Wie werde ich Pilot bei der Polizeifliegerstaffel Hessen?

Voraussetzungen für ihre Bewerbung

31.03.2021 | Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium

 

Folgende Voraussetzungen muss man mitbringen:

  • abgeschlossene Polizeiausbildung in Hessen,
  • Fliegertauglichkeit Klasse 1, 
  • keine Brille oder Sehhilfe,
  • keine Negativeinträge im BZR und KBA-Register,
  • gute körperliche Fitness.

Umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen:

  • Physik,
  • Mathematik,
  • Chemie,
  • Technik,
  • Englisch und
  • Geographie.

Weiterhin sollte vorhanden sein:

  • gutes Allgemeinwissen,
  • gutes räumliches Vorstellungsvermögen,
  • hohe physische und psychische Belastbarkeit,
  • Teamfähigkeit
  • Altersbegrenzung gemäß Ausschreibung (circa 28-32 Jahre),
  • die Motivation eine 18-monatige fordernde Ausbildung erfolgreich abschließen zu wollen und sich im Anschluss daran im 24-Stunden-Wechselschichtdienst zu bewähren.

Ein Pilot der Polizeifliegerstaffel bereitet sich auf den Flug vorHat man alle Voraussetzungen erfüllt, muss man sich dem mehrstufigen Auswahlverfahren stellen. Dies sieht zunächst eine Vorauswahl der Bewerbungen durch die Polizeifliegerstaffel vor. Hat man diese Hürde genommen, folgt eine Theorieprüfung an der hessischen Polizeiakademie in Wiesbaden. Die nächste Stufe ist ein Praxistest bei der Polizeifliegerstaffell in Egelsbach. Alle Bereiche des Verfahrens werden mit erfahrenen Psychologen vorbereitet und betreut.

Wurden alle „hessischen“ Schritte erfolgreich absolviert, folgt der letzte Prüfstein an der „Luftfahrerschule der Polizei“ in Bonn-Hangelar. Hier müssen sich alle Bewerberinnen und Bewerber nochmals einer einwöchigen Testreihe unterziehen, die letztendlich über die Verwendung in der anschließenden fliegerischen Ausbildung entscheidet. 

Im Anschluss an die, etwa 18 Monate dauernde, Ausbildung, erfolgt die Einweisung auf dem Einsatzmuster der Staffel (EC 145), sowie die Einweisung in alle Sonderverfahren (wie zum Beispiel: Winde, SEK, Bambi-Bucket) sowie das Fliegen mit Nachtsichtgerät. Daran schließt sich, soweit dies vorgesehen ist, eine Ausbildung im Instrumentenflug an.

Abgeschlossen wird die Ausbildung durch das Fliegen mit erfahrenen Piloten unter „Supervision“ bei Tag und Nacht. Diese letzte Phase dient dazu, Handlungssicherheit im Umgang mit den Maschinen der Staffel zu bekommen sowie die örtlichen Gegebenheit im Zuständigkeitsbereich kennenzulernen.

Für weitergehende Fragen stehen wir, über die auf der Startseite angegebene Adresse, gern zur Verfügung.