Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
28.05.2018 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

„Schwächere Verkehrsteilnehmer haben keinen Schutzschirm“ – von Kindern lernen!

Einführung

Aktionszeitraum: Schwächere Verkehrsteilnehmer

Von klein auf bewegen wir uns im öffentlichen Straßenverkehr.

Zu Fuß, mit dem Roller, auf dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und später auch mit verschiedenen Kraftfahrzeugen. Je nach Anlass wechseln wir dabei das Verkehrsmittel und schlüpfen im Straßenverkehr damit in eine andere Rolle – mit mehr oder weniger Verständnis für die Bedürfnisse der anderen Verkehrsteilnehmer.

Vor dem Hintergrund des ständig zunehmenden Termindrucks im privaten und beruflichen Alltag und eines sich verdichtenden Straßenverkehrs registrieren wir auch in Frankfurt am Main zunehmende Unachtsamkeit und sogar eine steigende Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr.

Verkehrsexperten sprechen von einer gesunkenen Verkehrsmoral.

Aus Sicht der Polizei spielt dabei die Beachtung von Verkehrsnormen eine entscheidende Rolle, denn „die Einhaltung der Verkehrsregeln macht die Teilnahme im Straßenverkehr kalkulierbarer“ und senkt das Risiko zu verunglücken und die Schwere der Folgen.

 

Grundsätzlich gilt: „Je höher die Geschwindigkeit, desto schwerer sind die Folgen im Falle eines Unfalls“. Gerade >>schwächere Verkehrsteilnehmer<< sind im Falle eines Verkehrsunfalls besonders betroffen. Sie tragen keinen Schutzschirm und im Falle eines Zusammenstoßes wirken die physikalischen Kräfte unmittelbar auf den menschlichen Körper – teilweise mit irreparablen Folgen. 

Deshalb gilt insbesondere für die Inbetriebnahme von Kraftfahrzeugen eine besondere Sorgfaltspflicht: „Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.“

Dass diese Regelung ist bußgeldbewährt ist:

gerät im Alltag und in der Hektik des Straßenverkehrs Alltag allzu leicht in Vergessenheit.

„Ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht“ sind keine Einbahnstraße, sondern stellen die verpflichtenden Grundregeln für alle Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr dar.

In den nachfolgenden Beiträgen wird die Verkehrserziehung und -aufklärung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main in den nächsten Tagen ihre Verkehrssicherheitsarbeit mit Kindern darstellen. Allein der Blick hinter die Kulissen ist sicherlich für viele interessant - an praktischen Beispielen der Radfahrbeschulung möchten wir damit allen Verkehrsteilnehmern vermitteln, wie wichtig #MehrVorsichtMehrRücksicht und die Einhaltung der Spielregeln im Straßenverkehr sind.

 

In diesem Sinne von Kindern lernen!

Ihre Frankfurter Polizei

MehrVorsichtMehr Rücksicht