Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
16.05.2018

Brisanter Fund – Stabgranate bei der Polizei Marburg abgegeben

...das ist nicht der richtige Weg!

„Hier ist das Verhalten glücklicherweise gut gegangen und es ist nichts passiert, aber es hätte auch ganz anders ausgehen können!

Bitte Waffen, Handgranaten oder Geschosse oder sonstige eventuell Sprengstoff enthaltende Gegenstände nicht anfassen, nicht bewegen und schon gar nicht transportieren.
Das ist gefährlich und deshalb den Experten des Kampfmittelräumdienstes zu überlassen!“

Auf keinen Fall sollte das passieren, was am Dienstag, 15. Mai 2018 eben doch eingetreten ist. Ein Niederweimarer war mit seinem Sohn im Wald von Niederweimar und fand dort eine Stab- oder Stielgranate (siehe Bild).

Der Mann wickelte das Teil dann in Zeitung ein und transportierte es zur Polizei nach Cappel. Die Granate war, wie sich nach der Untersuchung durch den Kampfmittelräumdienst herausstellte, glücklicherweise nicht mehr zündfähig.

 Stab- oder Stielgranate

Die Experten warnen dennoch:

„Die Zündfähigkeit alter Waffen, Munition, Granaten oder Bomben ist äußerlich nicht erkennbar – schon gar nicht von Laien. Auch nach Jahrzehnten kann ein Zünder noch intakt sein und das Teil zum Explodieren bringen. Deshalb sollten diese Gegenstände auf  keinen Fall bewegt werden. Den Fundort sichern, die Polizei verständigen und den Gegenstand durch den Kampfmittelräumdienst abholen lassen – das ist der richtige Weg!

 

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