Polizeifahrzeuge vor dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main
 
28.05.2018 | Polizeipräsidium Frankfurt am Main

„Schwächere Verkehrsteilnehmer haben keinen Schutzschirm“ – von Kindern lernen!

Teil 1 : Grundlagen

Aktionszeitraum: Schwächere Verkehrsteilnehmer

Mit den Grundlagen beginnt die Radfahrbeschulung in der 3./4: Klasse.

Inhalte sind hier die Ausstattung des Fahrrades; Anfahren und Bremsen und das sicherheitsorientierte Verhalten.

POK Schönebach

Aller Anfang ist schwer! POK Schönebach von der Polizeidienststelle Verkehrserziehung und -aufklärung des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main beschreibt den Anfang so:

„Wir nehmen uns Zeit um uns vorzustellen und um die Klasse kennenzulernen. Hier fragen wir schon mal in die Runde wer kein Fahrrad besitzt oder wer nicht oder nur etwas Fahrrad fahren kann. Manche Kinder haben aus verschiedenen Gründen kein Fahrrad. Diesen Kindern stellen wir für die Übungen ein Fahrrad zur Verfügung. Für Kinder die nicht fahren können, haben wir Roller dabei. Auf diese Weise kann Jeder an der Ausbildung teilnehmen.

Anschließend wird den Kindern der Ablauf der Radausbildung bis zum Erlangen des Fahrradpasses beschrieben. Die Übungen des ersten Tages werden besprochen. Jetzt ist in der Regel das Eis gebrochen und es kann endlich an die Praxis gehen!“

Schwächere Verkehrsteilnehmer haben keinen Schutzschirm – von Kindern lernen!

„Jetzt geht es raus auf den Schulhof für die ersten Übungen. Los geht es mit dem Fahrradcheck „verkehrssicheres Fahrrad“.

 

„Wie verhalten wir uns, um sicher loszufahren. Hier kommt zum ersten Mal ein ständiger Begleiter der Radausbildung ins Spiel: Der Schulterblick!“

 

„Jetzt überprüfen wir die Motorik der Kinder. Ein Handzeichen wird über eine längere Strecke gegeben. Hier merkt der ein oder andere schon dass dies doch nicht so einfach ist wie gedacht!“

 

„Nun üben wir eine gefährliche Situation, die jedoch in Straßenverkehr ständig vorkommt: Das Vorbeifahren an einem Hindernis.“

 

Anm.: Aufnahme und Veröffentlichung der gezeigten Lichtbilder erfolgt mit ausdrücklichem Einverständnis der betroffenen Kinder und ihren Erziehungsberechtigten. Datenerhebung und –speicherung erfolgen im Einklang mit den gültigen Datenschutzrichtlinien. Bei der Auswahl der Bilder haben wir ausdrücklich darauf geachtet, dass Informationen zur Identität und Herkunft der abgebildeten Kinder nicht nachvollziehbar sind.

Tipp für die alltägliche Praxis: Fahrradcheck nicht vergessen: „Bremse, Klingel, Licht, ohne diese geht es nicht!“ Auch wenn sich die Beleuchtungsausstattungsvorschrift für Fahrräder geändert hat gilt: Nur mit Licht ist man in der Dunkelheit/Dämmerung für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar. Anfahren, aber sicher: Am besten auf das Fahrrad von der Fahrbahn abgewandten Seite aufsteigen prüfen, ob die Fahrbahn frei ist - Schulterblick Am Hindernis vorbei, aber sicher: Schulterblick – ist die Fahrbahn frei? Handzeichen – damit der nachfolgende und auch der entgegenkommende Verkehr erkennt, was man machen will. Schulterblick mit ausreichendem Sicherheitsabstand am Hindernis vorbeifahren Handzeichen, wieder einordnen Radfahrer, Autofahrer und auch Fußgänger Schulterblick nicht vergessen, denn nur so sieht man, was hinter und neben einem vor sich geht! Handzeichen für Radfahrer und Blinker für Kraftfahrzeugführer sind die erforderliche Kommunikation im Straßenverkehr – dadurch lassen sich viele Missverständnisse oder sogar Unfälle verhindern.

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