Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
21.07.2017 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Sicher in den Urlaub

Verbraucherzentrale Hessen und Polizei Hessen informieren in Frankfurt am Main

Sicher in den Urlaub
Frankfurt, 20.07.2017. Urlaubszeit – Einbruchszeit: Verbraucherzentrale und Polizei informieren am Donnerstag, den 27. Juli 2017 von 17 bis 19 Uhr in der polizeilichen Beratungsstelle, Zeil 33 in Frankfurt am Main zu Einbruchschutz und Reiseversicherungen sowie zu Verbraucherrechten bei Flug- und Pauschalreisen. Am Infoabend stehen die Beraterinnen und Berater der Verbraucherzentrale und  Polizei den Fragen der Ratsuchenden Rede und Antwort.

Die Auslandsreisekrankenversicherung ist der wichtigste Schutz für einen Trip ins Ausland. Es gibt günstige Jahresverträge, die für mehrere Reisen im Jahr – meist maximal sechs Wochen am Stück – gültig sind. Diese kosten meist nicht mehr als der Cocktail an der Strandbar. Doch wie sieht es aus mit Reiserücktritt-, Reisegepäck- oder Hausratversicherung? Welche dieser Versicherungen sind für einen sicheren Urlaub notwendig? Welche sind eher überflüssig?

Wenn der Flieger in den Urlaub verspätet ist, ausfällt oder überbucht ist, haben Verbraucher meist ein Recht auf finanzielle Entschädigung. Doch was genau regeln die Fluggastrechte? Wieviel Geld steht einem tatsächlich zu? Wann darf die Fluggesellschaft die Entschädigung verweigern?

Viele Pauschalreisende wissen, dass sie Mängel am Urlaubsort präzise und unverzüglich dem Reiseveranstalter, nicht dem Hotelier, anzeigen und entsprechende Abhilfe fordern müssen. Wieder zu Hause angekommen vergessen sie aber leicht, sich innerhalb einer Frist von einem Monat erneut an den Reiseveranstalter zu wenden. Will man Geld zurück fordern, reicht eine einfache Beschwerde beim Reisebüro nicht aus.

Die Abwesenheit der Bewohner bietet für Einbrecher günstige Tatgelegenheiten. Deshalb rät die Polizei allen Immobilienbesitzern und Mietern, ihr Haus bzw. ihre Wohnung auch während ihrer Abwesenheit „bewohnt“ aussehen lassen, zum Beispiel durch geeignete Licht- und Rollladensteuerung. Ideal sind natürlich sogenannte „Haussitter“.

Ebenso ist es besonders wichtig, sich mit dem Nachbarn abzusprechen und diesen zu bitten, ab und zu nach dem Rechten zu sehen und insbesondere den Briefkasten regelmäßig zu leeren! Wertsachen sollten immer unter geeignetem Verschluss aufbewahrt werden.

Die Polizei rät dringend, eindeutige Urlaubsbilder über soziale Netzwerke (zum Beispiel Facebook oder WhatsApp) ausschließlich gezielt an bestimmte Einzelpersonen oder geschlossene Gruppen zu senden und diese auf keinen Fall für eine größere, ggfls. nicht näher bestimmbare Personenzahl zu posten!

 

Ergänzende Informationen für Verbraucher:

  • Persönliche Beratung zu Verbraucherrecht in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen. Eine Terminvereinbarung über das hessenweite Servicetelefon ist empfehlenswert.
  • Telefonische Beratung der Verbraucherzentrale Hessen zu Verbraucherrecht unter 0900 1 972010. 1,75 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen.
  • Kostenlose Informationen auf www.verbraucher.de
  • Hessenweites Servicetelefon (069) 97 20 10 - 900. Informationen über alle Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!