Hessische Polizei - Polizeiautos
 
23.03.2018

Smartphone Sicherheit

Ganz sicher mobil unterwegs

Bild Smartphone Sicherheit

Mit Smartphones und Tablets kann man kinderleicht im Internet surfen. Bei vielen Besitzern mobiler Endgeräte fehlt jedoch noch das Bewusstsein, dass Smartphones und Tablets denselben Risiken ausgesetzt sind, wie stationäre und tragbare PCs, und Angriffspunkte für Schadsoftware oder Phishing bieten.

Achtung vor Handy-Hackern!

Möchten Sie Ihre Fotos auf Ihrem Smartphone mit Fremden teilen? Dass Ihre Gespräche abgehört, die SMS mitgelesen werden? Sicher nicht!

Für die meisten Handybesitzer stellt ein Hackerangriff auf ihr Smartphone ein tiefgehenden Einschnitt in die Privatsphäre dar. Darüber hinaus nutzen viele Menschen ihr Smartphone mittlerweile auch zu geschäftlichen Zwecken, sodass längst nicht mehr nur private Informationen ausgespäht werden können.

Obwohl Smartphones und Tablets denselben Risiken ausgesetzt sind, wie stationäre und tragbare PCs, machen sich vielen Handybesitzer nicht bewusst, dass sich die Sicherheitsanforderungen von mobilen Geräten verändert haben. Mit zunehmender Verbreitung muss auch verstärkt auf die Sicherheit der Daten, die auf mobilen Geräten gespeichert sind, geachtet werden. Die Angriffsmöglichkeiten unterscheiden sich bei Smartphones und Tablets sowie verwendetem Betriebssystem. Die Arbeitsweisen der Täter verändern sich ebenso rasant wie die technische Entwicklung dieser Geräte.

Wie kann man sich vor einem Angriff auf das Smartphone schützen?

Prüfen Sie das Angebot mit unserer Checkliste:

  • Lassen Sie Ihr Smartphone oder Tablet nie unbeaufsichtigt liegen. Geben Sie es auch kurzzeitig nur in Ihrem Beisein an Dritte weiter.
  • Nutzen Sie den Gerätesperrcode, die automatische Displaysperre und aktivieren Sie stets die SIM/ USIM-PIN. Passwörter sollten getrennt vom Gerät aufbewahrt werden. Achten Sie bei der Eingabe von Zugangsdaten darauf, dass niemand Ihr Passwort ausspähen kann.
  • Löschen Sie alle sensiblen Daten, wenn Sie das Gerät verkaufen. Stellen Sie das Gerät auf Werkseinstellungen zurück, damit sind auch Ihre Daten sicher gelöscht. 
  • Laden Sie keine Dateien aus unsicheren Quellen herunter. Nutzen Sie nur App-Stores seriöser Anbieter.
  • Aktivieren Sie drahtlose Schnittstellen nur bei Bedarf. Eine direkte Kopplung mit anderen Geräten zum Austausch von Daten, etwa über Bluetooth oder NFC, darf nur mit vertrauenswürdigen Partnern geschehen.
  • Nutzen Sie fremde WLAN, z.B. öffentliche Hotspots an Flughäfen oder in Cafés nur mit einem VPN (Virtuelles privates Netzwerk), das Ihre Internetverbindung abhör- und maipulationssicher macht.
  • Nutzen Sie bei Verlust oder Diebstahl mögliche Ortungs-, Fernsperr- oder Löschdienste. Lassen Sie das Gerät sofort bei Ihrem Anbieter sperren.
  • Nutzen Sie Drittanbietersperren, die Sie aktiv beim Provider einrichten lassen müssen, um den Missbrauch durch Abofallen (z.B. teure SMS/ MMS-Dienste) über die Telefonrechnung zu unterbinden.
  • Nutzen Sie, wenn für Ihr mobiles Betriebssystem verfügbar, Antivirenprogramme und Überwachungs-Apps, die Ihnen die Berechtigungen von anderen Apps (z.B. Zugriff auf das Telefonbuch) anzeigen.
  • Verwenden Sie Online-Banking-Apps nicht auf dem gleichen Gerät, auf dem Sie auch die mobilen TAN empfangen.
  • Hinterfragen Sie Provider-Updates, die Sie per SMS, MMS oder als Link erhalten - es kann sich um Schadsoftware handeln.
  • Lesen Sie vor Kauf und Nutzung von Apps die Bewertung in den App-Stores.

 

Weitere Informationen zum Thema "Gefahren im Internet" erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de