Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 

Die "Großen" kontrolliert

LKW-Kontrollen vom Zoll und der Polizei

Die Kontrolleure der Polizei werden nicht müde. Immer und immer wieder kontrollieren sie für die Verkehrssicherheit. Am heutigen Dienstag fanden auf der Autobahnraststätte Wetterau West an der A5 in Fahrtrichtung Frankfurt wieder einmal gemeinsame LKW-Kontrollen vom Zoll und der Polizei statt.

Der Zoll unterstützt die Kontrollen der Polizei

Foto: Der Zoll unterstützt die Kontrollen der Polizei

28 Kleintransporter und LKW mussten dabei heute zwischen 09 und 14 Uhr eine Kontrolle über sich ergehen lassen. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: Nur in zwei Fällen konnten keine Verstöße festgestellt werden. Vom Überholen im Überholverbot angefangen, über Geschwindigkeitsverstöße, nicht ausreichend gesicherte Ladung, bis zum Fahren ohne Fahrerlaubnis war alles dabei.

Baggerteile mit einem Gewicht von 17 Tonnen waren dabei ebenso schlecht gesichert, wie etwa Fenster und Holzbretter. Insgesamt fünf LKW untersagten die Kontrolleure der  Autobahnpolizei Mittelhessen und des  Regionalen Verkehrsdienst Wetterau daher wegen mangelnder Ladungssicherung zunächst die Weiterfahrt.

Baggerteile mit einem Gewicht von 17 Tonnen waren schlecht gesichert

Foto: Baggerteile mit einem Gewicht von 17 Tonnen waren schlecht gesichert

Der Spediteur des Fenstertransports beispielsweise wird rund 2400 Euro Strafe zahlen müssen, da die Ladung auf dem genutzten LKW gar nicht gesichert werden konnte. Erst wenn die Fenster auf ein anderes Fahrzeug umgeladen sind, kann die Ware weiter transportiert werden.

Die Ladung des Fenstertransports konnte auf dem genutzten LKW gar nicht gesichert werden.

Foto: Die Ladung des Fenstertransports konnte auf dem genutzten LKW gar nicht gesichert werden.

Zunächst einmal stehen bleiben mussten auch zwei weitere LKW, bei denen die Kontrolleure sicherheitsrelevante Mängel an den Reifen feststellten. Erst nach dem Wechsel der Reifen konnten sie ihre Fahrten fortsetzen.

Bei 11 gewerbliche Fahrern konnten die Polizisten Verstöße im Bereich der Sozialvorschriften feststellen. Für zwei Transporteure von Autos wird die Ahndung besonders teuer. Ein Bußgeld von 13.000 Euro könnte auf sie zukommen. Der Grund dafür: In einem Fahrzeug fehlte komplett das vorgeschriebene Kontrollgerät, der Fahrer des zweiten Fahrzeuges hatte keine Fahrerkarte eingesteckt.

Die Kontrolleure der Autobahnpolizei Mittelhessen und des Regionalen Verkehrsdienst arbeiten Hand in Hand

Foto: Die Kontrolleure der Autobahnpolizei Mittelhessen und des Regionalen Verkehrsdienst
arbeiten Hand in Hand

Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermitteln die Polizisten gegen einen weiteren LKW-Fahrer. Seine Fahrerlaubnis war abgelaufen, weshalb auch für ihn die Fahrt an der Kontrollstelle endete. Drei Verstöße gegen das Überholverbot, drei Geschwindigkeitsverstöße und eine Nutzung des Handys während der Fahrt kommen hinzu. Einiges an Verwarnungsgeldern, Bußgeldern und von den Beamten erhobenen Sicherheitsleistungen bei ausländischen Verkehrsteilnehmern summiert sich daher für diesen Kontrolltag.

Der Zoll unterstütze die Kontrollen der Polizei und hatte dazu heute neben einem Diensthund auch ein mobiles Röntgengerät mit im Einsatz, mit welchem Pakete und Taschen einfach und schnell durchleuchtet und damit kontrolliert werden konnten, um mögliche illegale Substanzen oder Gegenstände zu entdecken. Vier geschmuggelte Päckchen Zigaretten blieben dabei heute aber die einzige Ausbeute.

Der Zoll hatte ein mobiles Röntgengerät mit im Einsatz

Foto: Der Zoll hatte ein mobiles Röntgengerät mit im Einsatz

Das Kontrollergebnis insgesamt zeigt klar, wie wichtig die regelmäßig durchgeführten Maßnahmen als Beitrag zur Verkehrssicherheit sind, weshalb weitere Kontrollen natürlich folgen.

Sylvia Frech, Pressesprecherin 


  Plakat verkehrssicher-in-mittelhessen    

 

Solche Kontrollmaßnahmen gehören auch zu verkehrssicher-in-mittelhessen.

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