22.02.2018 | Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung

Möglichkeiten und Grenzen der forensischen DNA-Analyse

Die Polizei Hessen auf der internationalen Fachmesse & Konferenz für Innere Sicherheit (GPEC 2018) in Frankfurt am Main

Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt, erläuterte in seinem Kurzvortrag im Forum 11.1 der GPEC 2018 die Möglichkeiten und Grenzen der forensischen DNA-Analytik. Insbesondere im Bundesland Hessen konnten DNA-Analysen ganz wesentlich zur Aufklärung zahlreicher spektakulärer Kapitalverbrechen beitragen. Beispielhaft wurden der Sexualmord an der 2-jährigen Elora McKemy (1994), der Mord an der 8-jährigen Julia Hose (2002) aus Gießen und die Identifizierung eines Serienmörders, dem sogenannten „Brummi-Mörder“, im Jahr 2007 dargestellt. Mit den scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der DNA-Analytik können laut Aussage des Referenten aber nicht nur aktuelle, sondern auch jahrzehnte zurückliegende, ungeklärte Mord- und Sexualdelikte aufgeklärt werden. Einer der bemerkenswertesten Aufklärungserfolge der DNA-Spezialisten des Hessischen Landeskrimimnalamtes geht zurück auf einen Mordfall aus dem Jahr 1972. 40 Jahre nach der Tat in Rüsselsheim wurde der Mörder des Schlossers Horst Günter Trapp durch die Kombination modernster DNA-Analyseverfahren mit der DNA-Analyse-Datei überführt.

 

Aufmerksame Zuhörer während des Vortrages von Dr. Harald Schneider (HLKA)
Dr. Harald Schneider vom HLKA während des Vortrags

 Was ist die GPEC - Internationale Fachmesse & Konferenz für Innere Sicherheit?

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