Hessische Polizei - Polizeiautos
 
04.09.2019

Notfallseelsorge und Polizei – Partner in schwierigen Situationen


Zwei „Neue“ trafen dieser Tage bei der Polizeidirektion in Friedberg aufeinander. Die erst seit diesem Jahr im Amt befindliche Leiterin der  Polizeidirektion Wetterau, Anja Fuchs, begrüßte die hauptamtlichen Vertreter der Notfallseelsorge Wetterau in gemütlicher Rund zum Kennenlernen. Dabei stellte der Leiter der Notfallseelsorge, Gregor Rettinghaus, ihr seine neue Kollegin, Christine Zahradnik, vor, die ihn seit diesem Jahr unterstützt.

 Gruppenfoto: Leiter der Polizeistation Friedberg, Christof Stark;  Notfallseelsorgerin Christine Zahradnik.  Leiter der Notfallseelsorge, Gregor Rettinghaus und Kriminaldirektorin Anja Fuchs
Gruppenfoto: Leiter der Polizeistation Friedberg, Christof Stark; Notfallseelsorgerin Christine Zahradnik. Leiter der Notfallseelsorge, Gregor Rettinghaus und Kriminaldirektorin Anja Fuchs

Schon sein 21 Jahren gibt es inzwischen die Notfallseelsorge in der Wetterau. Viele Ehrenamtliche sind hier engagiert, um in akuten schwierigen Lebenssituationen den Betroffenen seelischen Beistand zu leisten. Rund um die Uhr stehen sie für Einsätze zur Verfügung und werden im Bedarfsfall über die Rettungsleitstelle alarmiert. Rund die Hälfte aller Einsätze der Notfallseelsorge finden in Zusammenarbeit mit der Polizei statt. Die Überbringung von Todesnachrichten steht dabei an erster Stelle. 

Gregor Rettinghaus ist von Anfang an im Leitungsteam der Notfallseelsorge dabei. Viel Erfahrung bringt er mit, die ihm bei seiner verantwortungsvollen Arbeit sehr zu Gute kommt. Seit diesem Jahr hat er Christine Zahradnik als Unterstützung an seiner Seite. Die Pfarrerin arbeitete lange in einer Gemeinde und hat nun mit einer halben Stelle die Arbeit in der Notfallseelsorge Wetterau aufgenommen. Auch beheimatet ist die Notfallseelsorgerin inzwischen in der Wetterau.

 Notfallseelsorgerin Christine Zahradnik
Foto: Notfallseelsorgerin Christine Zahradnik

Im Gespräch mit Kriminaldirektorin Fuchs bedankte sich Gregor Rettinghaus für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei Einsatzlagen. Die Leiterin der Polizeidirektion freute sich über das Kennenlernen, betonte die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Polizei und bot im Gegenzug gerne ihrerseits die weitere Unterstützung der Notfallseelsorge, etwa im Rahmen der Ausbildung, durch die Polizei an. Schon lange bei der Wetterauer Polizei im Dienst, nahm auch Christof Stark als Leiter der  Polizeistation Friedberg an der Gesprächsrunde teil und konnte ausnahmslos von positiven Erfahrungen mit den Notfallseelsorgern berichten, die nicht nur für die betroffenen Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch für die im Einsatz befindlichen Polizistinnen und Polizisten immer ein offenes Ohr haben.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

Logo der Notfallseelsorge Wetterau 

Weitere Informationen über die Zusammenarbeit zwischen  der Notfallseelsoge Wetterau und der Polizei erhalten Sie hier:

Notfallseelsorge und Polizei:

 Gemeinsam im Einsatz - gemeinsam in der Ausbildung