Das Jugendschutzgesetz im medialen Zeitgeist

Prävention
Jugendschutzgesetz, Auflistung Paragraphen, Erlaubnisse und Verbote für Kinder und Jugendlichezoom_in

Mit Wirkung zum 01.05.2021 traten die neuen Regelungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) in Kraft. Diese betreffen insbesondere einen zeitgemäßen Jugendmedienschutz sowie den Ausbau der bisherigen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mit Sitz in Bonn zur neuen Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, die u.a. mit der Aufsicht über die Einhaltung der neuen Anbieterpflichten betraut ist ( www.bzkj.de).

Konkret beinhaltet die Gesetzesreform Schutz- und Orientierungsmöglichkeiten, welche an der zunehmenden Smartphone- und Internetnutzung – u.a. bereits durch Kinder im Grundschulalter – angelehnt sind. Es geht also um die Verminderung von Risiken und Gefahren, die im Zuge der Internet-und Mediennutzung auftreten können. Dazu zählen beispielsweise:

  • Kommunikationsplattformen und soziale Netzwerke
  • Datenschutz, Persönlichkeitsschutz
  • Cybergrooming- sexuelle Ansprache im Internet
  • Extremistische, gewaltverherrlichende oder pornographische Inhalte
  • Kommerzielle Risiken (Kauf- und Abofallen)

Die Ergebnisse der JIM- Studie 2020 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) verdeutlichen die Relevanz des Jugendschutzes im Internet bzw. in virtuellen Interaktionsräumen: Demnach nutzen 89% der Befragten täglich das Internet. Zudem begegneten 53% im Zeitraum eines Monats Hassbotschaften im Internet, 45% extrem politischen Ansichten und 37% beleidigenden Kommentaren (Quelle:  www.mpfs.de/studien/jim-studie/2020/).

Der hohe Stellenwert von Sicherheit, Schutz und Kompetenz im Internet wird hierdurch besonders betont und als zentraler Belang der Gesetzesreform etabliert. Eine komprimierte Übersicht der Änderungen des Jugendschutzgesetzes bietet die nachfolgende Tabelle der Handreichung „Jugendschutz Forum 1/2021“ des Drei-W-Verlages.

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