Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
28.06.2017 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

„Sicher im Straßenverkehr“ – die Polizei Frankfurt informiert über „MAX(imal) mobil bleiben – mit Verantwortung“

 

Veranstaltung „Sicher im Straßenverkehr“

Trotz der Hitze und des warmen Wetters machten sich am vergangenen Donnerstag viele Seniorinnen und Senioren auf den Weg in das Altenzentrum St. Josef nach Niederrad. Im Rahmen der Aktionswoche „Älter werden in Frankfurt“ lud der Caritasverband Frankfurt e.V. zu einem Nachmittag zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr – „MAXimal mobil“ ein.

Dort erwarteten Sie die Polizeikommissarin Damaris Theophel und Kriminalhauptkommissar Thomas Zosel, um über das Projekt „MAX(imal) mobil bleiben – mit Verantwortung“ zu informieren.

Nach einer kurzen Vorstellung der Hintergründe des Projektes, wie Unfallstatistik und demographischer Wandel, stellten die Polizeibeamten Möglichkeiten vor, wie man sicher mobil bleibt.

Verkehrssicher im Alter

Zum Thema „Sicher zu Fuß unterwegs“ gab Herr Zosel praktische Tipps, wie man beispielsweise sicher die Straße überqueren kann. Er informierte aber auch darüber, welche Gefahren bestehen, wenn man zum Beispiel zwischen parkenden Autos auf die Fahrbahn tritt.

Die „Erkennbarkeit im Straßenverkehr“ war ein weiteres Thema an diesem Nachmittag. Helle Kleidung anziehen, reflektierende Accessoires tragen, sich grell kleiden waren hier die Hinweise. Mit Begeisterung wurden die, von den Polizisten ausgeteilten Reflektorbänder ausprobiert und an Armen, Handtaschen und Rollatoren befestigt.

„Wie sieht ein verkehrssicheres Fahrrad aus?“ „Wie sitzt der Fahrradhelm richtig?“ „Welche Schilder gelten für mich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin?“ Diese und weitere Fragen wurden durch Frau Theophel beantwortet. Zu diesem Themenkomplex wurde rege diskutiert und es man hat Erfahrungen austauschen können.

Für Fußgänger mit und ohne Gehbehinderung, aber auch Rollstuhlfahrer ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Frankfurt eine gute Möglichkeit mobil zu bleiben. Frau Theophel wies zum Beispiel darauf hin, dass es gerade für Personen mit Rollator oder Rollstuhl besonderer Kennzeichnungen an Bus und Bahn gibt. Dort wird das Einsteigen durch längere Öffnungszeiten der Tür und Geräumigkeit in der Bahn erleichtert.

„Medikamente können auch einen Einfluss auf die Sinne und die Reaktionsfähigkeit von Fußgängern und Radfahrern haben. Deshalb ist es wichtig, sich von seinem Arzt oder seinem Apotheker über die Wechselwirkung und Wirkung von Medikamenten informieren zu lassen.“-raten die Polizeibeamten. Zudem sei es sinnvoll sich regelmäßigen Gesundheitsüberprüfungen zu unterziehen, um eventuelle Schwächen zu erkennen und ausgleichen zu können.

Die Polizisten und die Teilnehmenden der Veranstaltung kamen zum Schluss, dass eine gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr das A und O ist, um Unfälle jeglicher Art zu vermeiden. Die Teilnehmenden haben erkannt, dass man maximal mobil bleiben und dabei verantwortungsbewusst am Verkehr teilnehmen kann.