Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
Polizeipräsidium Mittelhessen

Autobahnpolizei Mittelhessen testet „Rettungsgassen-Drohne“

Ein etwas anderer Aprilscherz von der Polizei Mittelhessen!

 

April, April ! - War das ein glaubhafter Aprilscherz!?

 

Hier nochmal der erfundene Beitrag, aber wer weiß, vielleicht haben wir schon einen gewissen Weitblick! ;-)

 


 

Schriftzug Polizeiautobahnstation Mittelhessen mit Polizeistern und Autobahnsymbol und Nummern

In einem bundesweit einzigartigen Modellversuch ist seit heute bei der Polizeiautobahnstation Mittelhessen mit Sitz in Butzbach die erste „Rettungsgassen-Drohne“ bei einer Polizeibehörde in Dienst gestellt worden.

Die mittelhessische Autobahnstation in Butzbach ist eine der größten Autobahnstationen in Deutschland und betreut mit ihren etwa 80 Mitarbeitern im Tages- und Schichtdienst circa 200 Kilometer Autobahn, unter anderem die hessischen Hauptverkehrsadern A 5 und A 45. Rund 2.800 Verkehrsunfälle nehmen die Autobahnpolizisten jährlich auf. Die durch diese Unfälle verursachten Staus und Verkehrsbehinderungen bekommen die Verkehrsteilnehmer, vor allem die Pendler, fast täglich mit.

 

Die Handhabung und Handling der Drohne wurde bei der Polizeiautobahnstation Mittelhessen eingehend getestet - wie man hier sehen kann
Foto: Die Handhabung und Handling der Drohne wurde bei der Polizeiautobahnstation Mittelhessen eingehend getestet - wie man hier sehen kann

Ein Ärgernis nicht nur für die Autobahnpolizisten, sondern für alle Rettungs- und Hilfsdienste auf der Autobahn, sind die immer wieder festzustellenden Probleme mit dem Bilden der Rettungsgasse oder der Missachtung gesperrter Fahrstreifen mit dem „roten X“. Hierbei soll die Drohne künftig die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtern.

Mit einer Hochleistungs-Kamera (Bilder mit 32 Megapixel & Video in 4K möglich) ausgestattet, verfügt die Drohne über eine exakte GPS-Flugsteuerung, die es ermöglicht, das Fluggerät sehr genau zu fliegen. Ferner hat die Polizei-Drohne eine Wärmebild-Kamera, die bereits kleinste Temperaturunterschiede unter 0,5 Grad Celsius darstellen kann. Auch ein Leuchtband, ähnlich dem der normalen Streifenwagen, kann an dem modernen Fluggerät montiert werden. Gerade von diesem Leuchtband versprechen sich die Ordnungshüter viel: „GASSE BILDEN“ oder „STAU“ sind nur einige der möglichen Texte, um Verkehrsteilnehmer aktiv zu warnen oder zu einem bestimmten Verhalten aufzufordern.

Gasse bilden - ein möglicher Leutschriftzug der Test-Drohne

Durch die extrem hohe Auflösung der Kamera ist es nun künftig bei konkreten Verkehrsverstößen (Rettungsgasse oder rotes X) möglich, Bilder von Fahrzeugen und deren Fahrern aufzunehmen. Auch zur Verkehrsüberwachung und zur Kontrolle der aktuellen Verkehrslage kann die Drohne eingesetzt werden. Die Vorteile: Die Drohne ist deutlich günstiger als ein Helikopter, kann in einem mittelgroßen Koffer verpackt werden und ist somit höchst mobil und vielseitig einsetzbar.

Natürlich sind die Polizisten, welche die Drohne künftig zum Einsatz bringen, im Vorfeld umfangreich beschult worden. Nicht nur Handhabung und Handling des Fluggerätes (Foto unten), sondern auch rechtliche Aspekte und Datenschutz waren wichtige Themen der Ausbildung.

Autobahnpolizei Mittelhessen testet - Rettungsgassen-Drohne

Wir wünschen dem „fliegenden Auge“ und seinen Bedienern „allzeit gut Flug!“

 

Plakat zu verkehrssicher-in-mittelhessen

 

Solche Drohnen-Kontrollen gehören auch zu verkehrssicher-in-mittelhessen

Mehr zu dem mittelhessischen Verkehrspräventionsprogramm  2 rote Pfeile hier

 

Ein Bericht dazu mit einem Video zur Drohne auf: Ein Beitrag dazu auf unseren Facebookseiten - mittelhessenpolizei