Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
03.06.2018 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

„Schwächere Verkehrsteilnehmer haben keinen Schutzschirm“ – von Kindern lernen!

„MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung!“ Verkehrsprävention für die Generation 65+

Aktionszeitraum: Schwächere Verkehrsteilnehmer

 

Bei der „Aktion MAX“ handelt es sich um ein Verkehrspräventionsprogramm der Polizei Hessen für Seniorinnen und Senioren.

Der Slogan der Aktion lautet:

„MAXimal mobil bleiben -  mit Verantwortung!“

Verkehrsprävention für die Generation 65+

Das Angebot der „Aktion MAX“ richtet sich an alle Personen der Generation 65+*, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob diese Personen als

  • KRAFTFAHRER/-IN,
  • MIT DEM FAHRRAD,
  • ZU FUß,
  • ODER MIT BUS UND BAHN

am Straßenverkehr teilnehmen.

MAXimal mobil mit dem AutoMobil mit dem Farrad

Die Aktion MAX möchte:

„Das Bewusstsein stärken, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt und dies Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr für alle Teilnehmer hat.“

Im Rahmen der Verkehrspräventionsarbeit soll insbesondere älteren Menschen vermittelt werden, wie MAXIMALE MOBILITÄT, BEI GRÖSSTMÖGLICHER VERKEHRSSICHERHEIT, VERANTWORTUNGSVOLL zu erreichen ist.

Die „Aktion MAX“ soll im Einzelnen …

  • die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr fördern, insbesondere durch das „Beherzigen“ von Verhaltenshinweisen,
  • die Bereitschaft erhöhen, an verkehrsbezogenen Gesundheitsüberprüfungen teilzunehmen,
  • die Erkenntnis steigern, dass gewonnene Erfahrungen im Straßenverkehr Fortbildungsmaßnahmen über die neuesten Entwicklungen nicht ersetzen können,
  • den „Nutzungsgrad“ von geeigneter Sicherheitsausstattung erhöhen (z. B. Fahrradhelme, Fahrassistenzsysteme, reflektierende Kleidung etc.),
  • und die Verkehrsunfälle, insbesondere mit schweren Folgen, reduzieren

 

Neben der Eigenverantwortung gilt aber auch:

Ältere Menschen zählen auch zu den in § 3 StVO genannten Personengruppen, die als schwächere Verkehrsteilnehmer*innen gelten. Deshalb ist es auch hier erforderlich, dass man, gerade an Fußgängerüberwegen und verkehrsberuhigten Zonen mit reduzierter Geschwindigkeit fährt und eine erhöhte Bremsbereitschaft und Vorsicht zeigt. Verstöße sind Bußgeld bewährt und werden zusätzlich mit einem Punkt in der Fahreignungsdatei in Flensburg belegt.

Mit welchen konkreten Informationen und Tipps die Polizei Frankfurt am Main im Rahmen von Veranstaltungen an Seniorinnen und Senioren herantritt, finden Sie unter:

https://www.polizei.hessen.de/dienststellen/polizeipraesidium-frankfurt/aktion-max/aktuelles-veranstaltungen/