Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
12.08.2020

Schutzmann vor Ort für Wetzlar

Polizeipräsident Paul stellten Ralf Peter Jakobi vor

 Ab dem 12. August 2020 ist Ralf Peter Jakobi der Schutzmann vor Ort in der Stadt Wetzlar.

Der 57 Jahre alte Polizeioberkommissar ist seit 39 Jahren Polizist und verbrachte mehr als die Hälfte seiner Dienstzeit in Wetzlar. Im Jahr 1993 kam er in den Schichtdienst der Polizeistation Wetzlar. Ganze 18 Jahre war er im Wetzlarer Stadtgebiet auf Streife bis er 2011 Sachbearbeiter wurde.

Polizeioberkommissar Ralf Peter Jakobi ist der Schutzmann vor Ort in der Stadt Wetzlar

Foto: Polizeioberkommissar Ralf Peter Jakobi ist der neue Schutzmann vor Ort in der Stadt Wetzlar

Polizeipräsident Bernd Paul erklärte: „Ich freue mich, dass die Stadt Wetzlar, als eine der ersten Kompass-Kommunen im Lahn-Dill-Kreis, nun auch einen Schutzmann vor Ort hat. Er ist ein weiterer Baustein und wesentlicher Mosaikstein für mehr Präsenz und Sicherheit in Wetzlar. Der Schutzmann vor Ort erhöht die örtliche Polizeipräsenz, er verbessert das Vertrauensverhältnis, intensiviert die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Institutionen und Ämtern und steigert dadurch insgesamt das Sicherheits- und damit auch das Lebensgefühl der Bürgerinnen und Bürger. Mit Polizeioberkommissar Ralf Peter Jakobi erhält Wetzlar jemanden, der die Stadt kennt, einen Schutzmann mit mehr als 30 Jahren Diensterfahrung im Landkreis und damit auch in Wetzlar.“

Polizeipräsident Bernd Paul freute sich über einen weiteren Baustein für mehr Präsenz und Sicherheit in Wetzlar

Foto: Polizeipräsident Bernd Paul freute sich über einen weiteren Baustein für mehr Präsenz und Sicherheit in Wetzlar

Schutzmänner vor Ort sind ein Bindeglied zwischen den Kommunen und der Polizei. Sie haben offene Ohren für alles, was an sie herangetragen wird. In enger Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern lösen kleine und große Probleme und sind regelrechte Allrounder in ihrer täglichen Arbeit.

"Sie sehen bei Streifengängen nach dem Rechten, beraten gerne in allen Sicherheitsfragen, übernehmen Ermittlungsaufgaben in ihren Bereichen und stehen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite. Polizeiliche Präsenz, Bürgernähe, Zeit nehmen für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger", betont der Polizeidirektor Siegfried Schulz "das sind die wichtigsten Aufgaben unserer Schutzmänner vor Ort. Aus der Erfahrung heraus können wir sagen, dass mit der Zeit ein großes Vertrauensverhältnis der Bevölkerung gegenüber den Beamten entsteht. Sie werden als kompetenter Partner akzeptiert und einbezogen. Der Bekanntheitsgrad und das besondere Vertrauensverhältnis kommen vor allem der Sicherheit der Bürger zugute."

v.l.: Leiterin des Ordungsamtes Wetzlar - Gerline Knobloch, Leiter Polizeistation Wetzler - Holger Geller, Polizeipräsident Bernd Paul, Schutzmann vor Ort - Ralf Peter Jakobi und Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Manfred Wagner

Foto v.l.: Leiterin des Ordungsamtes Wetzlar - Gerline Knobloch, Leiter Polizeistation Wetzler - Holger Geller, Polizeipräsident Bernd Paul, Schutzmann vor Ort - Ralf Peter Jakobi und Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Manfred Wagner

Der Schutzmann vor Ort steht ab dem 13. August grundsätzlich von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 15.30 Uhr in seinem Büro der  Polizeistation Wetzlar, Frankfurter Straße 61, Tel.: 06441/918203 zur Verfügung. 

Weitere Bilder:

Was ist KOMPASS?

KOMPASS Löwe

 

Die Abkürzung KOMPASS steht für KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel

Foto links: Logo KOMPASS   

KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden in Hessen und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune. Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln.

 

Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe und mit KOMPASS geht das Land seit Ende 2017 neue Wege. Dazu gehört auch der personelle Ausbau des „Schutzmanns vor Ort“.

Die Stadt Wetzlar gehört seit 2019 neben der Stadt Leun zu den ersten Kompass-Kommunen im Lahn-Dill-Kreis.

 

Was macht der „Schutzmann vor Ort“? 

(Logo) Stadt Neustadt, Gemeinde innerhalb des (Logo) Polizeipräsidiums Mittelhessen, nimmt an der (Logo) Sicherheitsinitiative KOMPASS teil und erhält ab August 2020 einen „Schutzmann vor Ort“
 
  • Ein „Schutzmann vor Ort“ (SVO) soll, wie es der Name schon sagt, vor Ort den Kontakt pflegen, ansprechbar sein und ein offenes Ohr für Probleme und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger haben. Er erhöht die Polizeipräsenz und arbeitet zusammen mit örtlichen Vereinen, Institutionen und Ämtern und ist damit ein Bindeglied zwischen der Bevölkerung, der Stadt und der Polizei.
      
  • Der „Schutzmann vor Ort“ wirkt zudem in Gremien wie z.B. Runden Tischen oder Präventionsräten mit, nimmt an Ortsbeiratssitzungen, öffentlichen Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder Infoabenden teil oder hält Vorträge z.B. in Jugend- oder Senioreneinrichtungen sowie in Betrieben.
       
  • Zu seinen weiteren besonderen Aufgaben gehört die Nachsorge bei Kriminalitätsopfern. Der „Schutzmann vor Ort“ nimmt Kontakt auf und bietet Hilfe an, um die Folgen der Straftat zu minimieren.

Weitere Informationen zur Sicherheitsinitiative „KOMPASS“:

Ansprechpartner in Mittelhessen  Kompass-Berater
Kommunen  KOMPASS im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen 
Infos zentral KOMPASS Sicherheitsinitiative
oder im Internet www.kompass.hessen.de


Text: Sabine Richter, Pressesprecherin
Fotos: Onlineredaktion