Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 

Scheckübergabe in Gießen - Landrätin Anita Schneider übergibt 7.500 Euro an BOB & MAX

Landkreis unterstützt erneut die Verkehrsprävention

Logo des Landkreises Gießen mit den Anhängern der Aktion BOB und Aktion MAXAm Polizeistand auf dem Gießener Weihnachtsmarkt übergab Landrätin Anita Schneider am Dienstag, 18.12.2017, einen

symbolischen Scheck

über 7.500 Euro

für die Verkehrsprävention an Polizeipräsident Bernd Paul.

Einer schönen Tradition folgend, war es auch in diesem Jahr vor Weihnachten wieder soweit: Die Landrätin übergab den Scheck für BOB und MAX und brachte sich über die Entwicklung der beiden Aktionen als Bestandteil des Programms verkehrssicher-in-mittelhessen auf den neuesten Stand.

Landrätin Anita Schneider Landrätin Anita Schneider (Foto) sagte: „BOB schreibt auch im 10. Jahr des Bestehens eine Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit der jungen Fahrerinnen und Fahrer im Landkreis fort und ist aus der regionalen Präventionsarbeit nicht mehr wegzudenken. Mit MAX wiederum sei die Generation 65plus in den Fokus der Prävention gerückt und soll ältere Menschen möglichst lange für den Straßenverkehr fit halten. Dies sei gerade in einer ländlichen Region nicht unbedeutend und daher unterstütze der Kreis beide Projekte sehr gerne“, so Landrätin Schneider.

Polizeipräsident Bernd PaulSeinen herzlichen Dank für diese Unterstützung sprach Polizeipräsident Bernd Paul (Foto) der Landrätin aus. „Mithilfe dieser stattlichen Summe können weiterhin Informationsveranstaltungen, Workshops und Präventionstage für junge und ältere Verkehrsteilnehmer im Landkreis fortgeführt und ausgebaut werden - Dies ist nicht nur durch die Summe ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Straßen, sondern auch ein nachahmenswertes Signal“, resümierte der Polizeipräsident. Er hob zudem die langjährige Kooperation mit dem Landkreis hervor, auch in Zeiten schlechter Kassenlage sei es Landrätin Schneider immer ein wichtiges Anliegen gewesen, die polizeiliche Verkehrsprävention zu unterstützen. „Diese Förderung hat sich über die Jahre auch in den stark gesunkenen Unfallzahlen bei den Fahranfängern zwischen 18 und 24 Jahren mit einem Rückgang von über 60 Prozent sehr positiv niedergeschlagen“, ergänzte Paul abschließend.

 

Diagramm: Unfallentwicklung der alkoholisierten Unfallverursacher im Alter von 18 bis 24 Jahren von 2006 - 2016 in Mittelhessen - seit Einführung der Aktion BOB
Diagramm: Unfallentwicklung der alkoholisierten Unfallverursacher im Alter von 18 bis 24 Jahren von 2006 - 2016 in Mittelhessen - seit Einführung der Aktion BOB

Der Spendenübergabe wohnten die Leiterin der Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste, Polizeidirektorin Gaby Häuser, und der Leiter der Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“, Polizeihauptkommissar Dirk Brandau, bei.

Die stellvertretende Leiterin der Regionalen Verkehrsdienstes Gießen, Polizeihauptkommissarin Silke Fritzsch, und der Leiter des Verkehrsdienstes, Polizeihauptkommissar Jörg Pfeiffer, waren seit dem frühen Nachmittag mit Kollegen der Wachpolizei und Vertretern der Sicherheitsberater für Senioren vom Verein Ehrenamt Gießen am Stand der Polizei im Einsatz. Ob BOB oder MAX, über beide Projekte gaben sie viele Informationen an die Weihnachtsmarktbesucher weiter. Gerade jetzt in der „dunklen Jahreszeit“ fanden die „Leuchtbänder“ vom Polizeistand reißenden Absatz.

Landrätin Anita Schneider (2. v. r.) übergibt an Polizeipräsident Bernd Paul (2. v. l.) und Polizeidirektorin Gaby Häuser (rechts) den symbolischen Scheck für die Aktionen BOB und MAX. Mit dabei, Polizeihauptkommissar Dirk Brandau von der Geschäftsstelle verkehrssicher-in-mittelhessen (links)

Foto: Landrätin Anita Schneider (2. v. r.) übergibt an Polizeipräsident Bernd Paul (2. v. l.) und Polizeidirektorin Gaby Häuser (rechts) den symbolischen Scheck für die Aktionen BOB und MAX. Mit dabei, Polizeihauptkommissar Dirk Brandau von der Geschäftsstelle verkehrssicher-in-mittelhessen (links)

 


 

Wer oder was ist BOB?BOB-Schlüsselanhänger

Z. B. bei Partyabenden in der Gruppe wird eine Person als „BOB“ auserkoren. Diese Person übernimmt dann das Steuer, wenn man in der Gruppe nach Hause fährt. Denn diese Person erklärt sich bereit, an diesem Abend keinen Alkohol zu trinken. Mit einem dem entsprechenden gelben BOB-Schlüsselanhänger (Foto rechts) bekommt der „BOB“ in fast 2 rote Pfeile 300 teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Mittelhessen (BOB-Seite) ein kostenfreies antialkoholisches Getränk, wenn er sich zuvor als BOB zu erkennen gibt.

 

Die Aktion MAX richtet sich an die Generation 65+

Plakat zur Aktion MAX - Eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren des Polizeipräsidiums Mittelhessen - MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung! MAX ergänzt diese Verkehrspräventionsarbeit der mittelhessischen Polizei in Richtung der Generation 65plus. Unterstützung in Sachen MAX bekamen das BOB-Team der Polizei vom Verein Ehrenamt Gießen, die am Polizei-Stand in der Gießener Fußgängerzone im Rahmen des Weihnachtsmarktes für die Aktion MAX Werbung machten.

Ähnlich vielfältig wie BOB kommt MAX daher.

MAX ist die Abkürzung für „MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung!“

und richtet sich an die Generation 65plus. Die Kooperationspartner möchten ältere Frauen und Männer für den Verkehr fit halten – sei es als Autofahrer, Bus- und Bahn-Nutzer oder auch als Radfahrer und Fußgänger.

 

Senior mit dem MAX-Anhänger im Rückspiegel zu sehen Landrätin Anita Schneider unterstrich schon im letzten Jahr, wie wichtig verantwortungsbewusstes Handeln vor allem im Straßenverkehr ist: „Gerade auf dem Land wollen Senioren möglichst bis in hohe Alter mobil bleiben. Dafür müssen wir Voraussetzungen schaffen.

Foto links: Senior mit dem MAX-Anhänger im Rückspiegel zu sehen

MAX-Schlüsselanhänger

Foto rechts: Auch für die Aktion MAX
gibt es einen Schlüsselanhänger

 

Ziel der Aktion MAX ist es:

  • das Bewusstsein stärken, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, und dies Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat.
  • die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr fördern, insbesondere durch das „Beherzigen“ von  Verhaltenshinweisen.
  • die Bereitschaft erhöhen, an verkehrsbezogenen Gesundheitsüberprüfungen teilzunehmen.
  • die Erkenntnis steigern, dass gewonnene Erfahrungen im Straßenverkehr Fortbildungsmaßnahmen über die neuesten Entwicklungen nicht ersetzen können.
  • den „Nutzungsgrad“ von geeigneter Sicherheitsausstattung erhöhen (z.B. Fahrradhelme, Sicherheitsgurt, Fahrassistenzsysteme, reflektierende Kleidung).
  • die Verkehrsunfälle reduzieren, insbesondere solche mit schweren Folgen.

Aktion MAX - KontaktadressenDie Ansprechpartner und Referenten der Institutionen können bei der Geschäftsstelle von verkehrssicher-in-mittelhessen erfragt werden. Diese ist zu erreichen im  Polizeipräsidium Mittelhessen unter Tel. 0641 7006-3810 bzw. per Mail: aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de.

Mehr zur 2 rote Pfeile Aktion MAX

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

und zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de

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