Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
18.09.2008

BOB auf dem Weg nach Süden


BOB-Schlüsselanhänger mit Wappen der Stadt KarbenDie Aktion BOB dringt immer weiter in den Süden des Polizeipräsidiums Mittelhessen vor.
Jetzt ereichte der BOB mit seinem Markenzeichen, dem knallgelben Schlüsselanhänger, Karben im Süden des Wetteraukreises.

In Karben warb die Polizei am Freitag, dem 12. September 2008 um neue BOB`s und um weitere Unterstützer des Präventionsprogramms verkehrssicher-in-mittelhessen, wovon die Aktion BOB ein Bestandteil ist.

Foto rechts: BOB-Schlüsselanhänger mit Wappen der Stadt Karben

Neben Polizeipräsident Manfred Schweizer und Polizeioberrat Manfred Kaltesch, dem Projektleiter, begrüßte Karbens erster Stadtrat Dr. Gerd Rippen unter anderem Edwin Alexander König, den Leiter der Polizeidirektion Wetterau, Thorsten Werner, den Leiter der Polizeistation Bad Vilbel, Lothar Weil, den Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes des Wetteraukreises, Mitglieder des Gesprächskreises Prävention der Stadt, sowie Vertreter von Vereinen und der Gastronomie.

Das Karbener Podium mit von links, Stadtrat Dr. Gerd Rippen, Polizeipräsident Manfred Schweizer und Projektleiter, Polizeioberrat Manfred Kaletsch

 

Foto links: Das Karbener Podium mit von links, Stadtrat Dr. Gerd Rippen, Polizeipräsident Manfred Schweizer und Projektleiter, Polizeioberrat Manfred Kaletsch

Der erste Stadtrat brachte es genau auf den Punkt. Er sagte: "Alkohol in Betrieben ist allgemein verpönt. Leider gilt das für den Straßenverkehr nicht. Alkoholisiert ein Fahrzeug zu steuern, wird noch immer als Kavaliersdelikt angesehen, obwohl gerade dieses Verhalten ein erhöhtes Unfallrisiko birgt und oftmals Menschenleben kostet. BOB hilft, diese Unfälle zu vermeiden. Die Aktion sollte an möglichst viele Menschen herangetragen werden!"

Einige der interessierten Teilnehmer der Karbener VeranstaltungMittelhessens Polizeipräsident präsentierte Unfallzahlen und stellte heraus: "Die 18- 24 Jahre jungen Autofahrer sind im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil überproportional hoch an schweren Unfällen mit den Hauptunfallursachen Alkohol/Drogen und Geschwindigkeit beteiligt! Daher wendet sich die Aktion zunächst mal vornehmlich an sie".

Foto rechts: Einige der interessierten Teilnehmer der Karbener Veranstaltung

 

Manfred Kaletsch erläuterte den interessierten Zuhörern schließlich das Präventionsprojekt und wies nicht ganz ohne Stolz darauf hin, dass neben etlichen Partnern und Sponsoren mittlerweile mehr als 200 Kneipen und Gaststätten die Aktion aktiv unterstützen.


An einem aufgebauten BOB-Stand konnten allerlei Infos zu den Aktionen der Polizei mitgenommen werden"Jeder kann mithelfen und Workshops anbieten, in denen das Projekt vorgestellt wird", so der Leiter des Präventionsprojekts.

 

Foto links: An einem aufgebauten BOB-Stand konnten allerlei Infos zu den Aktionen der Polizei mitgenommen werden

 

 

Die Polizei bildet Multiplikatoren aus, die BOB und verkehrssicher-in-mittelhessen in ihren jeweiligen Bereichen weiterverbreiten. Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Gießen, spricht beispielsweise durch solche Multiplikatoren bereits alle angehenden Autofahrer im Rahmen des Erste- Hilfe- Kurses zum Erwerb des Führerscheins an.
Eine solche Unterstützung erhoffen sich die Initiatoren auch von den Verbänden, Vereinen, Firmen und Gastronomen in Karben.

BOB-Aufkleber der teilnehmenden GaststättenErste Erfolge sind schon zu verzeichnen. 19 Gastwirte aus allen Karbener Stadtteilen erklärten sich bereit mitzuwirken. Einige sind, wie sie sagten aus absoluter Überzeugung bereits voll dabei.

Foto rechts: Der BOB-Aufkleber der teilnehmende Gaststätten kennzeichnet

2 rote Pfeile alle mitwirkenden Gaststätten PDF-Symbol (PDF, 130 KB).

"Es ist in unserem Interesse, dass sich die Leute nüchtern ans Steuer setzen", sagte Johannis Adamopoulos der Betreiber des Conga.
Jaswant Bestwick und Sabine Meisinger, deren Eltern die Gaststätte Margarethenhof führen, fügten hinzu: "Wir werden unsere Besucher auf die Aktion hinweisen und durch die Teilnahme insbesondere Jugendliche schützen" "Wir sprechen insbesondere die Jugendlichen gezielt an und fragen direkt nach dem Fahrer."

Gruppenbild mit einigen Teilnehmern der Karbener Veranstaltung, v. l. Jaswant Bestwick, Jörg K. Wulf, Dr. Gerd Rippen, Manfred Schweizer, Manfred Kaletsch, Anke Glashoff, Dorothea Fingerling und Sabine Meisinger

 

Foto links:
Gruppenbild mit einigen Teilnehmern der Karbener Veranstaltung, v. l. Jaswant Bestwick, Jörg K. Wulf, Dr. Gerd Rippen, Manfred Schweizer, Manfred Kaletsch, Anke Glashoff, Dorothea Fingerling und Sabine Meisinger

 

 

 

 

Dorothea Fingerlein vom Gesprächskreis Prävention zeigte sich von BOB ebenfalls begeistert. Sie versprach innerhalb der nächsten drei Monate in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Mittelhessen einen Workshop für Jugendliche anzubieten.

zwei BOB-SchlüsselanhängerDer BOB ist eindeutig auf dem Vormarsch. Er findet immer mehr Anhänger und breitet sich immer weiter aus. Das freut die Initiatoren, denn jeder BOB leistet einen ungemein wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Foto rechts: zwei der BOB-Schlüsselanhänger, die es bei allen Polizeidienststellen im Polizeipräsidien Mittelhessen kostenlos gibt.


 

2 rote Pfeile Die Aktion BOB wird seit 12. Sept. 2008 auch durch die Hassia Mineralquellen unterstützt.

 

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und Aktion BOB finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

und zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de