Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
25.10.2017

MAX in Nidda unterwegs

MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung! Kurzform - Aktion MAX

Zur guten Tradition der Aktion MAXimal mobil bleiben gehört es inzwischen gemeinsam, mit anderen Unterstützern, Präventionsveranstaltungen für die Generation 65Plus in der Wetterau anzubieten.

Der Verantwortliche in der Wetterau, Polizeihauptkommissar Jürgen Sill, vom Regionalen Verkehrsdienst hat sich inzwischen ein breites Netzwerk an Unterstützern aufgebaut. Hierzu zählen, dem Projekt entsprechend, neben den örtlichen Seniorenverbänden auch verschiedenste Autohäuser, Fahrschulen, Rechtsberater und Anbieter aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen.

Das Interesse der Seniorinnen und Senioren an der Aktion MAX nimmt stetig zu. Im Autohaus Bilia in Nidda begrüßte der Geschäftsführer des BMW-Hauses am Freitag, 20.10.2017, daher rund 90 Interessierte dieser Altersgruppe zur Veranstaltung, die gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Seniorenrecht und – medizin e.V. (DGfSM) organisiert wurde.

Gruppenbild im Autohaus Bilia in Nidda von links: Frau Jacobs-Braun, Rechtsanwalt Romanus Schlemm (DGfSM), Frau Bergk (DGfSM), ein Mitarbeiter der Sparkasse Oberhessen und Herr Klaus Ruppert (Rechtsanwalt und Präsident DGfSM)
Gruppenbild v.l.: Frau Jacobs-Braun, Rechtsanwalt Romanus Schlemm (DGfSM), Frau Bergk (DGfSM),
ein Mitarbeiter der Sparkasse Oberhessen und Herr Klaus Ruppert (Rechtsanwalt und Präsident (DGfSM)

In einem abwechslungsreichen dreistündigen Nachmittagsprogramm erhielten die Anwesenden viele Einblicke in die Thematik „Senioren im Straßenverkehr – mobil bis ins hohe Alter !? – Was können wir tun?“. Über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Autofahrer referierte beispielsweise der Apotheker der Niddaer Marktapotheke, über die mögliche Unterstützung der Autofahrern durch Fahrassistenzsysteme ein Mitarbeiter des Autohauses.

Auch kritischere Themenbereich sparten die Referenten nicht aus. So berichtete ein Rechtsanwalt der DGSM über die rechtlichen Auffälligkeiten von Senioren im Straßenverkehr und der Inhaber von Martins Fahrschule über die Trainingsmöglichkeiten und freiwillige Nachschulungen für die älteren Verkehrsteilnehmer.

Interessierte Seniorinnen und Senioren lauschen dem Vortrag von Apotheker Klein von der Niddaer Marktapotheke
Foto: Interessierte Seniorinnen und Senioren lauschen dem Vortrag von Apotheker Klein

Diskussionen und Nachfragen waren nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Da bis zum Jahr 2050 etwa ein Drittel der Bevölkerung der Generation 65Plus angehören wird, nimmt die Nachfrage an der Aktion MAX und den angebotenen Veranstaltungen stetig zu.MAX-Schlüsselanhänger

Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades tragen dabei auch Werbemittel bei, die für die Seniorinnen und Senioren auch eine Gedankenstütze an die Selbstverantwortung als Verkehrsteilnehmer sein sollen. Den obligatorische Schlüsselanhänger (siehe Foto rechts), eine Einkaufstasche, Kugelschreiber und eine Abdeckung für die Windschutzscheibe mit dem Logo der Aktion konnten die Teilnehmer daher gemeinsam mit dem gesammelten Wissen und dem Informationsmaterial mit nach Hause nehmen.

Weitere Bilder:

Sylvia Frech, Pressesprecherin


Wer selbst Interesse an der Thematik hat oder Veranstaltungen dieser Thematik anbieten möchte, kann sich an

Jürgen Sill, der Koordinator für MAX in der Wetterau, wenden.
(Tel. 06033 - 7043 - 1401 oder aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de)

Jürgen Sill, der Koordinator für die Aktion MAX in der Wetterau   
Hier finden Sie die Kontaktinfos zur Aktion MAX

Polizeipräsidium Mittelhessen
Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste
Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“
Karl-Glöckner-Straße 2, 35394 Gießen

Tel.: 0641-7006 3810
Mail: Aktion-Max.ppmh@polizei.hessen.de

 

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"