Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
24.10.2018 | Polizeipräsidium Frankkfurt am Main

Indienststellung des 14. Kontingentes des Freiwilligen Polizeidienstes (FPolD) der Stadt Frankfurt am Main im Polizeipräsidium


Am Dienstag, den 09.10.2018 fand die Indienststellung des 14. Kontingentes des Freiwilligen Polizeidienstes im Polizeipräsidium Frankfurt am Main in feierlicher Runde statt.

Die Begrüßungsworte und die offizielle Übergabe der Dienstausweise erfolgte durch den Leiter Abteilungsstab, Leitender Kriminaldirektor Peter Brustmann. Er wies insbesondere darauf hin, dass der Freiwillige Polizeidienst im Gesamtkonzept der Präventionsarbeit in Frankfurt am Main fest integriert ist und positiv bewertet wird. Wörtlich sagte er: „Es gebührt ihnen eine hohe Wertschätzung und besonderen Dank für ihr Engagement und ihre Motivation. Laut Rückmeldungen aus der Bevölkerung stärken sie das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen nach dem Grundsatz „Präsenz zeigen - Beobachten und Melden“ und sie sind in den einzelnen Stadtteilen im Frankfurter Norden und Süden (Innenstadtbereich ausgenommen) mit ihrem persönlichen Einsatz durch das Führen von vorbeugenden Bürgergesprächen nicht mehr wegzudenken. Auch bei Präventionsveranstaltungen, wie beispielsweise bei Fahrradcodierungsaktionen, sind sie eine fest verankerte Unterstützung.“

Es folgte im Anschluss ein Dank für die erfreulich große Teilnahme an der Veranstaltung und natürlich auch für die Unterstützung im Rahmen der Ausbildung an die Referenten*innen sowie Ausbilder*innen aus den Reihen der Polizei und der Stadtpolizei durch die Koordinatorin des FPolD, Polizeioberkommissarin Ramona Börger.

Neben dem offiziellen Teil konnte bei einem herzhaft-süßen-Buffet ein Austausch und erstes Kennenlernen zwischen den anwesenden Reviervertretern und den neuen Helfer*innen des FPolD in gemütlicher Runde stattfinden.

Ein gemeinsames Gruppenfoto sollte nicht fehlen - hierfür wurde sich am Haupteingang des Polizeipräsidiums getroffen.

Indienststellung des 14. Kontingentes des Freiwilligen Polizeidienstes

Wir freuen uns über die Aufnahme der neuen Helfer*innen in die aktive Tätigkeit im Ehrenamt im 14. und 17. Revierbereich des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main.

Wir wünschen den acht sympathischen Helfer*innen, im Alter zwischen 22 und 48 Jahren mit verschiedenen beruflichen und privaten Hintergründen, eine anhaltende Motivation und Freude im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Konnten wir auch Ihr/Dein Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement wecken?

Sie würden die Polizei freiwillig, mit Erhalt einer Aufwandsentschädigung, durch einen besonderen Beitrag unterstützen.

Aktuell haben wir 51 aktive Helfer*innen und freuen uns über weiteren Zuwachs im Team!

Nähere Informationen (Ansprechpartner der Stadt und der Polizei, Bewerbungsverfahren etc.) sind unter nachfolgendem Link zu erhalten:

 Freiwilliger Polizeidienst

Um sich ein objektives Bild vom Freiwilligen Polizeidienst machen zu können, ist es unumgänglich zu erfahren, dass sich die Helfer*innen vor ihrer Aufnahme zunächst im Rahmen eines Auswahlgespräches, welches besonderen Augenmerk auf die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit legt, bewähren mussten. Im Anschluss daran erfolgte die Teilnahme an einer 50-stündigen Ausbildung an vier Wochenenden.

Die Ausbildung beinhaltet zusammengefasst einen Organisationsüberblick, die wichtigen rechtlichen Grundlagen sowie die Befugnisse des FPolD, ein zweitägiges Einsatztraining mit der Zielführung eines kompetenten und sicheren Handelns, ein praxisbezogenes Erste-Hilfe-Training sowie eine Schulung in den Grundlagen der Kommunikation mit praktischen Übungen.

Erkennbar sind die ehrenamtlichen Helfer*innen durch die Uniform der hessischen Polizei mit der deutlich erkennbaren Aufschrift „FREIWILLIGER POLIZEIDIENST“ am Ärmelabzeichen, in Brusthöhe bei den Jacken und am Rücken bei allen Oberbekleidungsstücken. Darüber hinaus tragen sie als Kopfbedeckung eine dunkelblaue Schildmütze ebenfalls mit der Aufschrift „FREIWILLIGER POLIZEIDIENST und nicht die „polizeitypische“ blaue oder weiße Schirmmütze. Im Gegensatz zu den Polizeibeamten*innen tragen sie zudem keine Schulterklappen.

Sie sind ein Bindeglied zwischen Bürger*innen und der Polizei. Deren Aufgaben bestehen darin zu Fuß „Präsenzstreifen“ zu laufen und Bürgergespräche zu führen. Sie unterstützen auch bei Veranstaltungen und informieren dort vornehmlich die Bürger*innen zu Präventionsthemen, so geben sie Verhaltenstipps zu Taschen- und Trickdiebstahl oder klären über geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Wohnungseinbruchs- oder Fahrraddiebstahl auf.

Die Helfer*innen sind darin geschult sich nicht in Gefahren zu begeben. Den Freiwilligen Polizeidienst gibt es in Frankfurt am Main nun seit elf Jahren und bislang ist der Koordinatorin für den FPolD kein Fall bekannt geworden, wo es zu Verletzungen eines*r Helfer*in gekommen ist.

Weitere Bilder:

Text: Börger, E43
Fotos: Kißler, E43