Hessische Polizei - Polizeiautos
 
12.04.2018

Mit Sicherheit unterwegs

Achtung vor Trickdieben!

Beispielbild Trickdiebstahl
Bei Reisen, Ausflügen, Touren und generell bei Freizeitaktivitäten gilt: Sicherheit muss dabei sein, denn Langfinger und Betrüger nehmen keine Rücksicht.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2017 in Hessen insgesamt 5.745 Taschendiebstähle angezeigt, 2016 waren es noch 7.638 Fälle.Trotz rückläufiger Fallzahlen ist die Schadenssumme mit fast zwei Millionen Euro immer noch sehr hoch. Vor dem Hintergrund, dass Taschen- und Trickdiebstähle vor allem im Gedränge, an Bahnhöfen, Flughäfen, Rastanlagen und an touristischen Attraktionen geschehen, sollte jeder besonders achtsam sein. Wie sich jeder unterwegs schützen kann, zeigt die Polizei.

Um sich zu schützen, rät die Polizei dazu wichtige Unterlagen wie Ausweis-/Fahrzeugpapiere zu kopieren oder abzufotografieren und diese getrennt vom Original geschützt aufzubewahren. Im Falle eines Diebstahls sind wichtige Dokumente somit schnell parat. Jeder sollte genau überlegen, welche Dokumente, Wertgegenstände und wie viel Bargeld mitgenommen werden sollte. Wenn Betroffene den Diebstahl bemerken, sind die Täter oft längst verschwunden. Deswegen ist der beste Schutz vor Kriminellen stets Wachsamkeit und eine der Situation angepasste Vorsicht! ….oder hessisch ausgedrückt: „Uffbasse“!

Die wichtigsten Tipps der Polizei gegen Diebstahl für unterwegs und im Urlaub:

  • Behalten Sie Ihr Fahrzeug und Gepäck immer im Auge. Das gilt besonders für unbewachte Parkplätze und Rastanlagen. Diebe nutzen selbst die geringste Unaufmerksamkeit, um blitzschnell zuzugreifen.
  • Tragen Sie Ihre Zahlungsmittel, Ausweispapiere und Wertsachen immer direkt am Körper - möglichst in verschließbaren Innentaschen Ihrer Kleidung, im Brustbeutel bzw. einer Gürteltasche.
  • Tragen Sie Handtaschen immer am Schulterriemen und klemmen Sie diese unter den Arm auf der Seite, auf der sie nicht von vorbeifahrenden Rad- oder Mopedfahrern entrissen werden kann.
  • Lassen Sie Zahlungsmittel, Ausweispapiere oder Wertsachen wie Kameras oder Handys nie im Auto liegen.
  • Schließen Sie Ihr Fahrzeug immer ab, auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).

Sollten Ihnen trotz aller Vorsicht Zahlungskarten oder Handys abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf (0049) 116 116.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de