Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
17.06.2015 | Polizeipräsidium Mittelhessen

MAX ist jetzt auch offiziell in der Wetterau zu Hause

Der Startschuss ist erfolgt: Samstag, 13. Juni, 10 Uhr.

Herr Staatssekretär Werner Koch ist zu Besuch in der Stadthalle Friedberg. „Ich freue mich sehr und sehe es auch als Wertschätzung, dass Sie heute in die Wetterau gekommen sind“, begrüßt ihn Polizeipräsident Manfred Schweizer.

Die Oratoren zum Startschuss der Aktion MAX in der Wetterau in der Stadthalle Friedberg: Polizeipräsident Manfred Schweizer, Staatssekretär Werner Koch und Landrat Joachim Arnold mit Cornelia Schäfer vom Kreispräventionsrat Wetterau

Nach der Einführung der Aktion „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung!“ im Kreis Gießen und im Landkreis Lahn-Dill, wird die an Senioren gerichtete Verkehrspräventionsarbeit nun auch im Wetteraukreis mit Leben gefüllt. Den Rahmen für die Eröffnung bot die 68. Jahreshauptversammlung des Landesverbandes der hessischen Fahrschulen.

v.l.: Cornelia Schäfer vom Kreispräventionsrat Wetterau - Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold - Polizeioberrat Thorsten Fleischer - Staatssekretär Werner Koch - Polizeipräsident Manfred Schweizer - Präsident der Landesverkehrswach, Klaus Ruppelt sowie Polizeioberkommissar Jürgen Sill, der Koordinator für MAX in der Wetterau

„Die Verantwortung steht im Mittelpunkt dieser Aktion“, betont der Staatssekretär. „Es ist wichtig bei den Seniorinnen und Senioren ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass körperlich vielleicht nicht mehr alles so gut geht wie noch vor 30 Jahren. Ehrlicherweise stelle ich das selbst nicht nur bei meinen Eltern, sondern auch bei mir immer wieder fest. Das Ziel besteht darin zu motivieren eigenständig Maßnahmen zu ergreifen, um möglichst lange sicher mobil zu bleiben.“

MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung! Kurzform - Aktion MAX

„MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ (Aktion MAX) ist ein Aktion, die sich speziell an die Generation 65plus wendet. Es ermuntert, sich mit der persönlichen Leistungsfähigkeit auseinander zu setzen und die eigenen Grenzen kennen zu lernen. Oft ist es ein schleichender Prozess, bei dem die Beweglichkeit, die Reaktionsfähigkeit, aber auch die Hör- und Sehfähigkeit nachlassen. Ein Prozess, dessen es sich bewusst zu werden gilt, um die eigene Mobilität als ein Stück Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Kleine Maßnahmen,MAX-Schlüsselanhänger

  • wie das Tragen einer Brille,
  • der Einbau einer neuen technischen Raffinesse am Auto oder
  • ein fachgerecht eingestelltes Fahrrad, können helfen die Sicherheit zu erhöhen.
  • Aber auch das Eingestehen von Situationen, die inzwischen eine übermäßige Anstrengung bedeuten, gehört dazu.
  • Einmal mehr das Taxi nutzen,
  • die Dunkelheit für Fahrten meiden und
  • bei schnee- und eisglatten Fahrbahnen das Auto stehen lassen,

sind mögliche kleine Tipps, die einen großen Effekt haben.

2 rote Pfeile Flyer zur AktionPDF-Symbol  (1 MB)

Bereits zur Einführung von MAX gab es in der Stadthallte viel zu erleben und auszuprobieren. Neben einem Sehtest, einem Hörtest und dem Test der eigenen Reaktionsfähigkeit an der bereits bekannten T-Wall, kam auch ein ganz neues Highlight, das „Agility Board“ zum Einsatz, das eine große Besucherschar anlockte. Die Vertriebsfirma stellte das Gerät, welches vielleicht auch das Polizeipräsidium Mittelhessen bald sein Eigen nennen darf, vor. Es fördert und überprüft die Koordinationsfähigkeit, den Gleichgewichtssinn, die Reaktionsfähigkeit und die visuelle Wahrnehmung. Für alle Altersgruppen eine Herausforderung mit hohem Spaßfaktor, die viel Aufschluss über das eigene Können liefert.

Weil der Zuspruch zu allen Angeboten der Polizei hoch war, waren viele Kolleginnen und Kollegen mit im Einsatz und informierten die zahlreichen Besucher über alles, was die Polizei an Präventionsprojekten zu bieten hat.

Akteure des Aktionstages: Thorsten Fleischer, Sebastian Schubert, Sabine Axmann, Anette Horhäuser, Daniela Weickert, Lothar Weil, Jürgen Sill und Jürgen Jakobi

Und so waren neben MAX und blauer Pfeil nach rechts zeigend BOB auch die Sicherheitsberater für Senioren und die Kriminalpolizeiliche Beraterin der Wetterau und das Präventionsmobil mit im Einsatz.

„Viel Erfolg der Aktion MAX“, wünschte auch der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold, der sich gemeinsam mit Cornelia Schäfer vom Kreispräventionsrat Wetterau über die neue Aktion in seinem Landkreis freute.

 Aktion MAX - Machen Sie mit!     

„Das Polizeipräsidium Mittelhessen ist mit MAX ein gutes Stück vorausgegangen“, betonte der Staatssekretär. „Ich wünsche ihnen einen langen Atem.“

Dem bleibt nichts mehr hinzu zu fügen:


Viel Erfolg MAX in der Wetterau!

 

Jürgen Sill, der Koordinator für die Aktion MAX in der WetterauHier finden Sie die Kontaktinfos zur Aktion MAX

Polizeipräsidium Mittelhessen
Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste
Geschäftsstelle „verkehrssicher-in-mittelhessen“
Karl-Glöckner-Straße 2
35394 Gießen

Tel.: 0641-7006 3810
Mail: Aktion-Max.ppmh@polizei.hessen.de

Jürgen Sill, der Koordinator für MAX in der Wetterau, gibt gerne weitere Infos.
(Tel. 06031-601188 oder aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de)

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

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