Hessische Polizei - Polizeiautos
 
26.08.2014

Cannabis? NEIN DANKE!!!

Jugendliche beim Rauchen (Bildquelle: www.polizei-beratung.de)

Cannabis ist nach wie vor die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Droge.

Zu den illegalen Cannabisprodukten zählen Marihuana, Haschisch und das weniger verbreitete Haschischöl. 

Vor allem bei jungen Menschen, deren Persönlichkeit noch nicht ausgereift ist, die unsicher und ängstlich sind, die sich zu Hause vernachlässigt oder den Leistungsanforderungen des Alltags nicht gewachsen fühlen, können eine Cannabisaffinität entwickeln.

Steigender Cannabiskonsum kann durch Motivationsverlust, Lern-Konzentrations-und Gedächtnisstörungen, Passivität und allgemeine Lethargie auffallen.

Über ein Viertel der 12 bis 25-Jährigen haben bereits Cannabis probiert. Etwa 20% der 16 bis 19-Jährigen konsumieren regelmäßig Cannabis. Dauerhafter Konsum kann auch zur Abhängigkeit führen.

Mit dem Konsum von Cannabis sind damit einhergehende Nebenwirkungen wie Depressionen, Angst und Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur verbunden. Weiterhin können Entzugserscheinungen wie Appetitmangel, Schwitzen, Unruhe und Schlafstörungen auftreten.

Ein vielfach höherer THC-Wirkstoffgehalt von Marihuana und Haschisch wird beim kontrollierten Anbau in Treibhäusern erzielt. Der Anstieg des THC- Gehalts in Cannabisprodukten verschärft die Gefahr eines psychischen Abhängigkeitspotentials, wodurch psychische Erkrankungen ausgelöst oder verstärkt werden können.

Mehr als ein Drittel aller Konsumenten, die wegen Problemen im Zusammenhang mit dem Konsum illegaler Drogen ambulante Suchtberatungsstellen aufsuchen, leiden primär unter einem Cannabisproblem. Die Zahl der Patienten ist steigend.

Am Ende des Artikels findet sich der Flyer "Elterninfo zum Konsum von Jugendlichen bei Jugendlichen".

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