Luftbildaufnahme des Polizeipräsidiums Mitelhessen
 
23.10.2018

3. Seniorenmesse in Gießen

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, Sicherheitsberater für Senioren und MAX

 Flyer 3. Senior*innen-Messe in Gießen am 14. Oktober 2018 - Quelle: Universitätsstadt Gießen
Foto: Flyer Seniorenmesse der Universitätsstadt Gießen ©

 

Am Sonntag, 14. Oktober 2018, fand die 3. Senior*innenmesse in der Kongresshalle in Gießen statt.

Rund 50 Anbieter*innen aus den Bereichen verschiedener Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, ehrenamtlicher und sozialer Einrichtungen informierten kompetent über Themen rund um Freizeit, Gesundheit, Service und Engagement, siehe Flyer der Universitätsstadt Gießen (940 Kb). 


Vorsicht falsche Polizei!

Unter diesem Motto informierte die  Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Mittelhessen und die ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren (SfS) gemeinsam auf der diesjährigen 3. Gießener Seniorenmesse zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Trotz guten Wetters hatten viele Ältere und Junggebliebene den Weg in die Gießener Kongresshalle gefunden und ließen sich am Informationsstand des Ehrenamtes Gießen e.V. über das aktuelle Kriminalitätsphänomen "Falsche Polizeibeamte" aufklären, siehe Foto:

Kriminalpolizeiliche Beraterin Claudia Zanke und ehrenamtliche Sicherheitsberater für Senioren (SfS) informierten gemeinsam auf der 3.Gießener Seniorenmesse -  Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen
Foto: Kriminalpolizeiliche Beraterin Claudia Zanke (re.) und eine der ehrenamtlichen Sicherheitsberater*innen für Senioren (SfS) am gemeinsamen Informationsstand - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V. ©

Trickbetrüger geben sich am Telefon als Polizisten aus, um vorwiegend ältere Menschen zur Herausgabe ihrer Wertsachen zu bringen. Dabei nutzen sie eine spezielle Technik, die bei einem Anruf die Notrufnummer 110 erscheinen lässt. Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und Schmuck zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbeikommen, um das Geld und den Schmuck "in Sicherheit" zu bringen.

Einige Messebesucher äußerten, dass sowas einem selbst nicht passieren könne. Man würde beispielsweise kein Bargeld vom Balkon werfen, damit dies ein angeblicher Polizist vor Einbrechern in Sicherheit bringen könnte. In vielen interessanten Gesprächen wurde den Besuchern verdeutlicht, wie stark die Opfer von den Tätern unter Druck gesetzt werden, so dass diese am Ende nicht mehr klar denken können. Daher ist es wichtig, dass die Polizei und die Sicherheitsberater für Senioren weiterhin aufklären und Verhaltenstipps geben, damit nicht mehr ältere Menschen auf diese skrupellose Betrugsmasche hereinfallen.

Kriminalpolizeiliche Beraterin Claudia Zanke und ehrenamtliche Sicherheitsberater für Senioren (SfS) informierten gemeinsam auf der 3.Gießener Seniorenmesse -  Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen
Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (re.) klärte über das Phänomen "Anruf durch falsche Polizeibeamte" auf - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V. ©

Text: Claudia Zanke, Kriminalhauptkommissarin, Polizeidirektion Gießen
Fotos: Angelika Nailor vom Ehrenamt Gießen e. V.

Weitere Tipps zumThema "Betrug im Namen der Polizei" gibt es hier:

Schriftzug: www.polizei-beratung.de

 


Schriftzug MAX - Aktion MAXimal mobil bleiben

Zum Themenbereich Verkehr erteilte Polizeioberkommissarin Claudia Meyer wertvolle Tipps und informierte über die  Aktion MAX, die den Senioren*innen der Generation 65+ viele Möglichkeiten zum Erhalt ihrer Mobilität im Straßenverkehr aufzeigt.

Polizeikommissarin Claudia Meyer zusammen mit Mitglieder*innen vom Verein Ehrenamt Gießen informierten über die Aktion MAX - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V.
Polizeioberkommissarin Claudia Meyer am gemeinsamen Aktionsstand mit interessierter Senioren*innen - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V. ©

Die Polizeioberkommissarin vom  Regionalen Verkehrsdienst Gießen stellte die Verkehrspräventionskampagne: MAXimal Mobil bleiben mit Verantwortung! vor.

MAX-SchlüsselanhängerUnterstützt wurde sie dabei von Mitglieder*innen vom Verein Ehrenamt Gießen e.V., die vielfältige Flyer zum Thema "Senioren im Straßenverkehr" und natürlich den MAX-Schlüsselanhänger (siehe Foto re.) verteilten.

  Flyer zur Aktion MAXPDF-Symbol  (1 MB) 

Auch die Oberbürgermeisterin, Frau Dietlind Grabe-Bolz, schaute am gemeinsamen Informationsstand des Ehrenamtes Gießen e.V. vorbei, siehe Foto:

Polizeikommissarin Claudia Meyer zusammen mit Mitglieder*innen vom Verein Ehrenamt Gießen informierten über die Aktion MAX - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V.  
Polizeioberkommissarin Claudia Meyer (re.) zusammen mit zwei Mitgliedern vom Verein Ehrenamt Gießen (grüne Poloshirts) informierten Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (li.) über die Aktion MAX - Foto: Angelika Nailor, Ehrenamt Gießen e. V. ©

MAX ist neben BOB die zweite Säule unter dem "Dach" des bekannten mittelhessischen Verkehrspräventionsprogramms verkehrssicher-in-mittelhessen.

Mehr zum Thema im Internet unter:

Internetadresse:
und zur  2 rote Pfeile Aktion MAX zum Thema BOB 2 rote Pfeile hier.

Ein Bericht dazu auf unserer  Facebookseite Facebook

Weitere Bilder am gemeinsamen Informationsstand des Ehrenamtes Gießen e.V.:

Weitere Bilder:

Fotos: Angelika Nailor vom Ehrenamt Gießen e. V. ©