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Darmstadt: Die erste Tatortnacht im Polizeipräsidium Südhessen

Datum:
Dienststelle: Polizeipräsidium Südhessen
Ort: Polizeipräsidium Südhessen, Darmstadt
Kategorie(n): Karriere

Spannend, informativ, einzigartig, so bilanzierten die 35 potentiellen Nachwuchskräfte die erste Tatortnacht, bei der sie sich hautnah und "live" ein Bild von dem Beruf "Polizei" machen konnten.

Die erste Tatortnacht im Polizeipräsidium Südhessen

Spannung lag in der Luft, nicht nur bei den 35 Teilnehmern|Innen, sondern auch bei den Veranstaltern. Die erste Tatortnacht startete am Samstagnachmittag (14.12) um 16 Uhr. Mit der Begrüßung von Abteilungsdirektor Dirk Engelhard und der Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipräsidiums Südhessen Andrea Löb sowie einer Vorstellung des Polizeiberufs, nahm die erste Tatortnacht Fahrt auf. Die potentiellen Bewerber|Innen durften danach selbst tätig werden und sich sowohl bei der Spurensuche, als auch im Umgang mit dem Funkgerät üben. Auch der Besuch der Leitstelle, wo die Notrufe eingehen, gehörte zum Programm. Anschließend gaben die Einsatztrainer ihr Können an die Polizeiinteressierten weiter. Festnahmetechniken und der richtige Umgang mit der Stimme sowie klare Ansprachen standen im Vordergrund. Auch die Ausrüstung der Schutzpolizei und die Vorführung eines Streifenwagens blieben den begeisterten Teilnehmern nicht verwehrt. Ganz nach dem Motto "Polizei hautnah erleben". Damit noch nicht genug. Plötzlich, ein Funkspruch. Ein Unfall hätte sich zugetragen, zwei Männer sind geflüchtet und man bräuchte dringend Polizei. So wurde das anschließende Szenario für zehn freiwillige Akteure eingeleitet.

Eine geschockte Unfallbeteiligte benötigte dringend Hilfe, die schnell und mit Blaulicht am Unfallort eintraf. Als Zuschauer bekamen alle anderen Teilnehmer es live mit, während sich die zehn, aufgeteilt in drei Streifenteams und vier Spurensicherer, an die Arbeit machten. Selbstständig sammelten die Akteure ihre Erfahrungen und wandten schnell das vorher Erlernte an.

Zu Beginn des Szenarios erkannten die Polizisten auf Probe schnell, dass die Unfallstelle gesichert und die geschockte Frau versorgt werden musste. Über Funk wurden die Akteure weiterhin über einen möglichen Raub in der Nähe informiert. Jetzt wurde den Streifen schlagartig klar, dass dies kein normaler Unfall ist. Die Zusammenarbeit zwischen der Schutz- und der Kriminalpolizei erbrachte immer mehr Hinweise, die schlussendlich zur Festnahme eines möglichen Täters führte. Damit war das Szenario noch nicht beendet. Auch ein Hund wurde benötigt und von den Teams angefordert. Dann ein lauter Schrei, ein Schuss und der Hund rannte auf Kommando los. Der zweite Flüchtige, überwältigt von dem Hund, lag nach nur wenigen Sekunden gefesselt am Boden. Ein eingespieltes Schlussszenario der Diensthundeführer beendete somit den Übungsfall.

Den rund 50 Besuchern, darunter auch Vertretern der Presse, war die Begeisterung bis zur letzten Minute anzumerken.

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