Hessische Polizei - Polizeiautos
 
26.08.2014

Finger weg von Legal Highs!

Beispiel einer Verpackung illegaler Drogen (Sichergestellt durch die Polizei Hessen)

Die Polizei Hessen warnt vor dem Konsum synthetischer Kräutermischungen, Forschungschemikalien, Badesalzen und Lufterfrischern, die unter dem Pseudonym „Legal Highs“ im Internet und Growshops vermarktet werden.

Die optisch harmlos wirkenden Produkte werden als Alternative zu herkömmlichen illegalen Drogen angeboten. Ihre chemischen Wirkstoffe unterstehen teilweise nicht dem Betäubungsmittelgesetz, können jedoch die gleiche, wenn nicht sogar eine gefährlichere, Wirkungsweise haben.

Die Wirkstoffe sind auf den bunten Verpackungen nicht ausgewiesen. Oftmals handelt es sich bei den Verpackungsinhalten um Vorläuferprodukte der Pharmaindustrie, welche zum Beispiel aufgrund ihrer halluzinierenden Wirkungsweise, dem starken Suchtpotential oder anderer starker Nebenwirkungen nicht auf den pharmazeutischen Markt gelangt sind. Mitunter kann es beim Konsum der nicht ausreichend erforschten Substanzen mit unbekannter Zusammensetzung zu lebensbedrohlichen Vergiftungen kommen.

Am Ende des Artikels finden sich zwei Flyer der Initiative "mindzone" - blauer Pfeil nach rechts zeigend www.mindzone.info - zu den Themen "Research Chemicals" und "Kräutermischungen (Spice und Co.)".

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