Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
03.06.2020

Unfallursache Geschwindigkeit - Polizei kontrolliert Temposünder

Immer wieder kann man andere Verkehrsteilnehmer beobachten, die sich im Straßenverkehr nicht an die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit handeln. Sei es aus Unaufmerksamkeit, Eile oder schlicht Gleichgültigkeit: Werden die Betroffenen mit ihrem Fehlverhalten konfrontiert, sind viele um eine Ausrede nicht verlegen.

Geschwindigkeit oft ursächlich

Auf wetterauer Straßen ereigneten sich im vergangenen Jahr 787 Verkehrsunfälle, in deren Rahmen Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Allein 118-mal war zu hohe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich. Mit dem Ziel, diese Zahlen zu reduzieren, werden Polizistinnen und Polizisten auch im Wetteraukreis regelmäßig sowohl präventiv als auch repressiv tätig.

Impressionen zur Unfallursache Geschwindigkeit - Polizei kontrolliert Temposünder

Foto: Geschwindigkeitmessungen auf wetterauer Straßen

Polizei kontrolliert

So beispielsweise auch am vergangenen Donnerstag (28. Mai) auf der L3189 im Bereich des "Höchster Kreuzes" bei Altenstadt. Allein zwischen 09.30 Uhr und 15.30 Uhr stellten die Schutzleute 76 Geschwindigkeitsverstöße fest. Den "Schnellsten" erfasste das Lasermessgerät bei erlaubten 50 km/h gar mit 91 Stundenkilometern.

Impressionen zur Unfallursache Geschwindigkeit - Polizei kontrolliert Temposünder

Foto: Im Bereich des "Höchster Kreuzes" bei Altenstadt kontrollieren die Schutzleute

Fünf Fahrzeugführer müssen nun neben Punkten in Flensburg auch mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Neben der Ahndung der festgestellten Ordnungswidrigkeiten wiesen die Beamten auch im Gespräch mit den Bürgern auf daraus resultierende Gefahren hin und appellierten an deren Vernunft.

Impressionen zur Unfallursache Geschwindigkeit - Polizei kontrolliert Temposünder

Foto: Die Messgeräte zeigen die zu hohe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit

 

Die Polizei informiert:

Ausrufezeichen_93px.gifMit dem Inkrafttreten der 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften am 28.04.2020 wurden auch einige Tatbestände der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) geändert. Seitdem werden unter anderem Geschwindigkeitsüberschreitungen schärfer sanktioniert. So droht nun ab einer Übertretung von 21 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften neben Bußgeld sowie einem Punkt in Flensburg auch ein einmonatiges Fahrverbot. Außerorts gilt dies ab 26 km/h.

 

Tobias Kremp, Pressesprecher