Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
28.09.2017 | Polizeipräsidium Frankfurt Main

MAXimal mobil bleiben

Älter werden in Frankfurt am Main - Infostand beim „Senioren Forum in Ffm.-Griesheim

Silvia Schwalbe und Projektleiter Gerd BeckerIm Rahmen der Veranstaltungsreihe „Älter werden in Frankfurt“ konnte PHK’in Silvia Schwalba am 19. September 2017 als Vertreterin des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main eine ganze Reihe wichtiger Informationsangebote an Seniorinnen und Senioren, sowie Angehörige herantragen. Die gut besuchte Veranstaltung im großen Saal der Saalbau Griesheim bot eine ideale Gelegenheit, um mit den Seniorinnen und Senioren über ihr Mobilitätsverhalten und den möglichen Gefahren im Straßenverkehr ins Gespräch zu kommen.

Den der Jahreszeit angemessenen Schwerpunkt stellte dabei die Erkennbarkeit von Fußgängern und Radfahrern dar. Anhand einer Vielzahl von Ausstellungsstücken konnte PHK’in Schwalba den Besuchern sehr anschaulich verdeutlichen, wie wichtig es gerade in der „dunklen Jahreszeit“ ist erkennbar zu sein – schließlich ist die Gefahr bei Dämmerung und Dunkelheit zu verunglücken deutlich höher.

Viele Unfälle liegen darin begründet, dass Kraftfahrzeugführer dunkel gekleidete Fußgänger und Radfahrer zu spät oder gar nicht erkennen. Augen nehmen nachts Informationen sehr selektiv und verspätet auf – was dunkel ist wird dabei leicht übersehen.


Beispiel:

  • Eine dunkel gekleidete Person kann während der Dunkelheit im Abblendlicht frühestens aus 25m Entfernung wahrgenommen werden.

  • Trägt die die Person helle Kleidung, ist ihre Sichtbarkeit bereits in einer Entfernung von 40m gegeben.

  • Reflektoren, die an der Kleidung angebracht sind, lassen die Person noch in einer Distanz von 130 – 160 m „leuchten“.

(Quellen: ADAC und 3M-Scotchlite)


Im Rahmen der dreistündigen Veranstaltung wurden dieser und ähnliche Verhaltenstipps von den Besuchern dankbar aufgenommen - die Veranstaltungen leben und profitieren von einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren praxisgerechte Hinweise zu vermitteln, die eine maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit ermöglichen – mit maximaler Eigenverantwortung - ohne Aufregung, Furcht oder Stress!

Weitere Bilder:

Text: Schwalba, D 630

Bilder: Stadt Frankfurt am Main, mit freundlicher Genehmigung von Herrn G. Becker