Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
17.04.2018 | Polizeipräsidium Mittelhessen

Senioren zeigten großes Interesse am Thema Mobilität

MAX-Veranstaltung am 13.04.2018 in Friedberg

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Interessierte Senioren/innen der Veranstaltung zum Thema „Senioren im Straßenverkehr – mobil bis ins hohe Alter?“ im Autohaus Bilia in Friedberg
Foto: Interessierte Senioren/innen im Autohaus Bilia in Friedberg

Besetzt bis auf den letzten Platz war am vergangenen Freitag die Veranstaltung zum Thema „Senioren im Straßenverkehr – mobil bis ins hohe Alter?! Was können wir tun?“, die im Autohaus Bilia in Friedberg stattfand. Die Deutsche Gesellschaft für Seniorenrecht und -medizin e.V. (DGfSM) hatte eingeladen und zahlreiche Unterstützer für eine informative Veranstaltung gefunden.
  

Begrüßung durch Herrn Klaus Ruppert (Präsident DGfSM) zur Veranstaltung „Senioren im Straßenverkehr – mobil bis ins hohe Alter?! Was können wir tun?“ im Autohaus Bilia in Friedberg
Foto: Begrüßung durch Herrn Klaus Ruppert (Präsident DGfSM)

Etwa 80 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung und konnten in gemütliche Atmosphäre bei Getränken und Häppchen viel zum Thema Mobilität im Alter erfahren. Verschiedenste Themenbereiche deckten die Referenten ab, unter denen sich auch Polizeihauptkommissar Jürgen Sill vom Regionalen Verkehrsdienst Wetterau befand. Er stellte die Verkehrspräventionskampagne   MAXimal Mobil bleiben mit Verantwortung! dar und begann seinen Vortrag mit dem Video „Geisterfahrt“. Eindrücklich zeigt es die Folgen unterschätzter körperlicher Beeinträchtigungen im Alter auf und gleichzeitig die Möglichkeiten mit verschiedensten Hilfsmitteln altersbedingte körperliche Einschränkungen auszugleichen. Genau darin besteht das Ziel der Aktion MAX, auf die Gefahren aufmerksam zu machen, Unterstützungsmöglichkeiten vorzustellen und somit die Eigenverantwortung der Generation 65plus für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu stärken.
  

Polizeihauptkommissar Jürgen Sill stellte die Verkehrspräventionskampagne „MAXimal mobil – mit Verantwortung“
Foto: Referent Polizeihauptkommissar Jürgen Sill

Rechtsanwalt Romanus Schlemm stellte anhand statistischer Daten und Erfahrungswerte die Hauptunfallursachen bei Seniorinnen und Senioren da, bei denen gerade Parkunfälle und daraus resultierende Unfallfluchten einen hohen Stellenwert einnehmen. Er erklärte, wie sich nach einem Unfall richtig zu verhalten ist und löste den ein oder anderen 'Aha-Effekt' bei den Seniorinnen und Senioren aus. Viele Fragen hatten die Zuhörer auch an Apothekerin Dr. Kerstin Poszus, die vor allem die Nebenwirkung von Medikamenten und die damit einhergehenden Einschränkungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr thematisierte. 

Eine Pause nutzten die Seniorinnen und Senioren nicht nur zum Austausch untereinander, sondern auch um sich seniorengerechte Fahrzeuge, mögliche Sondereinbauten und technische Fahrassistenzsysteme von den Mitarbeitern des Autohauses Bilia vorstellen zu lassen. Mit der Möglichkeit zum Austausch kam die rund vierstündige Veranstaltung schließlich auch zum Ende, nachdem Fahrlehrerin Dagmar Jung noch einmal die Möglichkeiten zur freiwilligen Nachschulung und das Trainingsangebot für Senioren in den Fahrschulen vorgestellt hatte.
  

Teilnehmer/innen informierten sich über seniorengerechte Fahrzeuge des Autohauses Bilia
Foto: Teilnehmer/innen informierten sich über seniorengerechte Fahrzeuge des Autohauses Bilia

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung im Sinne der Verkehrssicherheit und mit Sicherheit nicht die letzte dieser Art.

Weitere Bilder:

Sylvia Frech, Pressesprecherin


Wer selbst Interesse hat, eine Veranstaltung dieser Art auszurichten oder mehr zum Thema MAX erfahren möchte, kann sich an

Jürgen Sill, Koordinator für MAX in der Wetterau, wenden.
(Tel. 06033 - 7043 - 1401 oder aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de)

Jürgen Sill, der Koordinator für die Aktion MAX in der Wetterau      
Hier finden Sie die Kontaktinfos zur Aktion MAX

Polizeipräsidium Mittelhessen
Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste
Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“
Karl-Glöckner-Straße 2,
35394 Gießen

Tel.: 0641-7006 3810
Mail: Aktion-Max.ppmh@polizei.hessen.de

 

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"