Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
07.09.2018

Polizei Wetzlar codiert kostenlos Fahrräder

Anmeldung ist zwingend erforderlich!

...massive Schlösser geben Fahrraddieben keine Chance !

Das Frühjahr und der Sommer sind Hochzeiten für Fahrraddiebe. Um sich den Spaß am Freizeitvergnügen nicht durch Diebe nehmen zu lassen, sollte man sein Fahrrad schützen: Ein geeignetes Schloss, mit dem das Rad fest angeschlossen werden kann, sowie eine individuelle Kennzeichnung mit einem entsprechenden Hinweis wie dem Aufkleber „Finger weg – Mein Rad ist codiert!“ sind dabei besonders wichtig. Mit massiven Schlössern, wie Bügel- oder Panzerkabelschloss oder auch Stahlketten sollten die Räder an festen Gegenständen, wie Laternenmasten oder Fahrradständern angeschlossen werden.

Die fertige Codierung mit dem entsprechenden Aufkleber - Finger weg! Mein Rad ist codiert -    
Häufig können aufgefundene Fahrräder ihren Besitzern nicht zweifelsfrei zugeordnet oder der Diebstahl nicht nachgewiesen werden. Daher ist eine individuelle Kennzeichnung unverzichtbar.

Die Polizeistation Wetzlar bietet am

Montag, 24. September 2018,
in der Zeit von 09.00 Uhr bis 15.30 Uhr,

Fahrradbesitzern die kostenlose Codierung ihrer Drahtesel an. Die Beamten versehen den Rahmen mit einem alphanumerischen Code, der verschlüsselt Informationen zum Besitzer des Fahrrades enthält. Fundämter und Polizeidienststellen „übersetzen“ diese Nummer, so dass das Rad eindeutig seinem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden kann.

 

Polizeibeamter graviert den F.E.I.N. - Code in den Rahmen eines Mountainbikes
Foto: Polizeibeamter graviert den F.E.I.N. - Code in den Rahmen eines Mountainbikes

 

Die Polizisten weisen darauf hin, dass nur angemeldete Fahrradbesitzer berücksichtigt werden können. Zudem bitten sie darum, den Personalausweis, einen Eigentumsnachweis (Rechnung) sowie bei E-Bikes den Akku-Schlüssel zum jeweiligen Fahrrad mitzubringen. Carbon-Rahmen können aus technischen Gründen  nicht codiert werden.


Eine vorherige telefonische Anmeldung unter Tel: 06441/-918-0
ist zwingend erforderlich!

Die Polizei appelliert:

  • Schließen Sie Ihr Fahrrad stets mit einer geeigneten Fahrrad-Sicherung an einen festen Gegenstand an – auch in Fahrradabstellräumen!
  • Lassen Sie Ihr Fahrrad codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen!
  • Füllen Sie Ihren Fahrradpass sorgfältig aus und verwahren Sie ihn sicher in Ihren persönlichen Unterlagen!

Eine große Erleichterung, um ein gestohlenes Fahrrad wiederfinden zu können, ist ein sorgfältig ausgefüllter Fahrradpass. Darin stehen alle zur Identifizierung des Rades notwendigen Informationen, wie beispielsweise die Rahmennummer. Diese hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren und den rechtmäßigen Besitzer zu finden. Der Fahrradpass sollte vollständig ausgefüllt sein und bei den persönlichen Unterlagen aufbewahrt werden.

Fahrradpass - auch als AppRadfahrer, die im Besitz eines Smartphones sind, können auch die kostenlose 2 rote Pfeile Fahrradpass-App der Polizei, die es für iPhones und Android-Smartphones gibt, nutzen. Mit der App können alle relevanten Daten, die für eine Radidentifizierung wichtig sind, gespeichert werden. Dazu gehören: Angaben zum Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rades und Fotos sowie natürlich die Rahmen- und Codiernummer. Praktisch ist, dass sich die Daten mehrerer Räder bei der App problemlos verwalten lassen. Alle erfassten Daten können ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, um sie beispielsweise im Notfall zeitnah an die Polizei oder den Versicherer weiterzuleiten. Hinzu kommt, dass der Besitzer des Fahrrades die Daten immer dabei hat.

 

Die 2 rote Pfeile Fahrradpass-App kann kostenlos im „App Store“ beziehungsweise bei „Google play“ heruntergeladen werden!

 

Logo: Polizei-Beratung   

Informationen zur Wertsachenkennzeichnung nach dem hesseneinheitlichen Codierverfahren F.E.I.N. stehen im Internet unter folgendem 2 rote Pfeile Link

    

Zusätzliche Informationen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de zum Thema


                          2 rote Pfeile Sicherung von Zweirädern

Guido Rehr, Pressesprecher