Hessische Polizei - Polizeiautos
 
03.09.2015

Entschädigung für Opfer von Straftaten durch Gefangene

Beispielbild Justizvollzugsanstalt, Mauer und Stacheldrahtzaun
Die hessische Landesregierung hat 2002 den hessischen Opferfonds zur Zahlung von Entschädigungsleistungen für Opfer von Straftaten eingerichtet, die durch Gefangene des hessischen Justizvollzuges außerhalb der Vollzugsanstalt bzw. von im Maßregelvollzug Untergebrachten außerhalb der Einrichtungen begangen wurden. Diese Leistungen sind als freiwillig übernommene Soforthilfe des Staates zu verstehen, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Sie stellen einen Akt der Solidarität des Staates mit den Betroffenen dar.

Eine Entschädigung können Opfer von folgenden Straftaten erhalten:

  • Delikte gegen das Leben,
  • Körperverletzung,
  • sexueller Missbrauch und Vergewaltigung,
  • Raub und räuberischer Diebstahl,
  • schwere Erpressung und Freiheitsberaubung sowie
  • Haus- und Wohnungseinbruch.

Auch Hinterbliebene und Personen, die bei der Abwehr eines der genannten Delikte einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben, können eine Entschädigung erlangen.

Weitere Informationen bekommen Sie hier.