Hessische Polizei - Polizeiautos
 
06.09.2019

Der Weg ist das Ziel – Tour der Hoffnung, die Radtour für den guten Zweck

Logo TUOR DER HOFFNUNG

 

Schon zum 36. Mal fand im August die größte privat organisierte Benefiz-Radtour, die Tour der Hoffnung statt. Rund 200 Unterstützer, vielfach mit prominentem Hintergrund, radelten in ihren grünen Trikots durch Hessen und Nordrhein-Westfalen, um Spenden für krebskranke Kinder zu sammeln. Traditionell begleitete die Polizei die Spendensammler und sorgte für deren Sicherheit auf den diesjährigen 373 Kilometern Strecke.


Volksfeststimmung zum Prolog in Mittelhessen

Pünktlich um 10 Uhr am 14. August fiel der Startschuss zum Prolog in Gießen für die 61 Kilometer lange Tour durch die Kreisstadt und das Umland. Die zurückgelegten Kilometer und die dabei erreichten Zeiten stehen bei dieser Radtour jedoch nicht im Vordergrund. Vielmehr sind es die bei den Stopps gesammelten Spenden, die am Ende der insgesamt viertägigen Tour zählen. Elf solche Stopps legten die Radler bei ihrer ersten Tour in Mittelhessen ein. Volksfeststimmung, Interviews mit Weltklassesportlern wie Nia Künzer und Felix Magath, Live-Musik und Fallschirmsprünge erwarteten die Teilnehmer und die vielen interessierten Besucher und Begleiter der Tour, die zum Abschluss des ersten Tourtages von Ministerpräsident Volker Bouffier in Lich erwartet wurden. 

Tourbild von der Zoobrücke in Köln mit Begleitung von Kollegen aus Nordrhein-Westfalen
Foto: Tourbild von der Zoobrücke in Köln mit Begleitung von Kollegen aus Nordrhein-Westfalen


Partner Polizei

Selbstverständlich ließ der mittelhessische Polizeipräsident Bernd Paul es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen die Tour mit seiner Teilnahme zu unterstützen. Dabei war er bei Weitem nicht der einzige Polizist, der die Hoffnungsradler begleitete. Insgesamt 42 Kradfahrer der Polizei und viele Funkstreifenbesatzungen hielten den Radfahrern die Strecke frei, sperrten die Veranstaltungsorte ab und sorgten so dafür, dass alle Teilnehmer immer sicher ans Ziel kamen. „Das Engagement und die Spendenfreudigkeit aller an der Tour Beteiligten verdient höchste Anerkennung. Gerne unterstützen wir als mittelhessische Polizei und ich persönlich diese tolle Aktion und freue mich, dass wir damit einen Beitrag für krebskranke Kinder und ihre Angehörigen leisten können,“ erklärte Bernd Paul. 

 Begleitkräfte der Regionalen Verkehrsdienste Mittelhessen beim Prolog am 1. Tag
Foto: Begleitkräfte der Regionalen Verkehrsdienste Mittelhessen beim Prolog am 1. Tag


Mittelhessische Organisation

Das gemeinsame Erreichen von Zielen, also das Sammeln möglichst vieler Spenden, steht bei jeder Tour der Hoffnung im Mittelpunkt. Diese Gemeinschaft drückt sich aber nicht nur bei den Tourteilnehmern und Unterstützern aus, sondern auch in besonderer Weise bei der Polizei. Mit der 36. Tour konnte die Mittelhessische Polizei zum zweiten Mal ihr organisatorisches Können unter Beweis stellen. Mitarbeiter der  Regionalen Verkehrsdienste planten nicht nur die Verkehrsmaßnahmen des ersten mittelhessischen Tourtages, sondern aller Tourabschnitte. Nach dem Prolog in Gießen lagen die weiteren drei Abschnitte in Nordhein-Westfalen. Durch Köln, Wuppertal, Leverkusen und Bochum ging es dabei beispielsweise. Mit den vielen gesammelten Erfahrungen aus den Vorjahren der Tour war diese bundeslandübergreifende Organisation zwar wieder eine ganz besondere Herausforderung, aber eine, die die Kräfte bravourös meisterten.

Dankesrede des sportlichen Leiters, Dr. Matthias Rinn, an die begleitenden Polizeikräfte aus Hessen und NRW zum Abschluss der Tour bei der Kinderklinik in Sankt Augustin
Foto: Dankesrede des sportlichen Leiters, Dr. Matthias Rinn, an die begleitenden Polizeikräfte aus Hessen und NRW zum Abschluss der Tour bei der Kinderklinik in Sankt Augustin

Ich bin stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese verantwortungsvolle Aufgabe vorbildlich erfüllt haben. Kräfte von mehr als 17 Dienststellen, aus verschiedenen Polizeibehörden und eben aus verschiedenen Bundesländern hatten sie zu koordinieren. So beiläufig wie Verkehrsmaßnahmen manchmal bei Einsatzplanungen betrachtet werden, so wichtig waren sie gerade in diesem Fall für das Gelingen der Tour. Auch im nächsten Jahr sind wir gerne bereit auf diese Weise die Tour mit unserer Erfahrung zu unterstützen.“, erklärte Polizeipräsident Bern Paul.

Weitere Bilder:

 

Text: Sylvia Frech, Pressesprecherin | Fotos: Regionaler Verkehrsdienst Gießen