Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
16.12.2016

Spende vom Landkreis Gießen für BOB und MAX

Landrätin Schneider unterstützt erneut die Verkehrsprävention

Logo des Landkreises Gießen mit den Anhängern der Aktion BOB und Aktion MAX

Der  Landkreis Gießen unterstützt auch weiterhin das Verkehrspräventionsprogramm  verkehrssicher-in-mittelhessen und die zwei dazu gehörenden Aktionen BOB und MAX.

Landrätin Anita Schneider

 

Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 6750 Euro fördert Landrätin Anita Schneider (Foto links) erneut die Verkehrsprävention.

Foto rechts: Logo Landkreis Gießen mit den Schlüsselannhängern der Aktionen BOB und MAX

 

Die Aktion BOB macht die Straßen in Mittelhessen sicherer, insbesondere für junge Autofahrer, das unterstützt eine  Studie der Uni Gießen aus dem Jahr 2012. MAX ergänzt diese Verkehrspräventionsarbeit der mittelhessischen Polizei in Richtung der Generation 65plus.

Mitte Dezember übergab Landrätin Anita Schneider am Polizeistand in der Fußgängerzone Gießen dem neuen Polizeipräsidenten, Bernd Paul, einen symbolischen Scheck für diese beiden Aktionen. Gleichzeitig informierte sie sich über den weiteren Fortgang der beiden Aktionen als Bestandteil des Programms verkehrssicher-in-mittelhessen“.

Es ist vorbildlich, wie sich die Aktion BOB auf die Unfallzahlen ausgewirkt hat.
Das ist eine echte Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit hier im Landkreis“,

so Landrätin Schneider.

Die Entwicklung der Unfallzahlen sprechen für sich!

Diagramm: Entwicklung der Unfälle unter Alkoholeinfluss in Mittelhessen seit Einführung der Aktion BOB 2006 bis 2015

Gleichzeitig sagte Landrätin Schneider, dass BOB als dauerhaftes Präventionsprogramm nicht mehr wegzudenken sei, zumal auch die Zahlen für sich sprechen würden. So gingen die Unfallzahlen bei den Fahranfängern zwischen 18 und 24 Jahren unter dem Einfluss von Alkohol seit Einführung der Aktion BOB in Mittelhessen um ca. 61,5 Prozent zurück (siehe Grafik oben). Anzumerken ist, dass diese Zielgruppe eigentlich einen überproportionalen Anteil an diesen Unfällen hat.

Während im Jahr 2006 noch 288 Unfälle waren, die von jungen Fahrern unter Alkoholeinfluss verursacht wurden, waren es 2015 nur noch 111 Unfälle! Mehr zur Unfallstatistik aus dem Jahr 2015 hier.

Die Aktion BOB macht die Straßen in Mittelhessen sicherer, insbesondere für junge Autofahrer, das unterstützt eine Studie der Uni Gießen, die schon im Jahr 2012 vorgestellt wurde.

Landrätin Anita Schneider (Mitte) übergibt am Polizeistand an Polizeipräsident Bernd Paul (3. v. l.) und Polizeidirektorin Gaby Häuser (3. v. r.) den symbolischen Scheck für die Aktionen BOB und MAX. Mit dabei, drei Mitglieder des Vereins Ehrenamt Gießen e.V. mit von links Lothar Stern, Wilfried Schwarz und Angelika Nailor (rechts) und Dirk Steinmüller vom BOB-Team (2. v. r.)
Foto: Landrätin Anita Schneider (Mitte) übergibt an Polizeipräsident Bernd Paul (3. v. l.) und Polizeidirektorin Gaby Häuser (3. v. r.) den symbolischen Scheck für die Aktionen BOB und MAX. Mit dabei, drei Mitglieder des Vereins Ehrenamt Gießen e.V. mit von links Lothar Stern, Wilfried Schwarz und Angelika Nailor (rechts) und Dirk Steinmüller vom BOB-Team (2. v. r.)

Polizeipräsident Bernd Paul      

Landrätin Schneider betonte nochmals bei der der Übergabe der Spende, dass der Landkreis Gießen diese Aktionen gerne seit über sechs Jahren finanziell unterstütze, „denn sie zeigen Wirkung“.

Polizeipräsident Bernd Paul (Foto links) bedankte sich nicht nur für die finanzielle, sondern auch ideelle Förderung der Projekte durch den Kreis Gießen und andere helfende Hände. Er verwies auf die geplante Jubiläumsfeier im kommenden Jahr, dann wird BOB zehn Jahre „alt“ und das soll im September gefeiert werden!

  

 Polizeidirektorin Gaby Häuser      

Der Spendenübergabe wohnte die Leiterin der

Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste,

Polizeidirektorin Gaby Häuser (Foto rechts)

 

Polizeihauptkommissar Dirk Brandau    

 

und der Leiter der Geschäftsstelle

"Verkehrssicher in Mittelhessen",

Polizeihauptkommissar Dirk Brandau (Foto links) bei.

 

 

 

Die Kollegen Dirk Wussow, Dirk Steinmüller vom Regionalen Verkehrsdienst Gießen belebten die Szenerie als BOB-Team mit einem Infostand. Sie animierten die Passanten im Seltersweg zu einigen Mitmachaktionen mit der Rauschbrille.

Dirk Wussow und Dirk Steinmüller vom Regionalen Verkehrsdienst in Gießen belebten die Szenerie als BOB-Team, das die Passanten im Seltersweg zu einigen Mitmachaktionen mit der Rauschbrille animierte.
Foto: Rauschbrillentest am BOB-Infostand auf dem Gießener Weihnachtsmarkt

 

Wer oder was ist BOB?BOB-Schlüsselanhänger

Z. B. bei Partyabenden in der Gruppe wird eine Person als „BOB“ auserkoren. Diese Person übernimmt dann das Steuer, wenn man in der Gruppe nach Hause fährt. Denn diese Person erklärt sich bereit, an diesem Abend keinen Alkohol zu trinken. Mit einem dem entsprechenden gelben BOB-Schlüsselanhänger (Foto rechts) bekommt der „BOB“ in über 2 rote Pfeile 350 teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Mittelhessen (PDF) ein kostenfreies antialkoholisches Getränk, wenn er sich zuvor als BOB zu erkennen gibt.

Die Aktion MAX richtet sich an die Generation 65+

Plakat zur Aktion MAX - Eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen & Senioren des Polizeipräsidiums Mittelhessen - MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung! MAX ergänzt diese Verkehrspräventionsarbeit der mittelhessischen Polizei in Richtung der Generation 65plus. Unterstützung in Sachen MAX bekamen das BOB-Team der Polizei vom Verein Ehrenamt Gießen, mit Lothar Stern, Wilfried Schwarz und Angelika Nailor, die am Polizei-Stand in der Gießener Fußgängerzone im Rahmen des Weihnachtsmarktes für die Aktion MAX Werbung machten.

Ähnlich vielfältig wie BOB kommt MAX daher.

MAX ist die Abkürzung für „MAXimal mobil bleiben - mit Verantwortung!“

und richtet sich an die Generation 65plus. Die Kooperationspartner möchten ältere Frauen und Männer für den Verkehr fit halten – sei es als Autofahrer, Bus- und Bahn-Nutzer oder auch als Radfahrer und Fußgänger.

„Jeder sollte sicher am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen können“, sagte Dirk Brandau über die zielgruppenspezifische Präventionskampagne unter dem Dach von „verkehrssicher-in-mittelhessen“. Mit Informationsveranstaltungen, Workshops und Präventionstagen gehen die Polizisten auf die Senioren zu und sensibilisieren für mehr Sicherheit

 

Senior mit dem MAX-Anhänger im Rückspiegel zu sehen Landrätin Anita Schneider unterstrich schon im letzten Jahr, wie wichtig verantwortungsbewusstes Handeln vor allem im Straßenverkehr ist: „Gerade auf dem Land wollen Senioren möglichst bis in hohe Alter mobil bleiben. Dafür müssen wir Voraussetzungen schaffen.

Foto links: Senior mit dem MAX-Anhänger im Rückspiegel zu sehen

MAX-Schlüsselanhänger

Foto rechts: Auch für die Aktion MAX
gibt es einen Schlüsselanhänger

 

Ziel der Aktion MAX ist es:

  • das Bewusstsein stärken, dass die Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, und dies Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat.
  • die verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr fördern, insbesondere durch das „Beherzigen“ von  Verhaltenshinweisen.
  • die Bereitschaft erhöhen, an verkehrsbezogenen Gesundheitsüberprüfungen teilzunehmen.
  • die Erkenntnis steigern, dass gewonnene Erfahrungen im Straßenverkehr Fortbildungsmaßnahmen über die neuesten Entwicklungen nicht ersetzen können.
  • den „Nutzungsgrad“ von geeigneter Sicherheitsausstattung erhöhen (z.B. Fahrradhelme, Sicherheitsgurt, Fahrassistenzsysteme, reflektierende Kleidung).
  • die Verkehrsunfälle reduzieren, insbesondere solche mit schweren Folgen.

Aktion MAX - KontaktadressenDie Ansprechpartner und Referenten der Institutionen können bei der Geschäftsstelle von verkehrssicher-in-mittelhessen erfragt werden. Diese ist zu erreichen im  Polizeipräsidium Mittelhessen unter Tel. 0641 7006-3810 bzw. per Mail: aktion-max.ppmh@polizei.hessen.de.

Mehr zur 2 rote Pfeile Aktion MAX

Mehr zum Thema verkehrssicher-in-mittelhessen und der dazugehörigen Aktion BOB und MAX finden Sie im Internet unter:

Internetadresse: "www.verkehrssicher-in-mittelhessen.de"

und zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier sowie auf der gemeinsamen Aktionsseite unter:

Schriftzug - www.aktion-bob.de