12.12.2012

Ruderergometermeisterschaften in Frankfurt

Polizeiruderer hatten längeren Atem

Frankfurt / Mittelhessen: Durchzugstärke bewiesen Polizisten bei den hessischen Ruderergometermeisterschaften in Frankfurt und gewannen gleich mehrere Medaillen.

Ruderergometermeisterschaften sind nicht mehr nur eine Domäne der austrainierten Wassersportler, sondern auch Sportler anderer Sparten wie Triathleten und Fitnesssportler messen sich auf den Zugmaschinen im Wettkampf. Die Zugergebnisse der Aktiven werden per Computer umgerechnet und auf einer Großbildleinwand als visualisiertes Ruderrennen vorgeführt.

So nahmen auch am vergangenen Wochenende hessische Polizisten, darunter drei Beamte des Polizeipräsidiums Mittelhessen, an einer der größten deutschen Indoor-Regatten teil. In der Businessklasse (Firmenwertung) traten sie in einem Achterteam und zwei Vierermannschaften, sowie im Einzelwettbewerb auf den Hochleistungszugmaschinen „Concept2“, an und heimsten sich gleich mehrere Medaillen ein.

Höhepunkt des Wettkampfes war mit Sicherheit der Achter. In der Besetzung Katja Mergenthal, Heiko Sobota, Kai Aust (alle drei vom Polizeipräsidium Mittelhessen), Moritz von Zezschwitz, Ivan Saric, Andreas Hannsen, Frank Sorgner und Stephanie Wagner erwies sich der Polizei-Achter auf der 500 Meter Strecke am sprintstärksten, schob sich schnell in Front und siegte mit über zehn Sekunden Vorsprung vor weiteren Teams aus Frankfurt.

das siegreiche Team der Polizei bei den hessischen Ruderergometermeisterschaften in Frankfurt
Foto: Das siegreiche Team der Polizei

Spannender wurde es im Rennen des Business-Vierers, indem insgesamt neun Mannschaften zu dem Rennen gemeldet hatten.

Frank Sorgner in der DurchzugsphaseVom Startweg schoben sich die Polizisten um Saric, Hannsen, Von Zezschwitz und Schüler in Führung und siegten mit fünf Sekunden vor dem zweiten Polizei-Vierer in der Besetzung Sorgner, Sobota, Kehm und Mergenthal.

Foto links: Frank Sorgner belegte mit dem Polizeiteam "Business-Vierer" den 2. Platz

Dieses Team konnte im Endspurt hauchdünn die Ruderer von Mainova Frankfurt abfangen und verwiesen darüber hinaus deutlich weitere sieben Mannschaften auf die Folgeplätze.

 

Sascha Kehm gibt allesIn der Einzelwertung siegte der Polizeibeamte Andreas Hannsen vor Ruderern aus Südhessen. Sascha Kehm kam auf den vierten Rang und verpasste damit denkbar knapp einen Medaillenrang.

Foto rechts: Sascha Kehm belegte den undankbaren aber respektablen 4. Platz in der Einzelwertung

Cup-Organisatorin Claudia Prasser (Frankfurt) lobte das positive Auftreten und die sportliche Leistung der Beamten welches nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei Zuschauern auf positive Resonanz stieß.