08.09.2018

Nach Tötungsdelikt in Mittenaar Zeugen gesucht - Mit Fahndungsplakaten bitten die Ermittlungsbehörden um Hinweise

 

Die Staatsanwaltschaft Wetzlar und die Kriminalpolizei im Lahn-Dill-Kreis bitten um Mithilfe. Die Ermittler suchen Zeugen, die Angaben im Zusammenhang mit dem Tod von Mahmut Caner machen können.

Die Ermittlungsbehörden wenden sich in diesem Fall an mögliche Zeugen.

Mit einem Fahndungsplakat bitten sie um Hinweise im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Herrn Caner.
 

Fahndungsplakat: Tötungsdelikt in Mittenaar - Mittenaar da Cinayet    Fahndungsplakat: Mittenaar da Cinayet

Zur Vergrößerung das Fahndungsplakat in Deutsch oder Türkisch bitte 'anklicken'  

  • Wer hat Mahmut CANER am Abend des 03.05.1999 gesehen?
  • Wer hat an diesem Abend etwas Auffälliges in Mittenaar-Bicken beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?
      

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen,
ist eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Der 36-Jährige wurde am Abend des 03. Mai 1999, gegen 22.30 Uhr, zuletzt an seinem Wohnhaus in Mittenaar-Bicken gesehen und verschwand spurlos.

Ein Forstmitarbeiter entdeckte in vergangenen Jahr in einem Waldgebiet bei Bischoffen-Oberweidbach, in der Nähe der sogenannten „Zollbuche“ menschliche Knochen. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen führten letztlich zur Identifizierung des 36-jährigen Mahmut Caner. Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar und die Kriminalpolizei ermitteln derzeit wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes. Momentan liegen keine Erkenntnisse zur Todesursache vor.

Herr Caner ist türkischer Staatsbürger und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 36 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Sohnes sowie einer Tochter. Staatsanwaltschaft und Polizei schlossen nach ihren umfangreichen Ermittlungen, die im familiären Umfeld sowie im Freundes- und Bekanntenkreises durchgeführt wurden, letztlich nicht aus, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hatte bzw. dort untergetaucht war. Anhaltspunkte für eine Straftat bestätigten sich zu dieser Zeit nicht, so dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen Anfang 2000 einstellte.

Aus ermittlungstaktischen Gründen können momentan keine Angaben zu einem konkreten Tatverdacht gemacht werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei richten sich in alle Richtungen aus. Angaben zu einem Tatmotiv können derzeit nicht getroffen werden.

Hinweise bitte an die Regionale Kriminalinspektion Lahn-Dill
Tel.:  (02771) 907-333
oder an jede andere Polizeidienststelle.

Guido Rehr, Pressesprecher

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