Hessische Polizei - Polizeiautos
 
23.02.2018

Allgemeine Information zum Opferschutz

Opferschutzgebiet

Wird man Opfer einer Straftat, steht man der Situation oft hilflos gegenüber: „Was passiert bei der Polizei? Kann ich mir einen Anwalt nehmen? Habe ich Einfluss auf das Verfahren? Bekomme ich meinen Schaden ersetzt?“ In manchen Kriminalfilmen und -romanen wird oft der Eindruck erweckt, dass das polizeiliche Engagement sich mehr auf die Ergreifung der Täter konzentriert als auf die Belange der Opfer oder deren Angehörigen einzugehen. Immer wieder kommt gerade in Medienberichten zu spektakulären Kriminalfällen die Frage auf, wer denkt an die Opfer?

In den vergangenen Jahren wurden die Rechte der Opfer mehr und mehr gestärkt. Zum einen wurde die Position der Opfer im Strafverfahren gefestigt, zum anderen ihre Betreuung innerhalb und außerhalb des Strafprozesses sichergestellt.

Was sind denn meine Rechte als Opfer?

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Opfer möglichst frühzeitig, regelmäßig schriftlich und soweit möglich in einer ihnen verständlichen Sprache auf ihre Opferrechte hingewiesen werden. Das geschieht regelmäßig im Rahmen der Anzeigenerstattung bei der Polizei. Das Bundesjustizministerium hat ein Merkblatt/eine Broschüre „Merkblatt für Opfer einer Straftat“ herausgegeben, welches die Polizei an alle Verletzte und Geschädigte einer Straftat aushändigt.

Die Informationen gibt es in Form von pdf-Dokumenten in zahlreichen Übersetzungen auf der Seite Opferhilfe und Opferschutz des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.