Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
30.01.2008

BOB sagt Helau

Karnevals-Mütze mit BOB-Logo

 

BOB sagt Helau

Begeistert von der Idee, die Aktion BOB in die heiße Phase der Karnevalzeit zu integrieren zeigte sich der Präsident des Marburger Karnevals Friedel Reinhard und lud einige Aktionsmitarbeiter der Polizei am Dienstag,  29. Januar 2008, zu einem Gespräch ins Vereinsheim am Richtsberg ein.

 



Die Gesprächsrunde mit Offiziellen des Marburger Kanrnevals und Polizeioberrat Kaletsch

Natürlich durften die übrigen Verantwortlichen des Marburger Karnevals nicht fehlen, voll kostümiert erschienen allen voran Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I. sowie Major Hans Dersch, um sich zusammen mit Zugmarschall Adi Ahlendorf und der der Vizepräsidentin des Festausschusses, Steffie Pfeil, über die Aktion BOB ein wenig näher zu informieren.

Foto links: Die Gesprächsrunde mit Offiziellen des Marburger Kanrnevals und Polizeioberrat Kaletsch



Zunächst stellte Polizeihauptkommissar Eberhard Dersch, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit von BOB, die Entstehungsgeschichte und Ziele von BOB vor.

Das Marburger Pirnzenpaar, Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I. mit Polizeioberrat Kaletsch und dem BOB-PlakatDer Leiter der Polizeistation Marburg, Polizeioberrat Manfred Kaletsch, freute sich insbesondere über die sofortige Bereitschaft der Karnevalisten, die Gemeinschaftsaktion des Polizeipräsidiums Mittelhessen und er mittelhessischen Zeitungsverlage in der bevorstehenden heißen Phase der Karnevalszeit zu unterstützen. Insbesondere verwies er aber auch auf die erhöhten Alkoholkontrollen während der Faschingszeit, �denn die Polizei wird sicherlich nicht nur, wie in Sachen BOB, präventiv tätig, sondern auch repressiv�, so Kaletsch.

Foto rechts: Das Marburger Prinzenpaar, Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I. mit Polizeioberrat Kaletsch und dem BOB-Plakat

Ich finde die Aktion klasse, �man kann auch feiern ohne Alkohol�, so die Aussage von Zugmarschall Adi Ahlendorf, der zuständig für den Marburger Karnevalzug am Rosenmontag ist. Wir schenken zum Beispiel vom Wagen des Prinzenpaares nur Säfte aus und werden zusätzlich sicherlich den einen oder anderen BOB-Anhänger verteilen, um die Umzugsbesuchern auf die Aktion aufmerksam zu machen.

Die beiden Marburger Polizisten hatten den Karnevalsverantwortlichen nämlich einige Packen der zwischenzeitlich begehrten knallgelben Schlüsselanhänger der Aktion BOB als Geschenk mitgebracht. Auch die neuen Aktions-Plakate werden sicherlich einige Wagen und Veranstaltungsräume schmücken.

Zugmarschall Adi Ahlendorf, Major Hans Dersch, Präsident des Marburger Karnevals Friedel Reinhard, das Prinzenpaar Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I., Polizeioberrat Manfred Kaletsch, Leiter der Polizeistation Marburg und die Pagin Angie Hofmann mit dem neuen BOB-Plakat und entsprechenden Schlüsselanhängern
Zugmarschall Adi Ahlendorf, Major Hans Dersch, Präsident des Marburger Karnevals Friedel Reinhard, das Prinzenpaar Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I., Polizeioberrat Manfred Kaletsch, Leiter der Polizeistation Marburg und die Pagin Angie Hofmann mit dem neuen BOB-Plakat und entsprechenden Schlüsselanhängern


Denn rund 60 Termine haben die Marburger Karnevalisten in der laufenden Kampagne zu absolvieren und das nicht nur im Marburger Raum, "wir besuchen Veranstaltungen in einem Umkreis von ca. 50 km" so Prinzessin Moni die I., die mit bürgerlichen Namen Monika Ostler heißt. Außerdem tanzt sie nebenbei auch noch in der Marburger Prinzengarde, "meinen Kolleginnen werde ich natürlich gleich einen BOB-Anhänger mitnehmen, denn diese übernehmen oft genug Verantwortung".

Das Marburger Pirnzenpaar, Prinz Kai I. und Prinzessin Moni I.Prinz Kai der I., im normalen Leben Kai Sachwitz heißt und mit 22 Jahren der bislang jüngste Marburger Prinz ist, fügt hinzu,

 "Ich gehöre ja auch zur Zielgruppe von BOB und finde es echt super, dass diejenigen endlich einmal belohnt werden, die Verantwortung übernehmen, in dem sie am Steuer auf Alkohol verzichten und ihre Freunde sicher nach Hause bringen.

Insbesondere in der Karnevalzeit dürfte ein BOB gerne gesehen sein.

Ich hoffe, die Aktion findet noch mehr Unterstützer, wenn wir dazu beitragen können, machen wir dies sehr gerne. Momentan jagt ein Termin den nächsten," das macht Riesenspaß, ist aber auch sehr anstrengend, und Alkohol ist hier auch so gut wie tabu, sonst packt man das nicht, so Kai der I.

Foto oben: Das Marburger Pirnzenpaar, Prinz Kai I.
und Prinzessin Moni I. mit den BOB-Anhängern


BOB`s Helau in Wetzlar

Im Rahmen des traditionellen Empfangs bei der Polizeistation schlossen das Wetzlarer Prinzenpaar Klaus II. und Anja I. und zahlreiche begleitende Karnevalisten, am Donnerstag, 31.01.2008 Bekanntschaft mit BOB.

Das Wetzlarer Prinzenpaar Klaus II. und Anja I. mit Polizeioberkommissar Björn Petry und dem BOB-AnhängerBesonders Prinzessin Anja I. zeigte sich beeindruckt von BOB: "Gerade in der feucht-fröhlichen Faschingszeit ist es wichtig, einen verantwortungsbewussten BOB an seiner Seite zu haben."

Den Transport der wertvollen Fracht während der närrischen Tage übernimmt im Übrigen Oberhofmarschall Timo Mertens, der ganz nebenbei die BOB-Gaststätte "Gaudi" in Wetzlar betreibt. Auch für ihn gilt: 'Solche Aktionen verdienen Respekt und Unterstützung, da bin ich gerne der BOB".

 

Foto rechts: Das Wetzlarer Prinzenpaar Klaus II. und Anja I. mit Polizeioberkommissar Björn Petry und dem BOB-Anhänger



Der eine oder anderen zur Faschingszeit passende lockere Spruch blieb nicht aus. Trotzdem erkannten aber auch die anderen Mitglieder des Hofstaates und die närrischen Untertanen das Ziel und den wichtigen Zweck der Aktion.

In faschingsfroher Runde fanden noch viele Schlüsselanhänger einen neuen Besitzer! BOB ist somit auch in einer der närrischen Hochburgen des Polizeipräsidiums Mittelhessen vertreten.

Björn Petry


Was will BOB

BOB leistet einen erheblichen und wichtigen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit und richtet sich insbesondere an die Zielgruppe der 18 bis 24jährigen, da diese außergewöhnlich hoch an schweren Verkehrsunfällen beteiligt sind.
BOB kann grundsätzlich jedoch jeder sein, egal ob Mann oder Frau, ob jung oder alt! Für den BOB gilt: Null Komma Null Promille! BOB ist keine Abkürzung, sonder ein leicht im Gedächtnis haftender Name - kurz und prägnant!

zwei BOB-SchlüsselanhängerDer BOB trägt Verantwortung! Er gibt sich durch seinen leuchtend gelben Schlüsselanhänger (Foto rechts) zu erkennen und signalisiert damit: Ich trinke heute keinen Alkohol! Ich bin heute der BOB und fahre meine Freunde heim!

Zwischenzeitlich machen schon fast 140 Gaststätten in ganz Mittelhessen bei der Aktion mit, der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist hier zwischenzeitlich Vorreiter mit insgesamt 52 Gaststätten. Auch viele Firmen unterstützen die Aktion. Einige der bisherigen Veranstaltungen zu BOB finden Sie 2 rote Pfeile hier.

Interessierte Gasstättenbesitzer und Unterstützer können sich gerne melden unter Tel. 0641/7006-3810 oder info@aktion-bob.de

BOB-Aufkleber der teilnehmenden GaststättenDie BOB-Anhänger erhält man übrigens für einen Euro bei den Geschäftsstellen der teilnehmenden Zeitungsverlage. Die Liste mit Anschriften der unterstützenden Gastronomie-Betriebe, erkennbar durch den BOB-Aufkleber links) erweitert sich ständig und ist, wie die der  Unterstützer und vieles mehr  zu finden unter:

www.aktion-bob.de


Text und Bilder: Eberhard Dersch

2 rote Pfeile siehe auch Pressemeldung des Polizeipräsidiums vom 30. Jan. 2008


30.01.2008 - PP MH - De.