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20.01.2016 | Hessisches Landeskriminalamt

Das Hessische Landeskriminalamt informiert

Aktueller Kettenbrief in sozialen Netzwerken zu vermeintlichen Rauchmelderkontrolleuren

Rauchmelder

In verschiedenen sozialen Netzwerken kursieren aktuell Meldungen, wonach Betrüger unterwegs seien, die, unter dem Vorwand Rauchmelder kontrollieren zu wollen, Häuser und Wohnungen betreten und die arglosen Opfer bestehlen würden.

Nach Erkenntnissen des Hessischen Landeskriminalamtes handelt es sich hierbei um einen Kettenbrief, der lediglich Verunsicherung schafft. In Hessen sind aktuell keine Straftaten in diesem Zusammenhang bei der Polizei angezeigt worden.

Völlig auszuschließen wäre eine solche Vorgehensweise von Betrügern aber nicht. Die im Kettenbrief dargestellte Art und Weise der Tatbegehung könnte eine neue Abwandlung des „Handwerkertricks“ sein. Bei diesem treten die Täter in ganz unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum.

Was kann ich tun?

1) Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an.

2) Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.

3) Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

4) Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.

5) Verlangen Sie von vermeintlichen Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel.

6) Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.

7) Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.

Bleiben Sie skeptisch!

Wenn Sie eine verdächtige Wahrnehmung machen, rufen Sie uns unter der 110 an und informieren Sie ihre Nachbarinnen und Nachbarn.