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09.07.2020 | Jugendverkehrsschule

Jugendverkehrsschulen bieten Sonderprogramm für die Ferien an

Riesige Resonanz!

Jugendverkehrsschulen bieten Sonderprogramm für die Ferien an

Die Jugendverkehrsschulen des Polizeipräsidiums Südhessen bieten Viertklässlern, die im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr aufgrund des Unterrichtsausfalls wegen Corona keine Möglichkeit hatten an der regulären Radfahrausbildung teilzunehmen, derzeit einen ganz besonderen Service für die Sommerferien an.

Weil möglichst viele Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden sollen und nicht zuletzt, weil auch aufgrund zahlreicher, rührender Anfragen besorgter Eltern und Schülern vom Leiter der Jugendverkehrsschulen, PHK Ralf Drexelius und seinen Mitarbeitern der hohe Stellenwert der Verkehrserziehung erkannt wurde, haben zum Start des Regelunterrichts alle Jugendverkehrsschulen am 22. Juni sofort ihre Arbeit aufgenommen, Sonderschulpläne erstellt und Unterrichtseinheiten während der Sommerferien geplant.

Noch in den letzten beiden Wochen vor den Hessischen Sommerferien konnten so in den Jugendverkehrsschulen Heppenheim 1, Pfungstadt, Groß-Gerau, Rüsselsheim, Darmstadt, Dieburg, Reinheim und Odenwald noch rund 900 Schüler nachbeschult werden. Das Programm wurde leicht umgestellt, so dass die Kinder an einer Art Intensivausbildung teilgenommen haben.

Da aber nicht alle Kinder teilnehmen konnten, bieten sechs Jugendverkehrsschulen nun als besonderes Serviceangebot eine Beschulung in den Ferien an. In Rüsselsheim und Michelstadt finden in der ersten Ferienwoche Unterrichtseinheiten statt. In Reinheim und Darmstadt in der ersten und letzten Ferienwoche und in Dieburg werden in der zweiten Ferienwoche Kurse angeboten.

In diesen freiwilligen Kursen werden nun noch mehrere hundert Viertklässler nachbeschult, die ansonsten ohne Radfahrausbildung gewesen wären. Die Resonanz auf das Angebot ist enorm. Die Kurse sind nahezu ausgebucht.

Die Rückmeldungen der Eltern und Schulen auf das Angebot sind durchweg sehr positiv. Natürlich erfolgen die Beschulungen unter strenger Beachtung der Hygieneregeln.

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