Hessische Polizei - Polizeiautos
 
26.11.2013

Befunderhebung, Spurensicherung, Versorgung bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt

Um in Hessen eine einheitliche Vorgehensweise bei Straftaten im Bereich sexualisierter Gewalt zu gewährleisten, sollen die durch das Hess. Sozialministerium herausgegebenen Dokumentationsbögen zur "Befunderhebung, Spurensicherung und Versorgung bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt" gemäß Erlass des LPP verwendet werden.

Das dazugehörende Spurensicherungs-Kit mit den darin enthaltenen weltweit einzigartigen selbsttrocknenden Wattetupfern zur optimalen, kontaminationsfreien Sicherung biologischer Spuren, kann ab sofort von den Präsidien über den PTLV-Warenkorb bestellt werden.

PDF-Symbol (441KB) 2 rote Pfeile Vorwort

PDF-Symbol (221KB) 2 rote Pfeile Information für den behandelten Arzt/Ärztin

PDF-Symbol (297KB) 2 rote Pfeile Dokumentation und Untersuchung bei sexualisierter Gewalt

PDF-Symbol (237KB) 2 rote Pfeile Arztbrief

PDF-Symbol (219KB) 2 rote Pfeile Informationen für die Patientin, den Patienten (deutsch)

PDF-Symbol (217KB) 2 rote Pfeile Informationen für die Patientin, den Patienten (englisch)

PDF-Symbol (227KB) 2 rote Pfeile Informationen für die Patientin, den Patienten (türkisch)

PDF-Symbol (233KB) 2 rote Pfeile Informationen für die Patientin, den Patienten (russisch)

PDF-Symbol (265KB) 2 rote Pfeile Wichtiges für die Patientin, den Patienten

Ärztliche Dokumentation bei Häuslicher Gewalt - körperlicher Mißhandlung
- Information für die behandelnde Ärztin, den behandelnden Arzt-

Hessen will mit dem Aktionsplan zur Bekämfpung der Gewalt im häuslichen Bereich Betroffene ermutigen, das Recht auf Schutz wahrzunehmen. Unverzichtbar für die Beweiserhebung ist eine detaillierte Dokumentation der Verletzungen.

Bitte händigen Sie eine Kopie und das Hinweisblatt für die Patientin/Patienten im Anschluss an die Behandlung aus, das Original und etwaige Fotos swollten in ihren Patientenunterlagen  verbleiben.

Bei Fragen zur Anwendung:

Beratungsstelle Frauennotruf, Frankfurt/Main., Tel. 069-709494 oder das Referat „Prävention und Schutz vor Gewalt“ beim Hessischen Sozialministerium, tel.: 0611-8172473.

PDF-Symbol (700Kb) 2 rote Pfeile Dokument Ärztlicher Dokumentationsbogen bei Häuslicher Gewalt

Zahnärtzlicher Dokumentationsbogen im Zusammenhang mit Häuslicher Gewalt

Die Opfer Häuslicher Gewalt erleben aus ihrer Sicht oft ein weiteres Matyrium, wenn sie die Straftat anzeigen wollen. Dabei ist es wichtig so minutiös wie möglich nachzuweisen, dass ihnen Gewalt angetan wurde. Im Rahmen eines Projektes zum Thema Häusliche Gewalt wurde von der Hochschule Fulda in Kooperation mit der Landesärztekammer Hessen, dem Hessischen Sozialministerium  sowie der Bundesärztekammer ein zahärtzlicher Dokumentationsbogen eintwickelt. Über ein standardisiertes gerichtsverwertbares Dokumentaionsverfahren von gewaltbedingten Verletzungen durch Häusliche Gewalt, kann die Zahnmedizin damit einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention leisten.

Der Dokumentationsbogen kann auf der Hompage der Landeszahnärztekammer Hessen unter 2 rote Pfeile www.lzkh.de Zahnärzte-Allgemeines heruntergeladen werden. (Quelle: Internet:  Berichte aus Hessen, Seite: 250 DHZ 9-110/2010).

PDF-Symbol (300Kb) 2 rote Pfeile Zahnärztliche Dokumentation bei interpersoneller Gewalt