Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
21.07.2017 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

MAXimal mobil bleiben- mehrere Veranstaltungen im Juni in Frankfurt durchgeführt

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Im Juni boten die Mitarbeitenden des Polizeipräsidiums Frankfurt eine Vielzahl von Informationsständen, im Rahmen größerer Veranstaltungen an. Viele von ihnen fanden unter freiem Himmel, meist bei Sonnenschein, statt. Ein Beispiel dafür war der „MAX“-Informationsstand auf der Blaulichtmeile zur 150-Jahr-Feier des Polizeipräsidiums, am 24.06.2017.

Am Vortag, den 23.06.2017, fand das Nachbarschaftsfest des Sozialzentrums Marbachweg statt. Dort gab es ein Informationsangebot für Fußgänger mit und ohne Handicaps. Auch interessierten Kindern wurde ermöglicht, sich in einen gehbehinderten Menschen, oder den hochbetagten Senior, hineinzuversetzen. Der Trainingsparcours wurde nicht nur von Seniorinnen und Senioren, sondern auch von Kindern mit dem Rollator benutzt. Die Erkenntnis, dass man mit einer Gehhilfe nur unwesentlich mobiler wird und man es mit überraschenden Mobilitätseinschränkungen zu tun bekommt, versetzte die Kinder in Erstaunen.

Übungen unter Ausicht (c) Schwalba

„Die Mobilitätseinschränkungen in Kombination mit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel“ war das Thema beim Rollator-Tag am 25.06.2017, auf dem Gelände der Kursana-Residenz. Diese Veranstaltung fand im Rahmen der Aktionswochen „Älter werden in Frankfurt“,zusammen mit dem Kooperationspartner des Projektes „MAXimal mobil bleiben“, der Traffiq, statt.

Die Mobilitätstrainerin der Traffiq, Frau Seegmüller, führte mehrere Schulungen für gehandicapte Fahrgäste im Linienbus durch. In einer kurzen Demonstration wurde auch ausprobiert, mit einem Elektrogefährt, landläufig als Scooter für Gehbehinderte bekannt, in einem Linienbus auf der Parkfläche für Rollstuhlfahrer zu rangieren. Den Beobachtern der mühsamen Rangieraktion wurde schnell klar, warum mehrere Busgesellschaften in Deutschland die Mitnahme der Scooter zurzeit kontrovers diskutieren.

Frau PHK’in Schwalba (D630) vom Polizeipräsidium Frankfurt a.M. hielt im Halbstundentakt Kurzvorträge zu dem Thema „MAX(imal) mobil bleiben als Fußgänger“. Des Weiteren konnte man sein Können bei einem Rollator-Parcours unter Beweis stellen und ein Sanitätshaus bot zudem Rollator Reparaturen an.

Bunter Nachmittag (c) Schwalba

Ebenfalls im Rahmen der Aktionswoche „Älter werden in Frankfurt“ veranstaltete das „Rathaus für Senioren“ am 30.06.2017 auf seinem eigenen Gelände in der Hansaallee den „Bunten Nachmittag“. Diese Veranstaltung ist ein Publikumsmagnet bei den Frankfurter Senioren. Mehrere dutzend Informationsstände waren stets gut besucht und so stand der „MAX(imal)“-Infostand erneut eingebettet zwischen den Kooperationspartnern RMV und der Volkshochschule Frankfurt.

Der Juni war eine gute Gelegenheit, mehrfach mit Senioren über ihr Mobilitätsverhalten im Alter und den Gefahren des Straßenverkehrs ins Gespräch zu kommen. So wurden ihnen Hinweise mit auf den Weg gegeben, wie sie auch im Alter, „MAX(imal) mobil bleiben -  mit Verwantwortung!“.

Hindernisparcours mit dem Rollator (c) Schwalba