Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
22.03.2013

Kriminalstatistik 2012 für das Polizeipräsidium Mittelhessen mit Landkreisen

Erneut unter 50.000 Straftaten in Mittelhessen - Höchste Aufklärungsquote

Logo des Polizeipräsidiums Mittelhessen

Trotz eines einprozentigen Anstiegs liegt die Anzahl der registrierten Straftaten in Mittelhessen zum zweiten Mal in Folge

unter 50.000.

Die Aufklärungsquote konnte nochmals gesteigert werden und erreicht

mit 61,6 % den Höchststand

seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Mittelhessen.

Polizeipräsident Manfred Schweizer „Bei der Aufklärungsquote konnte drei Jahre nacheinander die 60%-Marke übertroffen werden. Dieses hervorragende Ergebnis ist auf die gute Arbeit unserer Polizeibediensteten zurückzuführen“, erklärte Polizeipräsident Manfred Schweizer bei der diesjährigen Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik für den Bereich des hiesigen Polizeipräsidiums mit den Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf und dem Wetteraukreis. „Darüber hinaus bleibt die Zahl der Straftaten in Mittelhessen mit 49.895 (+488) nach dem Vorjahr auf dem zweitniedrigsten Stand seit 2001", erläuterte Schweizer weiter. Im Jahr 2004 hatte die Zahl der Straftaten den höchsten Stand von 63.795 erreicht und war bis 2011 rückläufig. „Auch die Bilanz für 2012 bestätigt für die Bürgerinnen und Bürger in der hiesigen Region wiederum eine sehr gute Sicherheitslage“, betont der Polizeipräsident. Dies dokumentiert auch die sogenannte Häufigkeitszahl. Mit 4.711 Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt die Kriminalitätsbelastung in Mittelhessen zum vierten Mal unter 5.000. „Sie unterschreitet wieder deutlich den aktuellen Landesdurchschnitt von 6.494. "Damit zählt Mittelhessen mit Abstand zu den beiden sichersten Regionen in ganz Hessen“, so Schweizer.

Grafik Entwicklung der Straftaten und Aufklärungsquote von 2005 bis 2012 und Grafik zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Polizeipräsidiums Mittelhessen 2012
Foto oben: Grafik Entwicklung der Straftaten und Aufklärungsquote von 2005 bis 2012 und
Grafik zur polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Polizeipräsidiums Mittelhessen 2012

Weniger Diebstähle

Seit jeher bilden Diebstahlsdelikte den zahlenmäßig größten Anteil in der polizeilichen Kriminalstatistik. 2012 stellten sie 35,1 % der Gesamtdelikte in Mittelhessen dar. Erfreulicherweise hat sich der kontinuierliche Rückgang in dem breiten Deliktsfeld – wenn auch abgeschwächt – weiter fortgesetzt. Mit 17.511 Straftaten (-91) ist der niedrigste Stand der letzten Jahre zu verzeichnen. Im Fünf-Jahres-Vergleich ist die Diebstahlskriminalität um 3.680 Fälle beachtlich gesunken.

In diesem Deliktsbereich sind 10.972 Fälle dem einfachen Diebstahl zuzurechnen, der nach einem Rückgang im Vorjahr nun um 207 Fälle wieder anstieg. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 40,8 %. Der größte Teil entfällt auf den Ladendiebstahl. Hier ging die Zahl der bekanntgewordenen Fälle um 233 auf 2.874 abermals zurück. Die Aufklärungsquote blieb bei über 92 % etwa gleich. Mit 46 Diebstählen von Kraftwagen sowie 58 Krädern und Mopeds ohne erschwerende Umstände wurden jeweils 20 weniger angezeigt als im Vorjahr. Auch hier liegen die Aufklärungsquoten relativ hoch mit 78,3 % bei den Kraftwagendiebstählen bzw. 64,3% bei den Kraddiebstählen. Zugenommen haben dagegen die Diebstähle von nicht gesicherten Fahrrädern um 17 auf 389 Fälle sowie die einfachen Diebstähle in und aus Gaststätten oder Hotels, bei denen mit 447 Fällen 54 mehr registriert wurden als im Vorjahr.

Der einfache Taschendiebstahl stieg um 90 Delikte auf 348. Hier machen sich unter anderem die Diebstähle von Taschen aus Einkaufswagen bzw. während des Einkaufens bemerkbar, bei denen die Opfer oft abgelenkt sind oder von den Tätern abgelenkt werden. Gleichzeitig sank die Aufklärungsquote auf 7,5 %. Dabei handelt es sich um ein oft präventables Delikt, dem die potentiellen Opfer selbst durch Aufmerksamkeit und die richtige Aufbewahrung ihrer Taschen entgegenwirken können. Deshalb bittet die Polizei immer wieder um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Unter den Begriff des „Diebstahls unter erschwerenden Umständen“ fallen 6.539 Straftaten. Das sind 298 weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote bei diesem schweren Diebstahl liegt bei 21,8 %, dem zweithöchsten Wert in Mittelhessen in den vergangenen fünf Jahren. Ein Großteil der Diebstahlsdelikte entfällt auf den Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen. Hier ist die Zahl der Straftaten ebenfalls erneut rückläufig. Mit 1.243 Taten waren es 305 weniger als im Vorjahr. Jeder vierte Autoaufbruch konnte geklärt werden. In den Fällen des schweren Diebstahls aus Büroräumen setzte sich auch 2012 ein Rückgang fort. Gegenüber dem Vorjahr waren es mit 883 Fällen 108 weniger. Ein Viertel dieser Taten wurde aufgeklärt. Von den 319 (-28) bekannt gewordenen schweren Diebstählen aus Verkaufsräumen klärte die Polizei ein Drittel auf.

Einbrecher steigt mit Diebesgut aus einem FensterBesondere Bedeutung für die Polizei hat der Wohnungseinbruch, da er das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger erheblich beeinträchtigt. Auch wegen des hohen Fallaufkommens hat die Polizei ab Mitte 2011 hessenweit einen besonderen Schwerpunkt zur Bekämpfung dieses Deliktes gesetzt. Diese intensiven polizeilichen Anstrengungen zeigen jedoch nicht überall und nicht gleichmäßig entsprechende Erfolge. So war in 2011 in Mittelhessen entgegen dem landesweiten Trend ein leichter Fallrückgang zu verzeichnen. Im letzten Jahr steht einem hessenweiten Rückgang in Mittelhessen ein Anstieg dieser Einbruchskriminalität gegenüber. Mit 1.550 Wohnungseinbrüchen waren in Mittelhessen 243 mehr zu verzeichnen als im Jahr 2011. „Diese Entwicklung macht deutlich, wie schwierig es ist, diesen bundesweiten Phänomenbereich dauerhaft erfolgreich zu bekämpfen“, sagte Manfred Schweizer. Als positiv bezeichnete er, dass die Kriminalitätsbelastung der mittelhessischen Bevölkerung trotz des Fallanstiegs nach wie vor geringer ist als im Landesdurchschnitt. Dort beläuft sich die Häufigkeitszahl beim Wohnungseinbruch (Zahl der Straftaten errechnet auf 100.000 Einwohner) auf 174 während sie in Mittelhessen bei 146 liegt.

„Erfolgreicher waren die mittelhessischen Polizisten bei ihren Ermittlungen zur Aufklärung dieser Straftaten. Sie steigerten die Aufklärungsquote in 2012 um 4,1 %-Punkte auf 19,9 %. Dadurch nahm die Zahl der aufgeklärten Wohnungseinbrüche um 50 % zu, und zwar von 206 auf 309 Fälle“, hob Polizeipräsident Schweizer hervor. Das höhere Entdeckungsrisiko mit den folgenden strafrechtlichen Konsequenzen sei eine deutliche Warnung für potentielle Einbrecher und ein wichtiges Signal für das Sicherheitsgefühl der Bürger.

Tafel -VORSICHT, Wachsamer Nachbar-Zur weiteren Steigerung der Ermittlungsergebnisse und zur Reduzierung der Deliktszahl setzt die Polizei neben ihrem eigenen intensiven Maßnahmenbündel auf die aufmerksame Mithilfe der Bevölkerung und auf die zeitnahe Mitteilung über verdächtige Beobachtungen in der Nachbarschaft. Sie sieht darin noch ein größeres Potential, um Einbrechern auf die Spur zu kommen, zumal über 600 Wohnungseinbrüche als Tageswohnungseinbrüche eingegrenzt werden können. Sie passieren tagsüber, oft zwar in den frühen Abendstunden aber nicht zur nachtschlafenden Zeit und sind damit eher wahrnehmbar. Positiv sieht Schweizer auch, dass immer mehr Wohnungseinbrecher mit ihren Taten im Versuchsstadium stecken bleiben. Ihnen gelingt es in diesen Fällen nicht, etwas zu stehlen. Dies war immerhin bei 660 der 1.550 Wohnungseinbrüche der Fall. Sicher hat dies auch etwas mit der zunehmend besseren Absicherung der Gebäude zu tun. „Viele Hausbesitzer haben bereits unsere Kriminalpolizeilichen Fachberater in Anspruch genommen -auch den anderen können wir diesen kostenlosen Service nur empfehlen“, betont Schweizer.

 

Gewaltdelikte auf ähnlich bleibendem Niveau

Die Zahl der Straftaten, die der Gewaltkriminalität zuzurechnen ist, wie beispielsweise Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Raub und gefährliche bzw. schwere Körperverletzung blieb auf gleichem Niveau. Mit 1.919 Delikten registrierte die Polizei zwei mehr als im Vorjahr. Dies ist nach dem Vorjahr der zweitniedrigste Stand seit 2002. Auch die Aufklärungsquote von 82,1 % bleibt auf ähnlichem Stand.

Bei Mord und Totschlag wurden mit 52 Fällen zwei weniger verzeichnet als im Vorjahr. 51 der Taten wurden geklärt. Mit 107 Vergewaltigungen und besonders schweren Fällen der sexuellen Nötigung stieg die Zahl dieser Delikte um fünf. Davon konnten 90 Fälle aufgeklärt werden. Bei den gefährlichen Körperverletzungen ist abermals ein erfreulicher Rückgang zu verzeichnen und erreicht mit 1.345 Fällen den niedrigsten Stand der vergangenen fünf Jahre. Ein Teil dieser Abnahme entfällt auf die gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen, deren Zahl sich nochmals um 21 auf 656 Fälle verringerte. In 80,9 % davon wurden Tatverdächtige ermittelt. Dagegen stieg die Zahl der Raubdelikte um 13 auf 413 Fälle an und erreicht fast wieder das Niveau des Jahres 2010. Darunter waren sieben Geldinstitute und vier Postfilialen, zwölf Spielhallen und 20 Tankstellen betroffen. Die durchschnittliche Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich liegt bei 66,3 %.

 

Straßenkriminalität weiter rückläufig

In Mittelhessen war auch im Jahr 2012 die Straßenkriminalität weiter rückläufig. Die Delikte, die auf Straßen, Wegen und Plätzen begangen wurden, sind um 295 auf 9.095 Fälle nochmals zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf die geringere Zahl der Autoaufbrüche und Diebstähle auf öffentlichen Straßen und Plätzen zurückzuführen. Die ebenfalls darunter fallenden Straßenraubdelikte sind um acht auf 181 Taten angestiegen. In mehr als der Hälfte dieser Taten konnten Tatverdächtige ermittelt werden. Die Zahl der angezeigten Sachbeschädigungen im Zusammenhang mit Graffiti blieb mit 742 Fällen gleich. Um 118 Fälle gingen aber die Sachbeschädigungen an Kfz auf 2.403 zurück. „Insgesamt gesehen setzt sich bei der rückläufigen Straßenkriminalität die erfreuliche Entwicklung fort. Da im öffentlichen Raum begangene Straftaten das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger besonders beeinträchtigen, ist dies sehr wichtig“, unterstrich Polizeipräsident Schweizer.

 

Weniger Vermögens-und Fälschungsdelikte; - weiterhin rückläufige Internetkriminalität; - enormer Schaden durch Wirtschaftskriminalität

EurogeldscheineUm 528 Fälle gingen die Vermögens-und Fälschungsdelikte zurück. Mit 9.566 Straftaten ist dies im Fünf-Jahresvergleich der niedrigste Stand. Unter dieses Deliktsfeld fallen beispielsweise der Waren-und Warenkreditbetrug, Leistungserschleichung, Betrugsarten mit unbaren Zahlungsmitteln, Kreditbetrügereien, Veruntreuung, Unterschlagung bis hin zur Urkundenfälschung. Bei etwa gleichbleibend 81 % der Fälle wurden Tatverdächtige ermittelt. Zu Buche schlägt hierbei insbesondere der Betrug in seinen vielfältigen Facetten. Der Deliktsbereich sank um 343 Fälle auf 6.473. Hohe Fallzahlen sind vor allem bei Waren-und Warenkreditbetrug mit 2.338 (-154) und beim Erschleichen von Beförderungsleistungen mit 2.033 (+355) zu verzeichnen. Auch der Tankbetrug stieg um 57 Fälle auf 984 an. Annähernd 60 % davon wurden aufgeklärt.

Bei der sogenannten Internetkriminalität wurden im Jahr 2012 1.715 Fälle registriert. Damit setzt sich der kontinuierliche Rückgang der letzten Jahre um 298 Fälle weiter fort.

1.229 Straftaten standen dabei im Zusammenhang mit Vermögens-und Fälschungsdelikten. Die Aufklärungsquote in dieser speziellen Deliktsgruppe wurde um 2,1 Prozentpunkte auf 83 % gesteigert. Bei der rasanten Entwicklung im Internet nutzen Straftäter zunehmend auch die komplexen Technologien zur Begehung bislang unbekannter Kriminalitätsformen. Um dem mit moderner Technik und besonderen Ermittlungskenntnissen zu begegnen, wurden in Hessen bereits im November 2007 spezielle Internetkommissariate eingerichtet, so auch beim Polizeipräsidium Mittelhessen. In dem Zentralkommissariat, das für den gesamten Präsidiumsbereich zuständig ist, sind neben Kriminalbeamten auch Diplom-Informatiker und ein Informationstechnischer Assistent mit der Verfolgung von Straftaten, die mit dem Tatmittel Computer oder Internet begangen werden, beschäftigt. Diese IT-Forensiker sind mit rechnerstarken Computeranlagen ausgerüstet und unterstützen auch ihre Kollegen aus anderen Ermittlungsbereichen mit ihrer Fachkenntnis. Zudem leistet die Polizei auch hier eine breite Präventionsarbeit, bis hin zu einem Service-Telefon.

Im Jahr 2012 wurden in Mittelhessen insgesamt 279 Fälle der Wirtschaftskriminalität registriert, 75 Fälle mehr als im Vorjahr. Davon wurden 98,2 % aufgeklärt (95,1%). Die Anzahl der Straftaten setzt sich überwiegend aus Betrugsdelikten (97), Veruntreuungen (55), Geldwäsche (32) sowie Insolvenzstraftaten (17) zusammen. Fälle der Wirtschaftskriminalität haben an der Gesamtkriminalität im Berichtsjahr einen Anteil von ca. 0,6 % (2011: 0,4 %). Die Höhe der registrierten Schäden zeigt jedoch die erheblichen Auswirkungen der Wirtschaftskriminalität. Sie verursachte im Jahr 2012 mit 30,9 Mio. Euro (2011: 8,4 Mio. Euro) über die Hälfte des in der Statistik für Mittelhessen ausgewiesenen Gesamtschadens. Die registrierte Schadenssumme der Wirtschaftsdelikte ist allerdings viel deutlicher gestiegen als die Fallzahlen. Der Anstieg in 2012 ist unter anderem auf mehrere komplexe Ermittlungsverfahren wegen Veruntreuung sowie im Betrugsbereich zurückzuführen. Die konsequente Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität steht unter anderem wegen der hohen Sozialschädlichkeit dieser Delinquenz seit Jahren im Fokus der polizeilichen Arbeit. Daher werden neben den örtlichen Betrugskommissariaten in einem besonderen Zentralkommissariat speziell ausgebildete Wirtschaftskriminalisten, teilweise mit kaufmännischer Vorbildung, sowie eine studierte Wirtschaftsprüferin und eine Bilanzbuchhalterin eingesetzt. In einer „Prüfgruppe für Wirtschaftssachen“ unterstützen sie auch mittelhessenweit andere Kommissariate mit ihrem Fachwissen.

 

Weniger Rauschgiftfälle

Bei der Rauschgiftkriminalität sank die Zahl der Fälle abermals gegenüber dem Vorjahr. Diese 1.812 Delikte (-85) beinhalten 1.324 allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, bei denen in hohem Maße der illegale Umgang mit Cannabis im Vordergrund steht. Qualifizierte Verstöße wegen illegalen Drogenhandels und – schmuggels reduzierten sich um 16 auf 284 Fälle. Bei 23 Menschen wurde ihr Tod mit dem Konsum von Rauschgift in Verbindung gebracht. Das sind drei mehr als im Jahr zuvor.

 

Tatverdächtige

Zu den 30.717 aufgeklärten Straftaten wurden 24.149 Tatverdächtige ermittelt (22.603 waren es im Vorjahr), davon waren 18.166 (17.242) männlich und 5.983 (5.361) weiblich. Darunter befanden sich 697 (692) Kinder, 2416 (2.390) Jugendliche und 2385 (2.170) Heranwachsende. Mit diesen insgesamt 5498 (5.252) Tatverdächtigen zählt die Polizei in diesen drei Altersgruppen im Vergleich zum Vorjahr 246 Tatverdächtige mehr. Der Anteil der Tatverdächtigen bis unter 21 Jahren beträgt 22,8 %. Im Vorjahr lag der Anteil der nicht erwachsenen Tatverdächtigen bei 23,2 %. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger erhöhte sich im Jahr 2012 weiter um 5,5 Prozentpunkte auf nun 29,7%. Dieser gestiegene Anteil ist, wie auch im Vorjahr, vor allem auf ein geändertes Informations-und Anzeigeverhalten der hessenweit zuständigen und in Gießen ansässigen „Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge“ zurückzuführen. Dadurch wurden deutlich mehr Verstöße gegen das Aufenthalts-und Asylverfahrensgesetz festgestellt, die nur von Nichtdeutschen begangen werden können.

Abschließend dankte der Polizeipräsident den Bediensteten seiner Behörde, die mit ihren Leistungen diese Ergebnisse ermöglichten.

„Sie bekräftigen mit ihrer engagierten und professionellen Arbeit, dass die mittelhessische Polizei heute und auch morgen ein verlässlicher und erfolgreicher Partner für die Sicherheit der Menschen in unserer Region ist“, so Schweizer.

 

Polizeiliche Kriminalstatistiken (PKS) 2012 für die folgenden Bereiche: