Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Südosthessen
 
28.11.2017

Ein Dutzend neue Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in den Dienst gestellt

Freiwilliger Polizeidienst hat sich als ein Erfolgsmodell erwiesen

Landespolizeivizepräsident Wilfried Schmäing hat heute in Offenbach gemeinsam mit Polizeipräsident Roland Ullmann und anwesenden Bürgermeistern zwölf neue Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in den Dienst des Polizeipräsidiums Südosthessen gestellt. Die Damen und Herren des Freiwilligen Polizeidienstes werden künftig in Dietzenbach, Rodgau, Obertshausen, Mühlheim, Wächtersbach und Freigericht ihren Dienst versehen. Der Veranstaltung wohnte auch der Bundestagsabgeordnete Björn Simon bei.

 „Der Freiwillige Polizeidienst, der im Jahr 2000 in Hessen eingeführt wurde, hat sich als ein Erfolgsmodell erwiesen. Als Ansprechpartner stärken die Polizeihelferinnen und Polizeihelfer das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger“, würdigte Landespolizeivizepräsident Wilfried Schmäing die neuen freiwilligen Helferinnen und Helfer bei ihrer offiziellen Indienststellung im Polizeipräsidium Südosthessen.

„Der Freiwillige Polizeidienst verfolgt den Ansatz, Menschen, die aus ihrem Selbstverständnis heraus einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage leisten wollen, die Möglichkeit zu geben, dies im Rahmen eines Ehrenamtes zu tun“, betont Wilfried Schmäing und ergänzt: „Im Vordergrund steht die Präsenz der freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Öffentlichkeit unter der Leitidee  - Präsenz zeigen – beobachten – melden.

Der Freiwillige Polizeidienst ist ein wichtiger Beitrag für die Verbesserung der Sicherheit in Hessen.“

Ein Dutzend neue Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in den Dienst gestellt - Gruppenbild

v.l. Polizeipräsident Roland Ullmann, Leitender Polizeidirektor Alexander König, Landespolizeivizepräsident Wilfried Schmäing, Polizeihelferin Felicitas Pfau, Björn Simon (MdB), Erster Polizeihauptkommissar Klaus Hofmann

Polizeipräsident Roland Ullmann hieß die neu ausgebildeten Polizeihelferinnen und Polizeihelfer mit der heutigen Indienststellung recht herzlich in der Familie der Polizei willkommen und machte die wichtige Rolle des bürgerlichen Engagements als ein Grundpfeiler der Gesellschaft deutlich.

Ullmann ergänzte „Der Freiwillige Polizeidienst ist ein Gemeinschaftswerk von Land und Kommunen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen versehen nun mit den heute in den Dienst gestellten Polizeihelferinnen und Polizeihelfern insgesamt 85 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihren Dienst in den Kommunen Gelnhausen, Linsengericht, Freigericht, Gründau Brachttal und Wächtersbach im Bereich des Main-Kinzig-Kreises und in den Kommunen  Mühlheim, Dreieich, Obertshausen, Rodgau, Neu-Isenburg, Rödermark und Dietzenbach des Kreises Offenbach. Mit ihrem Einsatz wird deutlich, dass die Prävention und der Dienst am Bürger keine alleinigen Aufgaben der Polizei sind, sondern  in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung liegen.“

Die Damen und Herren des Freiwilligen Polizeidienstes dürfen im Rahmen ihrer Aufgaben Personen befragen, Personalien aufnehmen, Platzverweise aussprechen und verdächtige Gegenstände sicherstellen. Darüber hinaus ist ihnen gestattet, Zeichen und Weisungen im Straßenverkehr zu erteilen.

Landespolizeivizepräsident Schmäing und Polizeipräsident Ullmann sowie die Bürgermeister wünschten den zwölf Polizeihelferinnen und Polizeihelfern einen guten Start in ihre neuen Aufgaben.

Ein Dutzend neue Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in den Dienst gestellt - Gruppenbild

v.l. Polizeioberkommissar Schlosser, Evelyn Geist, Simone Menzel, Christian Benzing, Viola Pflug, Ulrike Mohr-Benzing, Andreas Reimer, Cornelia Lohe, Kriminalhauptkommissar Kristen Kempf, Felicitas Pfau, Alexander Schaub, Jasmin Hyba, Polizeihauptkommissar Mario Morales, Polizeioberrkommissarin Jessica Schreiter, Polizeioberkommissar Philipp Höfer