://polizei-hinweise.de/volkmarsen

oder jede  Polizeidienststelle entgegengenommen.

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